
Synth Or Die!
2018: Der Jahresrückblick
Special
PERTURBATOR -„B-Sides and Remixes, Vol. I & II“

PERTURBATOR – „B-Sides & Remixes“
Das Platten-Duo „B-Sides and Remixes, Vol. I & II“ ist eine Blick auf die Anfangstage mit seltenen und teilweise unveröffentlichten Werken von PERTURBATOR, heuer sicherlich eines der Aushängeschilder des Synthwave. Wertvoll ist dieser Blick zurück insbesondere deshalb, weil es zum einen zu den Anfängen des Genres insgesamt führt, aber auch zu den musikalischen Anfangstagen von PERTURBATOR selbst liefert. Gerade wenn man die Werke nach „DANGEROUS DAYS“ heranzieht, scheint Herr Kent diesen „idealtypischen“ Synthwave-Sound“ zunehmend zu verlassen, seine Fühler in andere Genres auszustrecken und sich neuen Aufgabe zuzuwenden.
„B-Sides and Remixes, Vol. I & II“ taugt als Überbrückung zu einem neuen PERTURBATOR-Album als Nachfolge zu der spannenden „New Model“-EP ziemlich ordentlich und sollte in keiner ordentlichen Genre-Sammlung fehlen. (SL)
Label: Blood Music, Release: 16.11.2018
EDICTUM – „Passage Back“

EDICTUM – „Passage Back“
EDICTUM nimmt mit „Passage Back“ einen düsteren Blickwinkel ein: „Passage Back“ nimmt sich bewusst des Themas der ständigen Bedrohung einer nuklearen Vernichtung an, die seit den 1970er-Jahren schwer auf den Gesellschaften der Welt lastete und so auch die genreprägenden 1980er-Jahre formte – und platziert sein Album folgerichtig in einen Atombunker, mit allen verschiedene Stimmungslagen der dort untergebrachten Menschen. Wenig Happy-Sunny-Cabrio-Feeling an dieser Stelle, wie er ansonsten gern im Synthwave verbraten wird, kann man sagen.
EDICTUM liefern ein stimmungsvolles, abwechslungsreiches Album. Insbesondere der Einsatz des Saxophons und sogar Ansätze klassischer Orchestrierung fallen ins Auge (oder besser: ins Ohr). Zur Umsetzung nimmt EDICTUM auch Szenekollegen wie POWERNERD und VICI zu Unterstützung hinzu. „Passage Back“ ist ein ganz besonderer Geheimtipp 2018, abseits aller großen Szenelabels! (SL)
Label: Eigenproduktion, Release: 08.06.2018
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| Bands | |
|---|---|
| Stile | Soundtrack, Synthie Pop |
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Carpenter Brut und Perturbator auf Tour
| 03.06. - 06.06.26 | Mystic Festival 2026 (Festival)A.A. Williams, Acid King, Allt, Anthrax, Arð, Avralize, Behemoth, Belphegor, Benediction, Black Label Society, Black Tusk, Blackgold, Blood Incantation, Blood Vulture, Bloodywood, Bölzer, Carach Angren, Carpenter Brut, Caskets, Cavalera, Cisnienie, Coroner, Corrosion Of Conformity, Czerń, Damnation, Death To All, Decapitated, Der Weg Einer Freiheit, Disharmonic Orchestra, Djerv, Dola, Down, Eihwar, Electric Wizard, Embryonic Autopsy, Escuela Grind, Evergrey, Eyehategod, Forbidden, Frontside, Frog Leap, Fulci, Gaahls Wyrd, Gatecreeper, Grave, Harakiri For The Sky, H.exe, Hostia, Hulder, Ice Nine Kills, Kanonenfieber, Kent Osborne, Knife Bride, Kublai Khan, Letlive, Marduk, Martyrdöd, Master Boot Record, Mastodon, Megadeth, Monkey3, Neckbreakker (ex-Nakkeknaekker), Neptunian Maximalism, Noctem, Overkill, Pain, Priest, Primordial, Psychonaut (BE), Quantum Trio, Return To Dust, Rotting Christ, Saxon, Scour, Septicflesh, Severe Torture, Seth, Shining (NO), Six Feet Under, Soilent Green, Static-X, The Gathering, Thrown, Tides From Nebula, Today Is The Day, Truckfighters, Unleashed, Vianova, Winterfylleth, Yoth Iria und ZetraGdańsk Shipyard, Danzig |
| 18.06. - 21.06.26 | Graspop Metal Meeting 2026 (Festival)The Offspring, Within Temptation, Volbeat, Sabaton, Electric Callboy, Def Leppard, Limp Bizkit, Megadeth, Knocked Loose, Bad Omens, Anthrax, Six Feet Under, Mastodon, Carpenter Brut, The Dillinger Escape Plan, Lionheart, Avatar, The Plot in You, Leprous, President, Alter Bridge, Architects, Babymetal, Alice Cooper und Bring Me The HorizonGraspop Metal Meeting, Dressel |
Sven Lattemann



























Sven, vielen Dank für diese wundervolle Zusammenstellung der Alben.
5 davon sind in meiner Dauerplaylist gelandet, auch als Metal-Fan 🙂
Fantastisch, gerne nächstes Jahr wieder…synth or die!
Ich schließe mich an, habe ich dadurch doch einige Perlen entdeckt, auf die ich sonst wohl nie gestoßen wäre. Ich habe besonders in meiner Jugend neben Metal auch recht viel elektronisches Zeug gehört und stehe sowieso auf 80er-Sounds, daher waren hier auch für mich ein paar coole Empfehlungen dabei.