End Of Green
Demons are a Girls best Friend 2003

Konzertbericht

Billing: End Of Green und Undertow
Konzert vom 26.09.2003 | Livearena, Münster

Die Festivalsaison ist vorbei, ab sofort geht es wieder ab in die Clubs und Hallen. Schade eigentlich, denn wenn wir mal ganz ehrlich sind, smind doch die 2 1/2 Sommermonate, die man fast ausschließlich auf Open Airs an der frischen Luft und im Zelt zubringt, die schönsten im Jahr. Steht dann allerdings ein kleines, aber auch dementsprechend feines Package wie End Of Green/Undertow vor der Tür, verfliegt diese „Trauer“ äußerst schnell und man freut sich auf einen gelungenen Abend mit sympathsichen Bands und coolem, atmosphärischen Songmaterial. Nur hätte alles noch viel schöner werden können, wenn die Veranstalter der Live Arena endlich mal ihren Hintern in punkto Werbung und Präsentation nach außen hoch kriegen würden. Es kann einfach nicht sein, dass (mit Ausnahme von Cannibal Corpse) JEDES Konzert, dass ich bisher in diesem Laden erlebt habe, vor einer absoluten Minuskulisse stattgefunden hat. So wird das auf Dauer nichts. Die Location an sich ist sehr gemütlich, der Sound jedes Mal erste Sahne und die Getränkepreise fair. Wäre schade, wenn in der Rhein-Main-Gegend nach dem Tod der Offenbacher Hafenbahn deren Nachfolger an eigenem Unvermögen scheitert. So, und jetzt zur Musik! (metalgreg)

Während Kollege Metalgreg und Undertow´s Tom sich ihre Zeit mit einem Interview vertreiben, füllt sich der Raum langsam ein wenig und so sind zum Beginn des Gigs der lokalen Support Band Broken aus Frankfurt zumindest die die Sitzgelegenheiten gut besetzt. Sehr entspannt, und schon fast ein wenig Wohnzimmer Atmosphäre verbreitend, standen die Frankfurter auf der – für eine 3 Mann Band – recht geräumigen Bühne. Eigentlich hatte ich „Lauter, dreckiger und provozierender Punk Rock“ – so zu lesen auf der Band Homepage – erwartet, doch was Broken dann an diesem Abend dargeboten haben, war wohl ein auf die restlichen Bands angepasstes Programm. Zwar blitzten einige rotzige Punk Rock Parts durch, doch im Großen und Ganzen zockten die Jungs sehr ruhige, gefühlsbetonte Songs, die – unterstrichen durch die passable Gesangsleistung – bei vielen Besuchern ganz gut angekommen sein dürften. Das Stageacting war den Songs enstprechend kaum vorhanden, lediglich Bassist Heiko sorgte durch seine etwas unrhytmischen und ungelenk wirkenden Bewegungen für den ein oder anderen Hingucker. Broken waren mit Sicherheit eine gute Besetzung für den Opening Slot an diesem Abend – zumal die Band durch ihr sympathisches Auftreten für einen angenehmen Start in den Abend sorgen konnten.

End Of Green

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11.10.2003

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