Kataklysm - In The Arms Of Devastation

Review

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Nach der enttäuschenden Erfahrung, die mir KATAKLYSM mit „Serenity In Fire“ bereiteten, war ich echt gespannt, was die Kanadier mit „In The Arms Of Devastation“ reißen würden. Das Vorgängeralbum war dermaßen hochstilisiert und lieblos, dass die Platte nach wenigen Durchläufen auf nimmer Wiedersehen in der Ecke landete.

Das Problem ist, dass ich sozusagen ein musikalischer Revisionist bin und mich immer wieder auf das grandiose Album „Shadows And Dust“ beziehe, welches damals wirklich Maßstäbe setzte! Aber jetzt ist alles anders! „In The Arms Of Devastation“ ist echt ein Hammer! Und da braucht man auch nicht zu erwähnen, dass die KITTIE-Sängerin bei einem Song auf der Platte mitwirkte – das macht die Platte auch nicht schlechter! KATAKLYSM haben gut daran getan, ihren alten Trommler wieder ins Boot geholt zu haben. Nicht, dass der „Neue“ schlecht war, doch er hat das übliche KATAKLYSM-Schlagzeugspiel zu kopieren versucht und das misslang natürlich.

Doch die Jungs sind zurück und sie haben wieder einen Vertrag mit „Herr Metal“ höchstpersönlich geschlossen! „In The Arms Of Devastation“ ist wirklich ein würdiger Nachfolger von „Shadows And Dust“. Ständig ertappe ich mich dabei, wie ich die geballte Faust im Takt in die Luft recke. Das Album ist derart geil, dass man vor lauter Euphorie mit offenem Mund gebannt der Musik lauschen muss! Hier stimmt einfach alles – angefangen bei den Growls, über das Gitarrenspiel, bis hin zum gewohnt hochwertigen Drumming. Das achte Studioalbum der kanadischen Holzfäller überrennt dich einfach, man kann echt nichts machen!

Das Album tritt von der ersten bis zur letzten Minute Arsch – und wie! Es ist so unfair, dass eine Band so viel Talent abbekommt und andere Bands dumm dastehen! Die Kanadier setzen einfach wieder neue Maßstäbe – und auch wenn dieser Satz zu abgedroschen wirkt – es stimmt! Überzeugt euch selbst. Kauft die Platte!

PS: Die neun Punkte gibt es nur aufgrund nostalgischer Rückbesinnungen auf alte „Shadows And Dust“-Zeiten. Da kommt trotzdem nie ein anderes Album ran! Aber: „To Reign Again“ ist der geilste Song, den KATAKLYSM jemals geschrieben haben!!!
Unterzeichnet: Sergej Weber

21.02.2006

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14 Kommentare zu Kataklysm - In The Arms Of Devastation

  1. Anonymous sagt:

    Ganz netter melodischer Death Metal, nix neues, ein wenig Schwedentod vermischt mit fetten Growls und holprig-amerikanischem Groove. Dabei immer gut. Mit besseren, d.h. spannungsreicheren Kompositionen könnte diese musikalisch talentierte Band durchaus mal einen "Zehner" landen. In den Songs "Like Angels…", "To reign…" und "The road…" zeigen sie sehr gute Ansätze, bei der nächsten Scheibe bitte ausbauen!!!

    7/10
  2. stoner sagt:

    Also diese Freude kann ich nicht teilen. Shadows and dust ist immernoch das Beste, ganz klar. Das neue Album kann für meinen Geschmack nicht soviel hergeben. Und Serenity war ein sehr gutes Album! 😛

    7/10
  3. Anonymous sagt:

    "Nach der enttäuschenden Erfahrung, die mir KATAKLYSM mit "Serenity In Fire" bereiteten, war ich echt gespannt, was die Kanadier mit "In The Arms Of Devastation" reißen würden. Das Vorgängeralbum war dermaßen hochstilisiert und lieblos, dass die Platte nach wenigen Durchläufen auf nimmer Wiedersehen in der Ecke landete." Und eine weitere Meinung, auf die man geflissentlich scheissen kann…

    10/10
  4. Anonymous sagt:

    Joohooo, das Teil rockt, wie alle 3 Vorgänger 😉

    Es ist keine Überband wie etwa Vader oder Dismember in diesem Genre, aber eine "Nice to Have – Band", die einfach guten Death Metal zockt.
    Mein lieblingssong ist "To Reign Again".

    8/10
  5. major5 sagt:

    Ganz nett, aber kann mit keinem der vorherigen 4 Alben mithalten, Album könnte auch von einer anderen Band stammen. Insbesondere fällt das thrashig angepasste Songwriting auf, damit unterscheidet sich das Album von den anderen. Wie ein Jounalist fragte: Was sagt das Cover aus? Hat sich die musik dem Zwiespalt des Geldes angepasst, reißt man sich das Herz raus?
    Sicher nicht, ist ja kein Sell-out, sondern trotzdem ein ganz gutes Album,aber ich wollte einen Hammer. Vielleicht hätten sie es wie Slayer 88 machen sollen, schließlich war Serenity kaum steigerbar, so ist es ein Kompromiss, der aber die durch die beiliegende DVD sich trotzdem lohnt.

    7/10
  6. Anonymous sagt:

    Geile Scheibe doch kommt , wie schonmal gesagt,nicht an alte Zeiten heran. Wo sind Kracher wie "Blood on the Swans" oder sowas? Aber ansonsten ein Muss für jeden Kataklysm Fan!

    8/10
  7. Anonymous sagt:

    Für fans ist die scheibe sicher ein muss, für den rest reichen aber die vorgänger-alben, die songstrukturen auf diesem album sind nur allzu abgegriffen und das ganze album eher im midtempo gehalten. wo ist der "northern hyper blast" geblieben, mit dem die band immer so angegeben hat? sicher nicht auf diesem album. das album ist eine reinkarnation der durchschnittlichkeit. achja und serentity in fire war wenigstens ein extremes album, was die rübe abschraubt…

    6/10
  8. Anonymous sagt:

    sehr gutes album. sind ein paar richtig geile songs drauf. da mich aber leider nicht alle lieder richtig begeistern können gibt es "nur" 8/10. ansonsten echt super…

    8/10
  9. sickman sagt:

    Hm, ich habe den Eindruck, dass diese Scheibe gut promoted wurde und deshalb soviel Anklang in der Metal-Szene fand. Oder aber es lag daran, dass KATAKLYSM ihren Brutalitäts-Level deutlich zurück geschraubt haben. Für mich hat diese Musik bestenfalls Mittelklassecharakter. Die Songs sind darauf ausgelegt, nach bestimmten Mustern zu funktionieren. Zu Lasten der Durchschlagskraft und zu Gunsten des Findens neuer Hörer. Mich überzeugt die Musik jedenfalls nicht, da leg ich lieber das unbändige Geknüppel früherer Tage der Band auf.

    6/10
  10. hackfin sagt:

    Da gebe ich sickman Recht; klingt mir auch zu modern-glattgebügelt (=keine Durchschlagskraft) und langweilt nach relativ kurzer Zeit. Live ist die Band sehenswert und macht Spaß, aber das Album ist sicher nicht mehr als guter Durchschnitt.

    6/10
  11. nordi sagt:

    also ich als relativ junger Metalhörer(15) kenn die ganz alten alben nicht und kann dadurch erst ab In Shadows and Dust die Alben zum Vergleich heranziehen! ich persönlich finde die scheibe nicht schlecht, aber von den beiden vorgängern weit entfernt! es gibt 2 richtig gute Lieder auf der CD und das sind das 1. und das Letzte!

    7/10
  12. bloodshed666 sagt:

    Mir fehlen die Worte, hab selten so ein fettes Album gehört, die einzige passende Beschreibung is HAMMER für dieses Teil! Hier passt von vorne bis hinten einfach alles an diesem Silberling, das Riffing tritt dermaßen Arsch, die Drums peitschen jeden Song brutal nach vorne, das Gegrowle harmoniert perfekt dazu, obendrein ist jeder Titel ein Ohrwurm für sich und perfekt auf den Punkt gebracht.
    Wer Death Metal mag MUSS diese Scheibe lieben!
    Gutes Review btw

    10/10
  13. paulamarija sagt:

    So muss Death Metal sein!

    9/10
  14. AlIen sagt:

    Meiner Meinung nach das beste Album das Kataklysm bisher veröffentlicht haben. Ich finde diese moderne Ausrichtung steht der Band ganz gut (des Weiteren hattem sie solch moderne Anwandlungen nicht erst seit diesem Album: As I Slither sei hier als Beispiel genannt. Zwar war die Produktion nicht so modern auf „Serenity In Fire“, wohl aber waren manche Songs auf diesem Album bereits sehr modern ausgelegt.). Ich stehe auf die alten Alben der Band, kann mich aber auch mehr als gut mit dem neueren Material der Band begeistern. Songs wie To Reign Again, It Turns To Rust oder Temptation’s Nest sind richtige Dampfwalzen. Und The Road To Devastation ist auch dermaßen genial mit seiner semi-epicness (da macht es nur Elevate von „Waiing For The End To Come“ besser.
    Alles in Allem kann ich den Frust alteingesessener Fans verstehen, da hier wirklich ein wenig der Stil geändert wurde, aber ich kann nicht verstehen, warum man dieses Album als ein starkes Album dieser Band nicht akzeptieren kann.

    9/10