Goathammer - Ceremony Of Morbid Destruction

Review

KURZ NOTIERT

„Ceremony Of Morbid Destruction“ ist nach einer Split mit DRUIDUS und zwei Demos das erste Album der Kanadier GOATHAMMER, und darauf geht das Quartett aus der Provinz Saskatchewan (übrigens mit Beteiligung von HEXENSABBAT- und NECROMANTIC WORSHIP-Musikern) einen für Bestial-Black-Metal-Verhältnisse recht eigenständigen Weg: GOATHAMMER mischen nämlich die klassisch-bestialische Herangehensweise solcher Bands wie BEHERIT oder ARCHGOAT mit klassisch-norwegischem Frühneunziger-Gerödel. Das ist zumindest anfangs spannend, denn dass eine Band ARCHGOAT- wie IMMORTAL-Anleihen so gekonnt verschmelzen lässt, hört man nicht allzu oft. Leider nutzt sich das Prinzip nach einer Weile ab, da GOATHAMMER dann doch die zündenden Ideen fehlen, um die Spannung über die ganze Laufzeit von „Ceremony Of Morbid Destruction“ aufrechtzuerhalten. Ausnahmen stellen lediglich das mehr als achtminütige „Astral Crucifixion“ mit einem höllisch eingängigen EMPEROR-Lead in der Mitte sowie das sehr eindringliche, abschließende „Sempiternal Holocaust“ dar. Schade – Ideen haben GOATHAMMER, und die Herangehensweise an ihren Black Metal ist prinzipiell auch sehr spannend. Es fehlt nur am Tüpfelchen auf dem „i“.

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05.12.2018

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1 Kommentar zu Goathammer - Ceremony Of Morbid Destruction

  1. Bluttaufe sagt:

    IMMORTAL, selbst frühere, höre ich hier nicht heraus. Zu Arschgoat kann ich nichts sagen, beten wohl anstatt des invertierten Kreuzes ein vierstrahliges an.
    Dass die Band bei dem Gerödel ein EMPEROR Lead zustande bringen soll – schwer glaubhaft.
    Ich persönlich finde das hier gebotene für primitiven BM nicht schlecht.