In Flames - Trigger

Review

Galerie mit 10 Bildern: In Flames EMP-Verlosung

Nach „Cloud Connected“ folgt nun mit „Trigger“ die zweite Singleauskopplung aus „Reroute To Remain“, dem immer noch aktuellen Album unserer Vorzeigeschweden von IN FLAMES. Sicher, es gibt (leider) einige, denen die musikalische Weiterentwicklung des Göteborg-Quintetts auf ihrem sechsten Studioalbum sauer aufgestoßen ist, aber auch für jene dürfte diese EP interessant sein, da sich der Großteil der Bonustracks durchaus sehen lassen kann. Los geht es aber erstmal mit dem Titeltrack im [Single Edit], den man aufgrund seines packenden Refrains und seiner markanten Melodie immer noch zu den stärksten Stücken auf „Reroute To Remain“ zählen kann. Mit dem darauffolgenden „Watch Them Feed“ dürften dann auch alle Nörgler wieder zufrieden gestellt sein. Hier klingen Goldkehlchen Anders Fridén und seine Gefolgschaft etwas roher und ungeschliffener, indem sie geschickt Elemente von „Whoracle“ bis „Clayman“ mit ihrer aktuellen, moderneren Ausrichtung zu einem rundum gelungenen Song verbinden. Danach steht mit „Land Of Confusion“ die erste Überraschung an. Und jetzt sind wir mal alle ehrlich. Den Chorus dieses GENESIS-Klassikers haben locker 80 % von uns mit Sicherheit schon exzessiv vor sich hin gesummt und insgeheim ganz toll gefunden. IN FLAMES bieten uns jetzt die metallische Umsetzung desselben, die ihnen mit ballernder Double Bass und sauberer Melodieadaption vollends geglückt ist. Den sich nun anschließenden [Club Connected Remix] der ersten Single „Cloud Connected“ kann man getrost überspringen. Jegliche Gitarrenpower des Originals ist gnadenlos herausfiltriert worden, weswegen nur zerhackte Bruchstücke des ursprünglich sofort in die Beine gehenden Riffings übrig geblieben sind. Braucht kein Mensch! Die zweite Überraschung und gleichzeitig wohl auch das größte Wagnis dieser Veröffentlichung beendet schließlich diese kurzweiligen 17 1/2 Minuten. Der „The Jester Race“-Klassiker „Moonshield“ erscheint in völlig neuem Soundgewand, nämlich als [C64 Karaoke Version]. Anfangs klingt das computerisierte, vollelektronische Gepiepse wirklich befremdlich, aber mit der Zeit muss man zugeben, dass dieses prägnante Songthema auch auf diese Art etwas hermacht. Nur sollten solche Experimente nicht zur Regel werden. Die limitierte Erstauflage von „Trigger“ kommt übrigens im schmucken Digipack samt Bonus-DVD, die die Videoclips zum Titeltrack (entfaltet seine volle Wirkung nur in Verbindung mit dem Video zu SOILWORKs „Rejection Role“) und „Cloud Connected“ enthält. Aber keine Angst…die, die zu spät kommen und nur noch die normale Ausgabe ergattern können, erwerben beide Kurzfilme als CD-ROM-enhanced-Part ebenfalls. Somit ist diese Auskopplung alles in allem eine runde Sache geworden, die die Wartezeit auf das neue Album der in Flammen Stehenden angenehm verkürzt.

04.06.2003

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4 Kommentare zu In Flames - Trigger

  1. Anonymous sagt:

    Der Song "Trigger" und das Video sind saugeil, aber leider kauf‘ ich mir nur Billigtechno-Maxis…

    10/10
  2. somberlain sagt:

    Der Titelsong ist klasse und gehört mit zu den Highlights der aktuellen IF-CD, aber ansonsten ist die Maxi nur was für beinharte Sammler: ein misslungenes Genesis-Cover und zwei Remixes, die man in die Tonne treten kann (vor allem den C64-Mix…)

    4/10
  3. spiritsoldier sagt:

    Ist ja nur ein Single also Schwamm drüber. Hoffen wir lieber auf ein gutes neues Albuma ala Jester Race, das währe echt schön

    5/10
  4. Anonymous sagt:

    Ja so nen 2. The Jester Race mit moderner Produktion wäre genial! Jedoch ist das hier der seltsame neue Stil der in flammen stehen (jetzt nur noch) "Möchtegern-Death-Metaller". Das hier hat rein gar nichts mit death Metal zu tun. Eher so Nu Metal oder Metalcore… Aber dieser Song hier ist einer der besten der neuen In Flames!

    7/10