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Der große Redaktionspoll 2018

Special

MICHAEL KLAAS

Michael Klaas

Top Alben 2018

01. MADDER MORTEM – „Marrow“
02. OAK – „False Memory Archive“
03. DAUGHTERS – „You Won’t Get What You Want“
04. THE CROWN – „Cobra Speed Venom“
05. YOB – „Our Raw Heart“
06. FARFLUNG – „This Capsule“
07. H E X – „H E X“
08. THE TANGENT – „Proxy“
09. SLUGDGE – „Esoteric Malacology“
10. PINIOL – „Bran Coucou“

Flops und Enttäuschungen 2018

01.GHOST – „Prequelle“
Typischer Fall von einer Platte, die ihrem Hype null gerecht wird, auch wenn ich das Drama um Tobias Forge im Vorfeld ganz unterhaltsam fand. Einfach viel zu seicht und weichgespült, die harte Kante vom guten Vorgänger ist praktisch nur noch auf das zugegeben gelungene Cover reduziert worden. Der Rest ist ein Fall für die Tonne.

02. TESSERACT – „Sonder“
Manchmal profitieren Prog-Bands davon, wenn sie ihren Prog über Bord werfen. Und manchmal gehts eben granatenmäßig in die Hose wie Dünnpfiff. „Sonder“ ist ein Fall von übelsten Bremsspuren in der Buxe, bei dem man erstmal merkt, wie viel der Prog bei TESSERACT ausgemacht hat. Nämlich so ziemlich alles. Wenn man das wegnimmt, bekommt man ein Album wie Zuckerwatte. Viel Melodie und Atmosphäre, aber haufenweise Luft dazwischen, kein Fleisch auf den Rippen. Null Heaviness, kein Groove – man bekommt einfach „Sonder“, eines der langweiligsten „Metal“-Alben 2018.

03. SHINING (NO) – „Animal“
RIP Blackjazz. Aber die Platte taugt selbst als Modern-Metal-Album zwischen GHOST (what?), BIFFY CLYRO (What??) und MUSE (WHAT?!?) nix. Als wären 30 SECONDS TO MARS & Co. alleine schon nicht scheiße genug. Da ist Hopfen und Malz verloren. Nicht dass man Munkeby dafür bemitleiden müsste, der Kerl hat’s sich ja ausgesucht…

2018 wurde dieses Metal-Genre (neu) erfunden und das ist gut so…

Nö. 2018 herrschte im Metal (mal wieder) innovationsfreie Zone. Wobei das nicht notwendigerweise schlimm ist, immerhin halten sich gewisse Konstanten ja aus gutem Grunde.

Ganz unmetallisch und völlig unrockbar – die Non-Rock-/Non-Metal-Alben 2018

DEATH GRIPS – „Year Of The Snitch“
JEAN GREY & QUELLE CHRIS – „Everything’s Fine“
ANDERSON PAAK. – „Oxnard“

…. und weiter geht’s mit:

ANDERSON PAAK. – „Oxnard“
GALV & S. FIDELITY – „Shigeo“
KIDS SEE GHOSTS – s/t
SONS OF KEMET – „Your Queen Is A Reptile“
JPEGMAFIA – „Veteran“
GUERILLA TOSS – „Twisted Crystal“
OWANE – „yeah whatever“
KARMIC JUGGERNAUT – „The Dreams That Stuff Are Made Of“

Höre übrigens immer noch mehr als genug Metal 🙂

Mehr Underground geht nicht – der Geheimtipp 2018…

Gibt’s viel zu viel, gerade im Prog und im Bereich des Experimentellen, was nicht oder nur wenig beachtet wird. Im Rahmen meiner Top 10 empfehle ich daher mal DAUGHTERS, H E X und PINIOL zum Antesten.

Nass und durchgeschwitzt – Beste Konzerte/Festivals 2018

HEILUNG auf dem Breeze waren stark, MR. HURLEY & DIE PULVERAFFEN haben wieder stimmungsmäßig alle Register gezogen, POWERWOLF (a.k.a. BAUAWULFF) haben den Schlachthof in Wiesbaden ziemlich eingeheizt, FARMER BOYS im Frankfurter Bett waren auch stark, aber am coolsten fand ich – ganz unmetallisch – OPEN MIKE EAGLE in Darmstadt. Moderner und doch angenehm auf dem Boden gebliebener Hip Hop mit doch noch leichtem Beigeschmack von Straße. So muss das.

metal.de hat 2018 gerockt, weil…

…ich euch trotz geschmacklicher Verirrungen (GHOST…) immer noch richtig gern hab! Und weil ihr die beste Crew seid! Und weil Centurion Meida! Fick Positiv! Seid so wie ihr bleibt!

Du hast für 2019 einen Wunsch frei und der ist…

Endlich abnehmen und wieder geil sein!

Berühmte letzte Worte…

Hunde, die bellen, beißen ni-

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Quelle: metal.de-Redaktion
31.12.2018

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4 Kommentare zu metal.de - Der große Redaktionspoll 2018

  1. azl sagt:

    Hey, auf „elitär Abmöllern“ liegt übrigens mein Patent 😀

  2. Nether sagt:

    Mare irgendwer? Ebony Tower? Nein? Ei ei ei! Guten Rutsch!

      1. ClutchNixon sagt:

        Verzeihung, ich meinte Maré aus Münster und nicht die von dir angegebene 🇳🇴 Band.