Children Of Bodom
Der Diskografie-Check

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Children Of Bodom

I Worship Chaos (2015)

Wer hätte das gedacht? Sie können es doch noch! Die meisten haben im Vorfeld wahrscheinlich mit allem gerechnet – nur nicht mit so einer Killerplatte. „I Worship Chaos“ zeigt die Finnen wieder wesentlich frischer und knackiger als in der jüngeren Vergangenheit, es scheint, als wären Alexi und Kollegen irgendwie zu neuem Leben erwacht. Das Hymnische der Frühwerke ist dabei phasenweise aus dem Sound der Finnen gewichen, anno 2015 steht vor allem die Härte im Vordergrund, was insbesondere in Songs wie dem überragenden „Horns“, dem kernigen Opener „I Hurt“ sowie dem griffigen Titeltrack positiv zu Buche schlägt.

Ihre bewährten Trademarks hat die Band natürlich nicht gänzlich über Bord geworfen, in vielen Passagen ist nach wie vor der alte Bodom-Geist allgegenwärtig, in erster Linie natürlich im Hit „Morrigan“. Tatsächlich aber haben CHILDREN OF BODOM mit „I Worship Chaos“ endlich das geschafft, was längst überfällig war: auf überzeugende Weise einen Bogen von der Vergangenheit in die Gegenwart zu schlagen. Prognose: So manchem könnte CHILDREN OF BODOM im modernen Gewand fast noch ein bisschen besser gefallen als während der Anfangstage.

Höhepunkte: „I Hurt“, „Horns“, „I Worship Chaos“, „Widdershins“

Besonderheiten: Das Cover ist gelb. Irgendwann gehen den Jungs die Farben aus…

Sammlungswürdig: Ja. Für Fans gewissermaßen die endgültige Reinkarnation der Band, für alle anderen einfach ein sehr gutes Metal-Album.

Wer sollte diese Platte besitzen? Fans, Headbanger, Melo-Death-Jünger, Festivalgänger und ambitionierte Amateurklampfer.

(Anton Kostudis)

Galerie mit 21 Bildern: Children Of Bodom - Rockharz 2019

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04.10.2015

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