Helloween - Light The Universe EP

Review

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Eins muss man den Hamburger Jungs lassen: Ein Händchen für Melodien, gutes Songwriting und Songs, die sofort im Kopf hängen bleiben, haben sie wirklich. Was sie auch seit Mitte der 80er stetig beweisen bzw. bewiesen haben. Mit „Light The Universe“ beweisen sie es erneut und haben sich hierfür auch extra tatkräftige Verstärkung in Form der engelsgleichen Candice Night (BLACKMORE`S NIGHT) beschafft. Dass die gute Candice auch fern von Ritchie Blackmore einen fantastischen Job macht, könnt ihr bei dem Titeltrack ebenfalls hören. „Light The Universe“ ist eine bombastische, dramatische Nummer, ein Epos, mit einem sehr hohen Wiedererkennungswert. Andi Deris erweist sich als perfekter Gegenpol zu Candice Night. Beide Vokalisten sind stimmlich auf Hochtouren, was besonders bei Andi Deris in letzter Zeit leider nicht immer der Fall war.

Ebenfalls auf der EP enthalten, ist ein Live-Mitschnitt vom Brecher „If I Could Fly“, aufgenommen in Sao Paulo. Dass HELLOWEEN auch dort eine Macht sind, wird in diesem Tondokument deutlich, denn die Fans schmettern die Band beinahe an die Wand. Excelente Tonaufnahme, die richtig Spaß macht.

Dass auch Bassist Markus Grosskopf im Stande ist, ein richtig gutes Lied zu schreiben, könnt ihr „Revolution“ entnehmen. Die typische HELLOWEEN-Nummer ist kein Lückenfüller, sondern ein vollwertiger Track mit schönem Chorus.

Als Extra haben die Jungs noch das Video zu „Light The Universte“ auf die EP gepackt. Dieses Video könnt ihr euch einmal als lange Version und als etwas kürzere „TV“-Version reinziehen. Fans von HELLOWEEN wissen natürlich, dass die Band ab und an schon mal merkwürdige Videos fabriziert (man erinnere sich nur mal an „Perfect Gentleman“). Doch dieses Mal, wohl zu Ehren von Ms. Night, haben sich die Kürbisköppe ordentlich Mühe gegeben. Das Video spielt auf einem Schloss mit recht schöner Kulisse. Natürlich dürfen auch die berühmt-berüchtigten „Seven Keys“ nicht fehlen, die, neben dem Kürbis, eine Art Wahrzeichen der Band geworden sind. Auch von Vorteil ist, dass sich Gitarrist Michael Weikath in dem Video etwas zurückhält und nicht, wie sonst so oft, im Mittelpunkt steht.

Fans, und die, die es noch werden wollen, können hier bedingungslos zugreifen.

20.11.2006

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