Zombi - The Zombi Anthology

Review

Galerie mit 4 Bildern: Zombi als Support von Ghost auf der Popestar Tour am 4.4.2017 in Luxemburg

Einmal zurück zu den Anfängen. Unter diesem Motto veröffentlichen die US-Amerikaner ZOMBI heuer „The Zombi Anthology“ – eine Wiederveröffentlichung ihrer selbstbetitelten ersten Demo und der EP „Twilight Sentinel“, die bereits 2005 in Eigenregie auf den Markt gebracht wurde.

Unterteilt ist der ganze Spaß demnach in zwei Teile: Die Demo ZOMBI liefert zunächst die schlicht benannten Titel „Sequence 1“ bis „Sequence 8“. Anhand dieses Materials gewinnt man einen guten Eindruck davon, wie die beiden ZOMBI-Protagonisten Steve Moore und A.E. Paterra ihre musikalische Reise Anno 2001 begonnen haben – die acht Titel werden dominiert von soundtrackartigen Keyboardlandschaften im Stile John Carpenters. Der überwiegend elektronisch erzeugte Grundrhythmus wird mit eingängigen Synthie-Melodien verziert und liefert damit eine Klangkulisse, die ebenso in 1980er Filmtitel wie Die Klapperschlange oder Dawn Of The Dead passen würde – jegliche Parallele zu dem Zombie-Klassiker ist natürlich von der Band vollkommen beabsichtigt, benannte man sich doch nach dem italienischen Originaltitel dieses Horrormeilensteins von George A. Romero. Teil Zwei der „The Zombi Anthology“ bildet die „Twilight Sentinel“ EP, die in einer 200er-Auflage zur anlässlich anstehender Live-Aktivitäten veröffentlicht wurde. Da man das Demo-Material für nicht mehr repräsentativ und angemessen erachtete wurden kurzerhand drei neue Songs eingespielt, sowie eine Rockversion des Titels „Sequence 8“. Da das Material des anstehenden Debüts „Cosmos“ noch nicht veröffentlichungsreif war, kann man „Twilight Sentinel“ eher als Gimmick, denn als vollwertige Veröffentlichung sehen. Dennoch nimmt „Twilight Sentinel“ vorweg, was „Cosmos“ bringen sollte: ZOMBI fügen ihrem Sound einen progressiveren Einschlag hinzu, der sich nicht mehr nur auf den Einsatz von elektronischen Spielereien beschränkt, sondern auch vermehrt Bass und Schlagzeug hinzu nimmt – insbesondere der Titeltrack legt hiervon Zeugnis ab. Hierdurch erhalten die Songs einen space-rockigen, getrageneren Anstrich, der deutlicher in Richtung der progressiven Schule der 1970er-Jahre weist, als auf der weniger homogenen und etwas sprunghaften Demo.

Das atmosphärische und kompositorische Potential, das ZOMBI innewohnt, welches auf den späteren Werken noch deutlicher zu Tage tritt, ist auf „The Zombi Anthology“ bereits zu erkennen: Damit ist „The Zombi Anthology“ von ZOMBI eine gelungene Retrospektive auf das frühe Schaffen der Band – Soundtrack-Fans und Elektro Prog-Freunde sollten ein Ohr riskieren, ein Pflichtkauf ist die Scheibe für Fans der Band allemal.

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06.05.2015

Iä! Iä! Cthulhu fhtagn!

Der metal.de Serviervorschlag

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