Post-Rock – Wer nicht hören will muss fühlen
1. April 2016 – Neuer Output von MOGWAI, EXPLOSIONS IN THE SKY und HAMMOCK

Special

#2 BOARDS OF CANADA – „Reach For The Dead“ („Tomorrow’s Harvest“, 2013)

…und damit unumstößliche Assoziationen an ihre Landsleute BOARDS OF CANADA weckt. Ein Name, der im Jahre 2010 übrigens tatsächlich schon mal in einer metal.de-Rezension auftauchte. Und das, obwohl ich meine „Cheri Cheri Lady“-Vinyl darauf verwettet hätte, dass ich es war, der den exquisiten Electronica-Geschmack bei metal.de eingeführt hat.

Dabei würden BOARDS OF CANADA eigentlich auch ganz gut in Herrn Møllers Kindergekreisch-Sammlung passen. Das schottische Downtempo-/Trip-Hop-Duo ist nämlich so dermaßen Black Metal, dass es ihm nicht nur an Corpsepaint, sondern zugleich auch an eigener Website, Interviews und jeder Form von Marketingstrategie mangelt. Letzter Live-Auftritt: 2001. Kann man schon so machen.

Nichtsdestoweniger haut das verschlossene Brüderpaar schon seit den Neunzigern alle paar Jahre bockstarke Alben raus. Alben, die elektroaffinen Post-Rock-Freunden hiermit mal ganz deutlich ans Herz gelegt seien. Denn schließlich wäre es angesichts solch ausgefallener Dystopie-Soundtracks wie „Tomorrow’s Harvest“ ein Jammer, wenn sie auf ewig bei mir im Plattenschrank versauern müssten – nur um dann im Zweifelsfall von Querulanten wie Kostudis wieder nicht verstanden zu werden.

Alex Klug

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01.04.2016

Ja, weißt du … das ist vielleicht … deine Meinung, Mann.

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4 Kommentare zu Post-Rock – Wer nicht hören will muss fühlen - 1. April 2016 – Neuer Output von MOGWAI, EXPLOSIONS IN THE SKY und HAMMOCK

  1. Rasi sagt:

    Darf ich einmal uneingeschränkt https://tinyfingers.bandcamp.com/album/the-fall empfehlen? Eine etwas andere Herangehensweise und gerade deshalb so erfrischend.

  2. Arndt sagt:

    Oh ja. Tiny Fingers!
    Sehr sehr geile Band. Kommen mit auf die Long Distance Calling Tour.
    Das Album The Fall ist echt gelungen!

  3. Orkusofumgrom sagt:

    Ich halte das für einen ganz schwachen artikel. Geheimtipps sind in meinen Augen keine dabei und wenn dann absolut nichts heruasstechendes. Gerade in Deutschland gibt es eine wunderbare Szene: watered, daturah, wassermanns fiebertraum, frames usw., die alle mindestens so representativ wie milhaven sind (gute band, steht außer Frage). Dann halt noch die großen, die e schon jeder kennt… Allerdings wird nicht auf wirklich gute Tracks verwiesen. Z.b. Könnte man für mogwai zumindest den ein oder anderen song herausgreifen. Sind auch nicht alle ein thema. Müsste man sich nur The hawk is howling anhören. Atomic als auch rave tapes sind keine klassische mogwai alben. Nett wär auch bisl hintergrund, richtungen, waves und so dinge. Hätte man mehr draus machen können. Ich mein im ernst, ein special über post rock und dann nimmt man einfach willkürlich 10 bands raus… Hättet ihr auch einfach mur die links zu den alten rezensionen posten können. Das kann oder sollte man zumindest nicht so machen

  4. Alex Klug sagt:

    Moin Orkusofumgrom,

    danke für dein Feedback! Du hast absolut Recht, die Geheimtipps beschränken sich hier auf Milhaven und We Lost The Sea – aber weitere Bands werden folgen. Für den Auftaktsartikel wollten wir einfach etwas durchmischen.

    Wie ja im Text mehrfach erwähnt, ging es bei einigen Bands um die Neuerscheinungen, drum hätte ein anderer Mogwai-Song hier nichts zum Thema beigetragen. Klassische Mogwai-Alben gibt und gab es mMn nach allerdings noch nie. Du führst konkret die letzten beiden großen Releases auf und genau deshalb sprechen wir im Artikel ja auch von einer Band im Wandel.

    Übrigens sollte es nicht so klingen, dass alle Mogwai-Songs aus einem Motiv bestehen, es ist bloß ein häufiges Stilmittel – mMn gelegentlich auch auf The Hawk Is Howling, wenn auch in anderem Gewand.

    Hoffentlich gefallen dir zukünftige Beiträge besser – da sind dann jeweils konkrete Unterthemen und auch undergroundigere Bands geplant.

    LG