In Flames - The Mirror's Truth

Review

Galerie mit 10 Bildern: In Flames EMP-Verlosung

„The Mirror’s Truth“ stellt den Vorboten zum neuen IN FLAMES-Albums „A Sense Of Purpose“, das Anfang April erscheinen wird, und wirkt zunächst so, als ob sich das schwedische Quintett klanglich wieder mehr an ihren Alben „Reroute To Remain“ (2002) und „Soundtrack To Your Escape“ (2004) orientiert, denn der Titeltrack dieser EP klingt extrem modern und wurde um den mittlerweile typisch melodischen Ansatz erweitert. Allerdings ist die Struktur von „The Mirror’s Truth“ – bis auf ein kurzes Gitarrensolo – relativ einfach und eingängig gestrickt und die Emotionen in Anders‘ Gesang, die sich auf „Come Clarity“ noch wunderbar entfalten konnten, wurden hier wieder etwas zurückgeschraubt. Dennoch eine tolle Nummer!

Neben dem Opener des neuen Albums und Namensgeber der EP enthält dieser Vorgeschmack allerdings auch noch drei weitere Tracks, die es auf dem Album nicht geben wird: „Eraser“, „Tilt“ und „Abnegation“, wobei der zuletzt genannte Song bereits auf dem Sampler „Viva La Bands, Vol. 2“ Verwendung fand und mich auf Anhieb packte, denn der Refrain ist schlichtweg die Macht. „Eraser“ hat schließlich wieder diese gewisse Bissigkeit, die mich an IN FLAMES immer schon begeistern konnte und auf den letzten Alben etwas vermisst wurde – ein ausgesprochen guter Track, typisch für IN FLAMES mit vielen melodischen Gitarren-Linien. „Tilt“ hingegen ist eine eher langweilige und mittelmässige Mid-Tempo-Nummer, die bei mir keinerlei grössere Begeisterungsstürme auslöst.

Fazit: „The Mirror’s Truth“ zeigt die Entwicklung der Band in einem ordentlichen Schnitt, wobei recht ausgewogen zwischen Melodic Death Metal und Modern Metal gependelt wird. Es gibt EPs, die sind ihr Geld definitiv nicht wert, aber das trifft auf „The Mirror’s Truth“ nicht zu und deshalb gebe ich gute sieben Punkte. Fans der Band kommen an diesem Teil ohnehin nicht vorbei.

23.03.2008

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