Blues Pills
Interview mit Sängerin Elin Larsson zum Debütalbum "Blues Pills"

Interview

Blues Pills

Es ist schon irgendwie fast wie eine verkehrte Welt, wenn man sich anschaut, was BLUES PILLS schon alles erreicht haben, bevor (!) ihr selbstbetiteltes  Debütalbum veröffentlicht wird. Mittlerweile ist klar, dass sie es mit diesem auch weiter schaffen sollten, die Musikwelt im Sturm zu erobern, denn ihr erster Longplayer sprüht nur so vor tollem, kernig frischem und authentischem Soul, Bluesrock und klassischem Rock’n’Roll. Wahrlich, diese (Blues) Pillen machen süchtig! Wir sprachen mit Ausnahmesängerin Elin Larsson.

Blues Pills

Wie fühlt es sich eigentlich an, solch einen großen Erfolg bereits als doch recht junge Band zu haben? Ihr habt bereits Live beim WDR Rockpalast gespielt, ebenso auf dem Roadburn Festival, dem Rock Hard Festival und dem Desertfest, seid durch Europa und Australien getourt, und seid auch gleich noch auf bei Nuclear Blast Records, einem der größten Metallabels, gelandet, und das alles noch bevor euer Debütalbum veröffentlicht wurde!

Es fühlt sich großartig an! Im Grunde wurde da ein Traum tatsächlich Wirklichkeit, da wir viele von den anderen Bands bei dieser Plattenfirma lieben, wie GRAVEYARD, WITCHCRAFT, KADAVAR und ORCHID. Wir konnten es zuerst nicht glauben, als es Realität wurde. Seit wir nun auf einem größeren Label sind, kann das viel harte Arbeit bedeuten, aber es kann auch motivierend sein, härter zu arbeiten, und kann auch zugleich überwältigend sein. Hauptsächlich bringt es uns dazu, härter zu arbeiten. Das ist eine fantastische Chance, und wir sehen das auch nicht als selbstverständlich an. Das ist es, was wir schon immer machen wollten, und es ist eine Ehre, hierfür die Unterstützung von einer Plattenfirma wie Nuclear Blast zu haben. Auch wenn wir schon so hart gearbeitet haben wie wir konnten, ist uns definitiv auch klar, dass wir auch sehr viel Glück hatten. Es fühlt sich so an, als ob wir zur richtigen Zeit am richtigen Ort waren.   

Was kannst du uns von euren Shows und Touren zusammen mit ORCHID und KADAVAR erzählen?

Wir können über beide Bands nur die besten Dinge sagen, und es hat viel Spaß gemacht, mit beiden zu touren. Die Tour mit ORCHID war unsere erste größere Tour in Europa und ich denke, das hat geholfen, uns vielen neuen Fans vorzustellen. Das war für uns ein großer Schritt vorwärts in Europa. Die Tour mit KADAVAR war einfach die Wucht da sie gute Freunde von uns sind, und wir gemeinsam Australien entdecken konnten, das war sehr cool. Wir möchten wirklich in Zukunft unbedingt wieder mit ihnen spielen. Bisher waren unsere Konzerte als Headliner kleinere Shows, aber das Publikum scheint mehr zu werden, und ich denke, sobald unser Debütalbum veröffentlicht ist, wird das der nächste Schritt für uns.   

Stichwort Debütalbum, in welchem Zeitraum wurden die Stücke für „Blues Pills“ geschrieben?

Einige der Songs auf dem Album sind sehr alt wie bspw. „Black Smoke“, welches eines unserer allerersten Stücke überhaupt ist, und zu der Zeit als wir den Song geschrieben hatten, haben wir nicht einmal geplant, jemals das Level zu erreichen auf welchem wir uns jetzt befinden. Dass wir bei Nuclear Blast Records unter Vertrag stehen und ein Album veröffentlichen usw., wir haben den Song nur aus Spaß daran gemacht. Andere Songs des Albums sind viel neuer, aber wir haben einfach die ausgewählt, die wir selbst für die Besten hielten, die wir in den letzten 2 Jahren seit Gründung der Band geschrieben haben, auch wenn es ältere Stücke sind. Aber sie wurden komponiert in der Zeit von vor 2 Jahren bis kürzlich. Ungefähr die Hälfte der Songideen stammten wahrscheinlich aus dem ersten Jahr der Band. Die andere Hälfte wurde in den 6 Monaten vor dem Studiotermin geschrieben, und einige Stücke entstanden sogar erst im Studio. Für diese hatten wir vielleicht ein Riff oder eine Idee, aber wir schrieben die Texte und arrangierten den Song während wir schon bei den Aufnahmen waren, also sind die Versionen auf dem Album auch gleichzeitig die allerersten Versionen wie wir die Stücke zuerst gespielt haben.

Ihr spielt stilistisch eine Mischung aus Soul, Bluesrock und Rock’n’Roll, was nicht gerade typisch für eine Band eures Alters ist, ihr seid ja noch alle sehr jung. Wie kam es dazu, dass ihr euch ausgerechnet diese Musik ausgesucht habt? Was sind eure hauptsächlichen Einflüsse?

Wir hören alle möglichen unterschiedlichen Arten von Musik an, und jeder in der Band hat seinen eigenen individuellen Geschmack, aber die meiste Inspiration für die Musik die wir machen stammt von den späten Sechzigern bis in die Siebziger. Dafür gibt es jetzt keinen wirklich spezifischen Grund dafür, abgesehen davon, dass wir Tonnen an Musik aus dieser Ära hören, und das führte letztendlich zu der Musik, die wir schreiben. Wir möchten Musik schreiben, die wir auch selbst anhören möchten. Wir sind nicht nur auf alte Musik beschränkt, aber es passierte einfach, dass eine große Anzahl von unglaublichen Alben in dieser Zeitperiode gemacht wurden. Anteil daran könnte auch haben, dass die Aufnahmetechnologie um diese Zeit große Fortschritte machte. Es gab Mehrspurrecorder ab da mit mehr Kanälen, neue Soundeffekte usw., das gab den Musikern mehr Flexibilität, und die Kreativität erreichte neue Höhen. Die Kombination von viel rauem Talent und neuer innovativer Aufnahmetechnologie führte zu einer magischen Zeit in der Geschichte der Musik.

Für das Album habt ihr ein Cover des CHUBBY CHECKER Songs „Gypsy“ gemacht. Weshalb habt ihr euch gerade hierfür entschieden? Was bedeutet es euch?

Wir haben das Cover einfach gemacht da wir diesen Song lieben. Er stammt von einem weniger bekannten Album von CHUBBY CHECKER das er in den frühen Siebzigern aufnahm, mit einem größeren Psychedelic Soul Stil. Das ist einer dieser Songs wo es so scheint als ob ihn jeder mag, besonders wenn man den Leuten erzählt dass es von demselben Typ ist, dessen Hit „The Twist“ war. Ich habe den Song zuerst bei meinem älteren Hippie Freund in Frankreich gehört. Sein Haus war, als ob man direkt in die Siebziger zurückkehrt, und er hat eine riesige Plattensammlung im Keller. Er kramte das CHUBBY CHECKER Album raus und spielte es ab, und seit damals ist es eines meiner Lieblingsalben. Ich liebte es vom ersten Hören an. Es schaffte seinen Weg in unsere Setlist, da wir es jammten während der Soundchecks usw. Wir hatten angefangen, den Song Live zu spielen, und letztendlich haben wir ihn im Studio aufgenommen. Wir wollten CHUBBY CHECKER ehren, da dies einer unserer Lieblingssongs ist, und es zurück ins Leben zu rufen, da viele Leute das Lied nicht kennen. Ich denke, wir werden wahrscheinlich noch mehr Songs in der Zukunft covern, aber welche das sein werden, kann ich noch nicht sagen. Wir haben eine Handvoll Songs, die wir covern möchten, und wir brauchen noch wenige zusätzliche Songs wenn eine Show ein längeres Set benötigt, aber das hängt davon ab, wie sie klingen und wie sie funktionieren wenn wir mit ihnen arbeiten.     

Wie verliefen die Aufnahmen mit Don Alsterberg (GRAVEYARD)? Und worin siehst du in Sachen Produktion die Unterschiede zwischen dem Debütalbum und den EPs?

Die anderen Veröffentlichungen sind grundsätzlich nicht so durchdacht wie es das Album ist. Als wir das Album mit Don aufnahmen, brachte er uns dazu, uns auf jeden einzelnen Song zu konzentrieren und wirklich über neue Parts nachzudenken, und er erzählte uns was noch fehlt. Es war auch die ganze Umgebung, in einem Studio zu sein und Don dabeizuhaben, der uns dabei half, uns zu fokussieren. Davor hatten wir uns selbst aufgenommen mit der Hilfe von Freunden, und da ging es einfach darum, aufzunehmen und zu spielen, und es gab viele andere Dinge, über die man nachdenken musste. Um alles herum, wo man aufnimmt, womit man aufnimmt, wie man die Sachen zu einem anderen Ort bringt usw. Dieses Mal ging es einzig und allein um die Musik. Und ich denke, dass man das auf dem Album auch hören kann. Auch glaube ich, dass wir in den letzten Jahren als Band sowie als Komponisten immer besser geworden sind. Musik spielen und schreiben entwickelt dich jeden Tag weiter, wie alles andere auch, was man jeden Tag tut.

Wir haben das gesamte Album analog aufgenommen und auch analog gemischt. Wir haben auf einem 2inch Tape-Recorder aufgenommen und das war eine großartige Erfahrung, mit diesem in einem echten Studio zum ersten Mal aufzunehmen. Don ist ein taltentierter Typ und wir alle trauen und respektieren ihn. Wenn man mit einem Produzenten arbeitet, erlaubt man ihm, an deine Musik und dein Instrument Hand anzulegen, und ich denke das hätte sich nicht richtig angefühlt mit jemand anderem als Don. Er arbeitet auf coole Weise und ließ uns das finden, wonach wir alle bestrebt waren. Er hat uns nicht gesagt, was wir spielen sollten. Es ist eine tiefere Verbindung als das, wenn man mit Don arbeitet. Er ist definitiv ein abgefahrener Typ aber im überhaupt bestmöglichen Sinne.

Wovon handeln eure Texte?

Die Texte sind sehr wichtig für uns. Zach (Zack Anderson, Bassist, Anmerk. d. Verf.) und ich schreiben die Texte. Das sind manchmal wirklich persönliche Dinge, Sachen durch die wir durchgingen, und manchmal ist es einfach ein Art mentaler Ausbruch über Dinge, die uns ärgern. Ich denke, es ist wirklich wichtig, dass man gute Texte hat und auch etwas, das einem etwas bedeutet. Einfach wie das, was du spielst, oder die Melodien die man singt, haben auch die Texte eine Bedeutung. Es kommt auch manchmal vor, dass wir anfangen einen Song damit zu schreiben mit Wörtern die grundsätzlich gut in unserem Mund klingen, und dann fängt man an, Texte wie diese zu schreiben. In allen Texten sind eine große Mischung aus Bedeutungen und Geschichten.  

Was kannst du uns über euer Artwork von Marijke Koger-Dunham berichten?

Tatsächlich war es so – wenn wir andere Künstler gefragt hatten, für unsere Band etwas zu malen, sandten wir ihnen immer inspirierende Kunst zu ihnen und sagten „lasst dich davon inspirieren“ oder „das gefällt uns“. Und eine dieser Zeichnungen war von Marijke, es war das Albumcover von THE INCREDIBLE STRING BAND. Und wir lieben alle einfach wirklich ihre Zeichnungen. Aber wir hätten nie gedacht dass wir sie mal bekommen könnten. Eines Tages erzählte mir Zach dass wir vielleicht mit Marijke in Kontakt treten könnten und ich sagte sarkastisch „Yeah natürlich, lol, du machst das schon“. Da sie eine bekannte Künstlerin ist und für THE BEATLES und ERIC CLAPTON gemalt hat, hätte ich niemals angenommen, dass sie uns antworten würde. Also hat Zach irgendwie ihre Email herausgefunden und ihr eine Nachricht geschickt, in welcher er ihr über unsere Band und unser kommendes Debütalbum erzählte, und dass wir ihre Kunst lieben, und er schickte ihr auch noch einige unserer Songs. Zu unserer Überraschung antwortete sie tatsächlich und sagte, dass sie etwas für unser Albumcover malen könnte oder wir könnten etwas von ihren alten Gemälden, die sie in den Sechzigern machte, für das Album aussuchen. Sie schickte uns das Gemälde das „Love Life“ heißt und es hat uns umgehauen, wir wussten gleich, dass es das ist. Wir fühlen uns so sehr geehrt, eines ihre Gemälde als unser Cover zu haben, und dass sie mit uns für uns Debütalbum arbeiten wollte.

Für uns ist es eine Darstellung der Balance des Lebens, gezeigt in der Symbolik von natürlichen Dualitäten wie Dunkelheit und Licht, Sonne und Mond, Leben und Tod, usw. Es zeigt wie gegensätzliche Kräfte miteinander verbunden sind und einander vervollständigen um ein Ganzes zu bilden. Daneben, sieht es einfach absolut wahnsinnig toll aus.   

BLUES PILLS leben nun alle in Örebro, Schweden. War es für die Jungs nicht schwierig, ihre jeweilige Heimat in den USA bzw. Frankreich zu verlassen?

Ich kann diese Frage nicht wirklich für die anderen beantworten, aber was ich sagen kann ist, dass es ihnen wirklich gefällt, hier in Örebro zu leben, und sie haben viel Spaß mit Freunden und anderen Musikern. Wir jammen manchmal und genießen die Shows an Nächten unter der Woche oder den Wochenenden, die hier in der Stadt stattfinden. Ich arbeite in einer Bar in der Innenstadt, in welche die Jungs gewöhnlich für etwas Essen und einige Biere kommen, und manchmal haben wir hier auch Live Shows. Natürlich weiß ich, dass sie ihre Familien und Freunde vermissen. Wenn wir größere Pausen haben, geht Dorian (Sorriaux, Gitarrist, Anmerk. d. Verf.) oft zu Besuch zu seinen Freunden und Familie nach Frankreich.

Örebro ist eine großartige Stadt für Musiker und wir werden von den Bands hier inspiriert. Der Umzug für uns war auch wirklich gut, da wir hier Leute von der Musikindustrie getroffen haben, die uns am Anfang halfen, den richtigen Weg einzuschlagen, und die auch den Kontakt zu unserem Produzenten Don Alsterberg herstellten. Im Moment gefällt es uns sehr gut, hier zu leben, aber ich glaube nicht, dass wir hier für immer bleiben werden. Ich bin offen, auch woanders hinzuziehen. Ich denke einfach, dass Schweden letztendlich gut für uns ist, da die Leute mit welchen wir arbeiten hier sind. Vielleicht werden wir in der Zukunft alle in Frankreich leben, oder den USA, wer weiß, vielleicht auch Deutschland oder Österreich. Das ist das tolle am Leben auf der Straße, mal lernt so viele nette Leute und Freunde überall kennen, dass man das Gefühlt hat, dass überall gute Freunde und Familie sind. Es ist nicht wirklich wichtig, wo du lebst. 

Ihr habt am 7. Juni „Devil Man“ beim Boxkampf in Schwerin zwischen Jürgen Brähmer und Roberto Bolonti gespielt. Wie kam es denn dazu?

Wir fühlten, dass dies eine Erfahrung für uns sein könnte, und grundsätzlich war es unser Label, das diese Show für uns ausgemacht hat. Ich bin eigentlich gegen jede Art von Gewalt aber es war eine großartige Gelegenheit für die Band, etwas mit unserer Musik zu erreichen. Ich bin glücklich darüber, dass jeder beim Boxen es aus Spaß macht und im Spiel sind, andernfalls hätten wir das nicht gemacht.

Stell dir vor, du könntest mit einem Musiker oder einer Band zusammen Live spielen, egal ob Tod oder am Leben, wer wäre das und warum?

MARVIN GAYE, er ist eine Legende! Ich würde es lieben, mit ihm zu singen und ich weiß, dass es die Jungs lieben würden mit diesem Talent zu jammen. Es wäre ein großartiges Konzert und ich würde von diesem Moment sehr viel lernen. Natürlich gibt es da unzählige mit denen wir gerne spielen würde, die Band FREE wäre ziemlich episch Live zu sehen und mit ihnen zu spielen. Das ist eine sehr schwierige Frage, da man sich nur eine auswählen kann und es so viele gibt, haha!

Was habt ihr in nächster Zukunft alles mit BLUES PILLS geplant?

Diesen Sommer haben wir das Glück, viele traumhafte Shows zu spielen. Das Summer Breeze steht vor der Tür und viele weitere Festivals. Dieses Wochenende haben wir JOHNNY WINTER und seine Band getroffen, und wir sahen auch JOHN FOGERTY und FRANK ZAPPAs alte Band MOTHERS OF INVENTION auf dem Lovely Days Festival. Es war eine große Ehre für uns, diese Legenden spielen zu sehen und einige von ihnen persönlich zu treffen.

Also im Moment genießen wir einfach das Leben und die Musik um uns herum. In diesem Sommer ist wirklich ein Traum wahrgeworden, und wir leben sozusagen im Jetzt. Wir haben gerade eine Herbsttour im Oktober mit unseren Labelkollegen THE VINTAGE CARAVAN bestätigt, die uns durch ganz Europa führen wird. Wir arbeiten auch an einer Tour durch Skandinavien im Dezember. Ich glaube auch, dass gerade an Auftritten in England und Frankreich im November gearbeitet wird. Mehr als das schreiben wir neue Songs und sind aufgeregt, wieder ins Studio zurückzugehen und das zweite Album aufzunehmen. Es machte so viel Spaß und wir liebten die Aufnahmen zu unserem Debütalbum mit Don Alsterberg, dass wir einfach wieder zu ihm zurückmüssen, haha!

Vielen Dank für das Interview! Die letzten Worte gehören dir!

Danke für das Interview und man sieht sich auf den kommenden Shows! Auch meine Glückwünsche für das großartige Fußballspiel, wohl verdient! Auf geht’s, Deutschland!

Galerie mit 13 Bildern: Blues Pills - Live im Capitol Hannover 2016
16.07.2014

Geschäftsführender Redakteur (Konzertakkreditierungen, News, Test Audioprodukte)

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