Karg - Dornenvögel

Review

Galerie mit 16 Bildern: Karg - Album Release Tour 2020 in Berlin

„Dornenvögel“ sind Wesen aus alten Legenden. Vögel, die zwar über einen besonders schönen Gesang verfügen, diesen aber nur ein einziges Mal erklingen lassen. Sobald sie ihr Nest verlassen haben, beginnt ihre Suche nach einem Dornenstrauch. Haben sie einen gefunden, lassen sie sich dort nieder und singen ein unvergleichliches Lied, durch die langen Dornen, die sich dabei in ihren Leib bohren, jedoch dem Tod geweiht.

Auf dem neuen Album von KARG finden sich acht solcher „Dornenvögel“. Acht Lieder, geboren aus Leid und bittersüß klingend. Black Metal ist die klar erkennbare Grundlage für den Sound, ganz vereinzelt aufgelockert durch Post-Rock- und Shoegaze-Elemente. J.J., das einzige Mitglied der Band, hat acht Songs komponiert, die musikalisch ausgereift sind und eine melancholische Stimmung erzeugen, das „Drangsal“ des Musikers spürbar und auf die eigene Person übertragbar werden lassen.

Acht „Dornenvögel“ ziehen durch das Land

Größtenteils in Mundart vorgetragen, widmen sich die meisten Songs, schlicht gesagt, dem älter werden, dem Erwachsen aus dem Zustand der Jugend, wenn man so will. Die Brüche im Leben, der Verlust von Unschuld und Heimat werden betrachtet. Dies spiegelt sich auch im Cover-Artwork wieder, das freilich verschiedene Interpretationsansätze bietet.

Ein Kind streckt die Hand nach einem im Schnee liegenden Reif aus Rosen aus und wird dabei betrachtet von einem Skelett, das im Rosenbaum hockt. Den Blick nach unten gerichtet, erkennt das Kind nicht, dass die schönen Blumen vom Tod drapiert wurden, der Urheber dieser Kunst und letztlich auch die Zukunft eines jeden jungen Menschen. Schließlich sind Häuser im Hintergrund zu erkennen, die in der winterlichen Landschaft Geborgenheit versprechen, neben den roten Rosen aber aus dem Fokus rücken, schließlich kalt und trist daliegen.

KARG lassen den Zuhörer in zerbrechliche Klangwelten eintauchen

Das Vanitas-Motiv, hinter allem Schönen auch den sicheren Tod zu wissen, wird auf „Dornenvögel“ auf ein individuelles Erleben dieser Erkenntnis heruntergebrochen. Thema ist nicht die allgemeine Gegenwart des Todes, sondern die persönliche Auseinandersetzung des Einzelnen mit diesem Schicksal, dass durch den Verlust von Jugend und Heimat zu erahnen ist.

So weit, so kitschig. Aber gut, die schmale Gratwanderung zwischen Kitsch und Kunst muss wahrscheinlich beinahe jedes gefühlvolle Black-Metal-Album deutscher Sprache wagen. Ähnliche Probleme kennen stilistisch ähnliche Bands wie HARAKIRI FOR THE SKY, bei der J.J. ebenfalls am Mikro steht, und HERETOIR. Gefühle, die stecken ohne Zweifel in „Dornenvogel“. Durchgehend werden sie auch ansprechend vertont und ziehen den Zuhörer in ihren Bann. Letztlich ist es aber die Masse, die einen erschlägt und das Album leicht unverdaulich werden lässt.

Zwar finden sich in jedem Song einzelne Momente, die Eigenständigkeit ausstrahlen, doch in ihrer Gesamtheit betrachtet verschwimmen die 76 Minuten des Albums zu einem ganzheitlichen Stück. Die Texte wiederholen sich thematisch, beklagen den endgültigen Verlust von Jugend und Heimat. Lediglich der letzte Song „Advent“ – also passenderweise die Zeit der Ankunft – schließt das Album vergleichsweise hoffnungsvoll, auch wenn er ebenfalls in Erinnerungen an die entfernte Kindheit schwelgt.

Ein Glanzstück im scheidenden Jahr

Dass auch die Musik repetitiv ist, ohne sich freilich exakt zu wiederholen, muss nichts Schlimmes sein, hilft dies doch beim Eintauchen in die zerbrechlichen Klangwelten von KARG. Als Ganzes betrachtet wirkt „Dornenvögel“ mit seinen acht langen Songs und seiner insgesamt langen Spielzeit dadurch jedoch etwas zu ausladend. Dass es aber niemals farblos wirkt, ist der dicht gewobenen Produktion zu verdanken, welche den Songs trotz aller Leichtigkeit eine gewisse Tiefe verleiht.

„Dornenvögel“ ist ein sehr gutes Album geworden, mit dem KARG nach dem ebenfalls empfehlenswerten „Weltenasche“ den nächsten Schritt in ihrer Entwicklung machen. Ein Glanzstück im scheidenden Jahr 2018, das sich nicht nur für jene eignet, die dieses Mal keine positive Bilanz ziehen können. Nein, jeder mit einem Hang zur Melancholie, wird ein Stück von sich auf diesem Album wiederentdecken.

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16.11.2018

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30 Kommentare zu Karg - Dornenvögel

  1. nili68 sagt:

    Dass hier das AMAZON AD – Luis Fernandez – Dornenvögel & andere Liebeslieder (1985) kam, passt irgendwie. Das mit der Bezeichnung Black Metal war wohl ein Versehen. Ich hab‘ mal ganz früher was von denen gehört, das klang aber anders. Also Karg jetzt, nicht Luis Fernandez. Kann man schon mal verwechseln..
    Black Metaller, die auch mal (ganz viel) weinen können, wenn jemand auf ein Gänseblümchen tritt, können aber zugreifen.
    <3

  2. ClutchNixon sagt:

    Geile Platte und das gerade auch ob des konsequenten Einsatzes des österreichischen Idioms so interessant. Gefällt mir noch einen Tick besser als Weltenasche. Kopfhörersache und dabei den Wind der Sehnsucht rausla…äh spüren.

    8/10
    1. BlindeGardine sagt:

      Fand ich schon bei Lunar Aurora irgendwie interessant, auch wenn mich der bayrische Dialekt im Speziellen ja eher zum Stirnrunzeln bringt. Aber macht halt auch nicht jeder, ich glaube bei Sächsisch würde ich eine harte Linie ziehen :).

      Randbemerkung: Unser Kleiner ist wieder richtig gut in Form, gell?

      1. ClutchNixon sagt:

        Ich glaube das Sächsische wäre auch meine ultimative Schmerzgrenze, aber wer weiß hehe
        Ja, langsam wird er wahnsinnig. Lies mal seinen konstruktiven Accept Beitrag.

      2. BlindeGardine sagt:

        Die Pillen müssen ihm wieder ausgegangen sein.

        Ich kann mir btw aber auch schwer Black Metal im sächsischen Dialekt vorstellen. Oder besser, ich will es mir nicht vorstellen. Es gibt Sachen, die sind dann selbst für Extreme Metal zu extrem.

      3. nili68 sagt:

        Ignorieren geht aber auch anders Mädels. Jetzt wird schon Werbung für meine Kommentare gemacht. 😀

        Ich mein‘ das alles aber sehr wohl ernst, was ich zu Musik schreibe. Klar, dass so mancher Nuclear Blast-Metaller sich daran stört, aber es ist klar dass Metal.de das nicht ignorieren kann und die Platten reviewt. Der Metaller mit erlesenem Geschmack gibt dann aber auch entsprechende Kommentare.

      4. Bluttaufe sagt:

        Zum Thema sächsisch: ANDRAS „Das Schwert unserer Ahnen“.
        Ich kann mich erinnern, dass damals (2003 – 2005?) im Legacy permanent eine Einmann Band verrissen wurde, die mit saarländischem Dialekt auftrumpfte. Hätte ich mal doch aus Mitleid gehandelt und mir ein Exemplar gesichert.
        Kein Plan wie die hießen.

        Mit dem verlinkten Song kann ich nur bedingt was anfangen. Erinnert mich an TRÄUMEN VON AURORA.

      5. unfurl999 sagt:

        Lunar Aurora’s „Hoagascht“ ist so ziemlich das beste was an deutschen Black Metal post-2000 veröffentlicht wurde. Insbesondere wegen dem Dialekt. Aber ich vermute Mal das kann man nur nachvollziehen wenn man in der Gegend aufgewachsen ist, bzw. kein Saupreiß is 😉
        Ähnlich wenn’s um die Atmosphäre von Empyrium geht, muss man zumindest mal durchs Schwarzmoor in der fränkischen Rhön gewandert sein um das wirklich verinnerlichen zu können.

        Zum Thema sächsisch. Andras „Die Rückkehr der dunklen Krieger“ ist so ziemlich das schlimmste was man sich dialektmässig geben kann.

        Gibt aber durchaus eine hand voll Black Metal Bands durch Dialekt ihre Musik deutlich authentischer machen.

      6. BlindeGardine sagt:

        Die Verwendung von Dialekten fällt einem ohnehin nur in der eigenen Sprache wirklich auf. Wer weiß denn, wieviele skandinavische BM-Bands ihre Texte in irgendeiner speziellen Mundart oder einem lokalen Dialekt verfassen. Solange man selbst kein Norwegisch spricht weiß man ja nicht, ob der in Bergen gesprochene Dialekt nicht vielleicht das Sächsisch Norwegens ist :). Auch die Lyrics von Projekten wie Wardruna oder Heilung werden ja komplett in (teils ausgestorbenen) Dialekten vorgetragen.

        In Deutschland ist man natürlich durch die international wohl mit weitem Abstand GRAUENHAFTESTE Volksmusik vorgeschädigt und verbindet in Dialekt vorgetragene Musik sofort mit schief trällernden Wuchtbrummen im Dirndl und schuhplattlernden Lederhosenfaschisten…äh sorry…Lederhosenfetischisten. Aber wenn wir ehrlich sind: dialektfrei wird eh nur in Hannover gesprochen, und das so offensive, dass man da schon von einem eigenen Dialekt sprechen kann.

        Will sagen, bevor man so feingeistige Aussagen wie unser Avantgarde-Assi-Hipster vom Dienst loslässt sollte man vielleicht erstmal überlegen, was ein Dialekt überhaupt ist.

      7. doktor von pain sagt:

        Siehste? Ich komme aus dem Großraum Hannover und kann mich damit rühmen (äh…), völlig dialektfrei zu sprechen. Ganz offensiv, versteht sich.

      8. Bluttaufe sagt:

        WINDIR sangen mit Dialekt, die Italiener MALNATT sangen mit Dialekt…wenn man keine dieser Sprachen mächtig ist, bekommt man das wirklich nicht mit.
        Bei TORFROCK oder DIMPLE MINDS hat sich auch keiner beschwert. Aber warum zur Hölle haben RAMMSTEIN oder EISREGEN seit jeher das R so gerollt?
        Das mit Hannover, Braunschweig und Umgebung halte ich für ein Gerücht. Ich finde schon, dass die einen Dialekt haben. Wenn die Sachsen meckern muss ich immer feixen.
        Ich finde die Hessen zum Teil wirklich schlimm, mit ihrem „isch“ und das nicht Verwenden eines Relativpronomens. Sätze wie: „Ich suche ein Auto wo fährt.“ grenzen an eine Vergewaltigung der deutschen Sprache.
        Man kann „Hoagascht“ auch als Saupreiß gut finden, ohne zwangsläufig ein Schluchtenjodler sein zu müssen.
        Allerdings gibt es im Black Metal genug Bands, die könnten singen was sie wollen und dann egal in welcher Sprache – wenn es wie ein abgeschlachtetes Schwein oder der Irre in der Gummizelle klingt, ist das dann so ziemlich egal.
        Ich fordere jetzt eine Black Metal Band, die in plattdeutsch singt. Oder in sorbisch.

      9. unfurl999 sagt:

        @Bluttaufe: teste Mal Friisk – De Doden van’t Waterkant. Black Metal auf Plattdeutsch.

  3. nili68 sagt:

    Kein Mensch will Dialekte hören, außer Bauerntrampel.

    1. doktor von pain sagt:

      Ich glaube, das Problem ist, dass du glaubst, deine Meinung sei für jemanden außer dir selbst von irgendwelcher Relevanz.

      1. ClutchNixon sagt:

        Und ist das nicht bitter?

      2. doktor von pain sagt:

        Ich hab’s irgendwann schon mal geschrieben: Mit Gewissheit kann ich es natürlich nicht sagen, aber wenn man sich Nilis Kommentare mal so durchliest, könnte man zu dem Schluss kommen, dass er im echten Leben ein ganz armes Würstchen ist. Vieles deutet jedenfalls stark darauf hin.

      3. nili68 sagt:

        Ja, was denn zum Beispiel? Ich bitte ja schon selber darum es einfach zu ignorieren, wenn’s einem nicht passt. Das ist doch nicht meine Schuld, wenn ihr euch nicht im Griff habt.
        Das ist so typisch deutsch im Net Leute zu analysieren, so in Sozialarbeiter-Manier.. lol

      4. BlindeGardine sagt:

        🙂

      5. nili68 sagt:

        Na siehste, du hast doch auch deine Freude daran. Ich bringe euch näher zusammen. 🙂

      6. BlindeGardine sagt:

        Süß wie er immer das herausliest, was er herauslesen will ^^

      7. nili68 sagt:

        Ich hab‘ im Personen über’s Net analysieren halt noch nicht so viel Erfahrung wie ihr. 🙁
        Dafür erkenne ich schlechte Musik und Kulturbanausen nahezu unfehlbar. 🙂

    2. unfurl999 sagt:

      „Kein Mensch will Dialekte hören, außer Bauerntrampel.“ Das kann auch nur von einem kulturlosen Saupreiß kommen. 😀

      1. nili68 sagt:

        Hehe.. Stell dir mal Star Wars oder LotR in Hessisch vor. Das wollen doch nichtmal Hessen hören. lol

        Ausländische Dialekte kratzen doch keine Sau..

        [Ignoranzmode off]

        😛

      2. unfurl999 sagt:

        Hast wohl noch nie die Synchronisationen auf Youtube gesehen? Zumal es z.B. Asterix in etlichen deutschen Dialekten gibt, und nicht nur die Comix, auch die Filme. Und ja, ich find das von hessisch, über schwäbisch und sogar sächsisch absolut gelungen. Dialekt und Mundart ist ein Kulturgut, das genauso wie lokale Küche, und Traditionen erhalten werden sollten. Versteht sich überall als selbstverständlich, nur in Deutschland ist man da weitgehend zu blöd.

      3. unfurl999 sagt:

        Ausländische Dialekte sind durchaus sehr interessant. Wenn man mal die ganze Friesische Dialektgruppe anschaut, und von Plattdeutsch bis rüber in die Niederlande schaut. Sehr interessant wie sich das über die Jahrhunderte entwickelt hat. Auch jetzt mal „nur“ auf Englisch bezogen, gibts ja genug allein schon in Großbritannien, und da sprech ich nicht mal nur von „Cockney“. Aber gut, muss einen halt auch interessieren.

      4. nili68 sagt:

        Ja, für Linguisten ist das vielleicht interessant aber mir geht’s nur darum, dass ich es verstehe und nicht scheisse klingt. Die Kunst muss für sich stehen und nicht durch irgendwelche ominösen Dialekte krampfhaft auf authentisch oder so machen.
        Es gibt sogar ganze Sprachen die lächerlich klingen. Wenn mein polnischer Freund telefoniert, frag‘ ich den immer, ob der sich gerade mit ’nem Baby unterhalten hat. Tschechisch ist aber noch schlimmer, wie ich von dem gelernt habe. Da klingt Shakespeare wie ein Krippenspiel mit Kleinkindern. Das R muss rrrrrrrrrrollen. lol

        Jeder aber so, wie er mag. 🙂

      5. nili68 sagt:

        Die „Hoagascht“ von Lunar Aurora war doch auch nur so’n Gimmick. Haben die ja sonst auch nicht gemacht. Die wollten halt mal was anderes machen, denen war langweilig, altersbedingte lokalpatriotische Rückbesinnung, was weiß ich..

      6. unfurl999 sagt:

        Ja klar Geschmäcker sind da verschieden, und ich glaub wir kommen da nicht auf einen gemeinsamen Nenner, da ich insbesondere polnischen oder auch tschechischen Black Metal absolut genial finde.

        Einer bayerischen Band zu unterstellen sie würden ein Dialektablum als Gimmick machen grenzt schon fast an Ignoranz.

      7. nili68 sagt:

        Klar, bei richtigem Black Metal (wozu ich Karg nicht zähle) ist’s ja auch eigentlich egal, in welcher Sprache oder welchem Dialekt die schreien. Ich würde die dann natürlich nicht verschmähen, nur weil ich WEISS, daß die in einem Dialekt brüllen. Wenn ich das dann aber klar als Bayrisch oder Sächsisch identifizieren kann, geht das bei mir nicht.

  4. Schraluk sagt:

    Iiiiih. Nervtötender Unsinn. Diesen ganzen ‚Harakiri‘, ‚Anomalie‘, Karg‘ whatever Scheiss braucht meines Erachtens keiner mehr. Worin unterscheiden sich genannte Bands eigentlich voneinander? Warum macht man noch ne Band, wenn man den gleichen Humbug veranstaltet wie mit der anderen Band? Warum schreibt man immer die gleichen tränenreichen Texte? Und warum frage ich mich das eigentlich noch? Vielleicht, weil ich den Anfang der Geschichte mochte? Und jetzt enttäuscht bin aufgrund konstant fallender Qualität? Weil es mich ärgert, dass ich auf einem Festival wie dem ‚Dark Easter Metal Meeting‘ immer mit mindestens einer dieser unsinnigen Bands genervt werde? Haben die n Abo? Nee, das ist einfältiger, langweiliger, unausgegorener Schrott. Auch wenn es mich für ‚Propaganda‘ freut, dass sie vermutlich ne Mark damit machen, ich will so n uninspirierten Scheiss einfach nicht mehr hören.

    2/10