Universal Poplab - Uprising

Review

Lange lange ist es her, dass Schweden als Exportland Nummer Eins in Sachen Elektropop galt – ELEGANT MACHINERY, S.P.O.C.K, DAILY PLANET … nur um ein paar Bands zu nennen. Für alle Leute über 30, die schon damals als Kinder der 80er begeistert dem Retro-Sound der Schweden-Bands gelauscht haben, war in den letzten Jahren nicht wirklich viel Neues aus Schweden gekommen, da sich auch in Skandinavien eher der Trend zu härterem Elektro durchsetzte.

Doch dieser Trend scheint sich in den letzten Jahren wieder etwas umzudrehen, beste Beispiele hierfür sind Bands wie HYPE, MR. JONES MACHINE und vor allem auch UNIVERSAL POPLAB, die in ihrem Heimatland Schweden bereits die Reinkarnation des melodischen Elektropop darstellen und bereits einige Preise einheimsen konnten.

In Deutschland bisher eher unbekannt, veröffentlicht das Trio nun sein zweites Album und hofft, auch die deutschen Fans mit ihrem schnörkellosen Elektropop zu begeistern. Zumindest für meine Ohren ist ihnen das auf Anhieb gelungen, denn selten habe ich in letzter Zeit ein solch unbeschwertes Album wie „Uprising“ gehört. Fast schon melancholisch gerührt ob der Erinnerungen an die eigene Jugend, verzaubern UNIVERSAL POPLAB mit ihrem teilweise extrem melodischen Elektropop von der ersten bis zur letzten Minute. Sehr eingängig, stellenweise auch leicht schwülstig und irgendwo zwischen dem alten Retrosound von ELEGANT MACHINERY und dem modernen Elektropop von COLONY 5 dudelt „Uprising“ sehr entspannt durch die Boxen. Das Album ist nicht wirklich für irgendwelche Clubs und Tanzflächen geeignet, vielmehr für den gemütlichen Hausgebrauch nach einem stressigen Tag im Geschäft oder für einen frühlingshaften Sonntagmorgen auf dem Balkon.

Und ja – „Uprising“ ist stellenweise sehr leichte Kost und wird es vielleicht auch schwer haben, sich unter all den „harten“ Veröffentlichungen zu behaupten. Und ja – „Uprising“ ist ein Album ohne besonderen Tiefgang, ohne Experimente und auch ohne besonders große Abwechslung.

Und trotzdem – „Uprising“ macht schlicht und ergreifend Spaß und bietet knapp 45 Minuten unbeschwerten Hörgenuss. Alle, die schon „damals“ gerne Elektropop aus Schweden gehört haben, werden UNIVERSAL POPLAB dankbar sein, dass sie für einige Momente dieses Feeling zurückbringen.

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06.03.2007

Der metal.de Serviervorschlag

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