Amphi Festival
Der große Festivalbericht 2015

Konzertbericht

Billing: Agonoize, And One, Combichrist, Das Ich, Diary of Dreams, Goethes Erben, Oomph!, Samsas Traum, The Birthday Massacre, The Mission, VNV Nation und Welle:Erdball
Konzert vom 25.07.2015 | Amphi Eventpark, Köln

Sonntag, 26.07.2015

PATENBRIGADE: WOLFF

Amphi Festival

Am frühen Morgen des zweiten und somit auch schon letzten Tages des Amphi Festivals stehen alle Besucher in der Lanxess Arena erst einmal vor einer Baustelle – und zwar voller Freude. Denn: Was sich nach einer erneuten Programmverzögerung anhört, stellt sich als PATENBRIGADE: WOLFF heraus. Die Berliner stehen nämlich auf alles, was mit Baustellen und dem dazugehörigen Großgerät zusammenhängt und setzen dies seit 1998 auch musikalisch um. Dementsprechend wird die Bühne von einem dicken, schwarz-gelb gestreiften Absperrband in Richtung Publikum abgegrenzt. Passend dazu tritt die PATENBRIGADE: WOLFF mit authentischen Schutzanzügen und gelben Helmen an, um mit ihren monotonen Elektro-Sounds der Kategorie „Freude der Technik“ oder „Gefahrstoffe“ das bereits anwesende Publikum in Abrissstimmung zu versetzen. So sprühen am heutigen Morgen auch bereits früh die Funken (im wahrsten Sinne des Wortes) und Moderator Mark Benecke, der auch kräftig zulangt, dirigiert bei „Der Brigadier Trinkt Bier!“ die Gerstensaftrutsche in die ersten Reihen. Dort warten einige ebenso stilvoll gekleidete und nicht minder gierige Baustellenkollegen, welche die Flüssigkeit dankend entgegennehmen. Dass eine Vielzahl der auf der Bühne vertretenen Personen nicht primär den musikalischen Interessen dient, geschenkt. Hier wird Unterhaltung geboten, die aufgrund ihres Einfallsreichtums und der Exzentrik bereits zu früher Stund‘ gefällt.

 

S.P.O.C.K

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Was für die PATENBRIGADE: WOLFF die Baustelle darstellt, finden S.P.O.C.K in Science-Fiction-Themen. Der Bezug zu Star Trek ist mehr als offensichtlich, bescherte der schwedischen Band jedoch auch schon einige Namensrechtstreitigkeiten. Ursprünglich Ende der Achtziger gar als Mr. Spock gegründet, trat man ab 1989 unter dem Namen Space Pioneers Orbiting Ceti K (kurz: S.P.O.C.K) auf, wobei die Abkürzung seit 1999 für Star Pilots On Channel K steht. Abseits dieser prinzipiell überflüssigen Formalia überzeugen die Schweden auch am heutigen Tage mit feinstem Synthie-Pop. Obwohl das letzte Album „2001: A S.P.O.C.K Odyssey“ bereits satte fünfzehn Jahre zurückliegt, ist der vordere Teil der Halle ordentlich gefüllt, als das Trio die Bühne zu den Klängen von „Borg“ betritt. Live schallen die Songs deutlich kraftvoller aus den Lautsprechern, was dem Material hörbar gut tut. Mit „Astrogirl“ und „Never Trust A Klingon“ finden sich auch die größten Hits der Bandgeschichte in der Setlist wieder, so dass am Ende ein rundum gelungener Auftritt zu verzeichnen ist, der Lust auf neues Material dieser kauzigen drei Typen macht.

 

DARKHAUS

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Der Bekanntheitsgrad der international besetzten Dark-Rock-Truppe DARKHAUS steigert sich seit Gründung 2011 von Jahr zu Jahr. Ein Grund dafür sind sicherlich die souveränen Live-Auftritte der Band. Kein Wunder, vereint DARKHAUS in der Szene bekannte sowie auch erfahrene Musiker wie Gary Meskil (u.a PRO-PAIN, SALVATION) und Rupert Keplinger (u.a. EISBRECHER). Im Gegensatz zum vorherigen Tag zeigt sich auch das Wetter von seiner freundlichen Seite, so dass die Vorzeichen für den heutigen Auftritt und gesamten Tag gut stehen. Als Opener dient der Titeltrack der „Providence“-EP, die in diesem Jahr das Licht der Welt erblickt hat. In den ersten Reihen tummeln sich erstaunlich viele weibliche Fans, die Sänger Ken Hanlon mit seiner sympathischen Art gekonnt um den Finger wickelt; doch auch die hinteren Reihen scheinen von den eingängigen Hooklines wie in „Hour Of Need“ angetan. Obwohl in der Bandgeschichte bisher nur ein Album sowie eine EP zu verbuchen ist, entsteht der Eindruck, dass DARKHAUS weit mehr als lediglich die ihnen zur Verfügung stehenden 40 Minuten mit livetauglichen Songs füllen könnten, die sich nicht hinter der Singleauskopplung „Ghost“ oder dem flotten Rausschmeißer „Don’t Close Your Eyes“ verstecken müssen.

 

DAS ICH

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Was sich bereits bei diversen Auftritten während der letzten beiden Jahre nach Genesung von Sänger Stefan Ackermann abgezeichnet hat, wird auch auf dem Amphi Festival bestätigt: DAS ICH sind wieder voll da, was auch direkt zur eindringlichen Eröffnung mit „Kannibale“ deutlich wird. Leider beginnt der Auftritt bereits einige Minuten früher als angekündigt, so dass sich die Lanxess Arena erst in der Folge spürbar füllt, dann jedoch in den Genuss eines Streifzugs durch das gesamte Schaffen des Duos Ackermann/Kramm kommt. Beim heutigen Auftritt werden die beiden Protagonisten von Gastkeyboarder Kain Gabriel Simon unterstützt, der bereits vor einigen Jahren Live-Mitglied der Truppe war, die Reunion sichtlich genießt und gern gespielte Songs wie „Der Schrei“ oder „Uterus“ anscheinend nicht verlernt hat. Obwohl sich die dunkle Arena von der Atmosphäre her als optimaler Auftrittsort für DAS ICH anbietet, dröhnt der Bass im Vergleich zum leise daherkommenden Gesang an vielen Stellen zu laut. Zum Glück drückt dies nicht übermäßig auf die ausgesprochen ausgelassene Stimmung. Als zusätzliches Highlight wird „Nahe“ durch den Gastgesang von SCHNEEWITTCHEN bereichert, die sich auch nochmal zur finalen Zugabe „Destillat“, angekündigt durch ein „Probier’s Mal Mit Gemütlichkeit“-Intermezzo, auf der Bühne blicken lässt.

 

ZERAPHINE

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Lange war es still um die Berliner ZERAPHINE, die im Jahr 2000 aus den DREADFUL SHADOWS hervorgingen. Nach fünf Alben und einer Best-Of-Compilation lässt neues Material bereits satte fünf Jahre auf sich warten. So war die Ankündigung, dass die Band auf dem diesjährigen Amphi Festival zu Gast sein würde, eine handfeste Überraschung, zumal seitens der Band lange keine offizielle Bestätigung dieser Show kam. Die Vorfreude ist demnach groß, als die Band um Sänger Sven Friedrich bei bestem Oper-Air-Wetter unter Applaus die Green Stage betritt und „Die Macht In Dir“ anstimmt. Doch bereits zu diesem Zeitpunkt zeigen sich kleine Soundwackler: Gesang der nur über die Bühnenmonitore zu hören ist oder diverse Gitarrenaussetzer, so hat sich das sicherlich keiner vorgestellt. Bei dem darauffolgenden „No More Doubts“ und den grandiosen „Ohne Dich“ sowie „Be My Rain“ bessert sich dies zwar, während „Louisa“ verabschiedet sich Normans Gitarre dann aber komplett. Da die Band bei ihrem exklusiven Auftritt im Jahr 2015 nicht viel Zeit mit Ansagen verschwenden möchte, wird auch „No More Tears“ lediglich mit einer Gitarre durchgezogen. Anschließend funktioniert dann wieder alles, so dass „Still“, „I Will Be There“, „Sterne sehen“ (inkl. Seifenblasen und Händemeer) und „Die Wirklichkeit“ ein versöhnliches Ende bescheren. Von der Songauswahl sicherlich ein würdiger Auftritt, hätte da nur mal der Sound auf voller Länge mitgespielt. So bleibt ein fader Beigeschmack bei einem dennoch zufrieden stimmenden Auftritts.

 

WELLE:ERDBALL

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Der Bereich vor der Green Stage ist rappelvoll und mit zahlreichen Gimmicks aus den Achtzigern geschmückt, was nur eines bedeuten kann: WELLE:ERDBALL, die Symphonie der Zeit, steht in den Startlöchern. Musste am vorherigen Tag der geplante Songwriting Interactive C=64-Auftritt, den Sänger Honey moderiert hätte, aufgrund des Unwetters noch abgesagt werden, läuft heute alles wie geschmiert. Sogar so gut, dass ein paar Minuten früher als angekündigt auf die Bühne gegangen wird. Ein Glück, dass der große Teil des Publikums schon vor Ort ist, als die Band mit „Des Wahnsinns Fette Beute“ losgelegt. Diese treibende Eröffnung ist überraschenderweise auch auf den gesamten Auftritt gesehen der einzige Song vom aktuellen Album „Tanzmusik Für Roboter“, welches im letzten Jahr auf den Markt kam. Ansonsten hagelt es einen alten Song nach dem anderen. „Telefonsex“ vom Debüt „Nytändo-Schock“ hat bereits satte 23 Jahre auf dem Buckel, kommt aber unheimlich frisch daher, was nicht zuletzt an den CO2-Kanonen liegt, die von den reizenden Lady Lila und Fräulein Venus bedient werden, diese aber fast aus den Schuhen kippen lassen. Auch sonst sind die beiden Damen in Dauerbetrieb: Wenn nicht gerade beim Gesang oder den Percussions beteiligt, werden Bälle im Publikum verteilt („Schweben, Fliegen Und Fallen“) oder die Fahnen geschwenkt („Hoch Die Fahnen“). Zum Ende des Auftritts setzt leider der Regen ein, doch die Ausharrenden werden belohnt: Nach dem FEHLFARBEN-Cover „Es Geht Voran“ präsentieren WELLE:ERDBALL zum Abschluss einen nagelneuen Song. Auch wenn „Arbeit Adelt!“ oder „Starfighter F-104G“ sicherlich schon mal knackiger dargeboten wurden, ein starker Auftritt der kultigen Truppe aus der Region Hannover.

 

HENRIC DE LA COUR

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In Bands aktiv ist HENRIC DE LA COUR bereits seit geraumer Zeit, doch nach 20 Jahren im Geschäft gründete er vor vier Jahren schließlich sein Solo-Projekt. Trotz des Regens bildest sich eine kleine Menschentraube vor der Orbit Stage, um den Sänger samt seiner Mitstreiter an den Keyboards und der Gitarre mit Applaus zu begrüßen. Aufgrund der komfortablen Situation, drei Bühnen im Amphi Eventpark zu haben, kann auch kleineren Künstlern ausreichend Spielzeit gewährt werden. Diesen Vorteil bekommt HENRIC DE LA COUR zu spüren, der für ganze 55 Minuten auf die Bühne darf, um seine zwischen Dark-Pop und Wave verorteten und somit vornehmlich elektronisch gehaltenen Kompositionen zu präsentieren. So gibt es neben etwas neueren Stücken vom Zweitwerk „Mandrills“ (2013) auch Songs vom selbstbetitelten Debüt aus dem Jahr 2011. Ungeachtet (oder gerade wegen) klischeeträchtiger bzw. platter Titel wie „Dracula“, „Son Of A Bitch“ und „Gothic“, zeigt sich das Publikum angetan und folgt den Klatschaufforderungen des groß gewachsenen, charismatischen Frontmanns. Dieser steht den gesamten Auftritt über klar im Mittelpunkt (ins Gesicht gekämmter Irokese, blutverschmiertes Gesicht sowie Shirt erfüllen ihren Zweck), allerdings bildet die zierliche, ebenso in ein weißes, blutverschmiertes Top gekleidete Gitarristin einen ansprechenden, optischen Gegenpol. Gerne wieder.

 

THE MISSION

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Bereits im Vorfeld der Show wurden bereits einige Stimmen laut, dass THE MISSION-Frontmann Wayne Hussey erkrankt sei und kaum singen könne. Um den Auftritt jedoch stattfinden zu lassen und nicht ganz alleine auf weiter Flur zu stehen, falls die Stimmprobleme zu akut werden sollten, fand man eine Lösung: Zu Beginn des Sets werden Nana und Eve Evangel von der österreichischen Band LOLITA KOMPLEX als Unterstützung auf die Bühne geholt. Neben Wayne Hussey auf einem Ehrenposten, greifen sie dem Frontmann so gut es geht unter die Arme. Erstaunlicherweise wirkt diese aus der Not geborene Lösung in keiner Sekunde laienhaft, was direkt beim Einstieg mit „Beyond The Pale“ deutlich wird. Vielmehr scheinen die beiden die Stunde ihres Lebens zu genießen, so sehr ist ihnen die Freude anzusehen. Hier und da bricht Wayne Hussey beim Singen ab, doch seine temporären Kollegen stehen ihm zur Seite. Und auch die Menge vor der Bühne steht geschlossen hinter der Band: Sicherlich hätten es von der Anzahl ein paar mehr sein können, jedoch entfachen die sich dicht vor die Bühne drängenden Anwesenden eine einzigartige Stimmung, die ihresgleichen sucht. Ungemein textsichere, sich übereinander stapelnde und immer wieder mit Konfettiregen auftrumpfende Fans machen die Stunde Spielzeit zu einer erfolgreichen. Die britische Band dankt und spendiert ein gewohnt rundes Best-Of-Set. Ob nun „Serpent’s Kiss“, „Severina“, „Butterfly On A Wheel“ oder „Deliverance“, die Liste der gespielten Klassiker ist lang. Dazu gehört sicherlich auch die freudig aufgenommene, aber auch zu erwartende Zugabe „Tower Of Strength“, nach der Wayne Hussey noch Luftküsse ans Publikum verteilt und eine Weinflasche verschenkt. Ein Auftritt für die Fans.

 

DIARY OF DREAMS

Wenn es ein Konstante im Line-up des Amphi Festivals gibt, dann sind es DIARY OF DREAMS. Seit ihrem ersten Auftritt auf dem Amphi im Jahr 2006, war die Band in der Folge alle zwei bis drei Jahre wieder Gast in Köln. Ehrensache also, dass dies auch bei der diesjährigen Premiere im neuen Amphi Eventpark der Fall ist. Glücklicherweise hat sich der Regen verabschiedet, während die Dämmerung im Laufe des Auftritts Einzug erhält und sich so perfekte Voraussetzungen für den Auftritt der sympathischen Band um Sänger Adrian Hates ergeben, die das Festival auf der Green Stage beschließen dürfen. Das eindringliche „Malum“ vom aktuellen Album „Elegies In Darkness“ bildet dann auch den perfekten Einstieg. Ohnehin wird dem Album aus dem Jahr 2014 eine zentrale Rolle im Set eingeräumt. Das Positive daran: Songs wie „Dogs Of War“, „A Dark Embrace“ oder „Daemon“ reihen sich nahtlos neben den älteren Song ein. Allerdings können dadurch auch einige altgediente und vielerorts gewünschte Titel nicht berücksichtigt werden. Doch schlussendlich macht’s die Mischung aus Songs aus dem schier unendlich wirkenden DIARY OF DREAMS-Repertoire. Und die ist am heutigen Tage ausgesprochen gut, was auch das Publikum zu würdigen weiß. Aufforderungen zum Mitklatschen und weitere Sperenzchen seitens der Band, die zuweilen von insgesamt drei auf der Bühne platzierten Podesten grüßt, wären da eigentlich auch nicht notwendig gewesen. Sei’s drum, das Amphi feiert ein letztes Mal in diesem Jahr unter freiem Himmel und hat im Anschluss an das reguläre Set doppelt Grund zur Freude. DIARY OF DREAMS werden zusätzliche zehn Minuten geschenkt, von denen Frontmann Adrian Hates zwar einige mit Ansagen vertendelt, dann jedoch „A Day In December“ als finale Zugabe nachschiebt.

 

VNV NATION

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Als finale Band der diesjährigen Ausgabe, sorgen VNV NATION ein letztes Mal für die volle Auslastung der Lanxess Arena. Die Vorfreude war bereits im Vorfeld greifbar. Und wie sich herausstellt auch aus gutem Grund, denn die Setlist enthält einen Kracher nach dem anderen; im Gegensatz zu „Epicentre“, „Darkangel“ oder „Control“ gehören die eher selten gespielten, aber dennoch nicht wirklich überraschenden „Genesis“ und „Everything“ da eher schon zu den Ausnahmen. Zudem präsentieren sich VNV NATION (wie gewohnt) in Topform. Schon früh wird auf Tuchfühlung mit den Fans gegangen, die sich beginnend mit den ersten Tönen vom Opener „Space & Time“ ganz dem englisch-irischen Future-Pop-Duo hingeben. Obwohl bereits zwei Tage voller Musik und Bewegung in den Knochen stecken, wird gesungen und getanzt was das Zeug hält. Ein ums andere Mal überzeugen VNV NATION aber nicht nur mit ihrer Musik, sondern begeistern auch mit ihrer sagenhaften Lichter-Show, geschweige denn durch ihr sympathisches Auftreten. Nachdem bereits einige Höhepunkte mit „Illusion“ und „Standing“ durchlebt wurden, folgt das ultimative Highlight: Zu „Nova“ verwandelt Sänger Ronan Harris die gesamte Arena in ein Meer aus Lichtern. Atemberaubend, einzigartig und definitiv ein würdiger Abschluss.

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10.08.2015

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