Bonfire - Temple Of Lies

Review

BONFIRE gehören wohl ohne Zweifel zu den beständigsten Hard-Rock-Bands aus Deutschland. Seit den 80ern können sich Fans in steter Regelmäßigkeit auf neue Platten einstellen, die ein gewisses Qualitätslevel nie unterschreiten und oft auch ein paar Überraschungen parat haben. Ein knappes Jahr nach „Byte The Bullet“ steht jetzt bereits „Temple Of Lies“ in den Läden.

BONFIRE mögen es hart

Die zweite Platte mit Sänger Alexx Stahl zeigt BONFIRE dabei von ihrer härteren Seite. Nach dem Intro „In The Beginning“ geht es mit dem knackigen Titelsong direkt in die Vollen. Da schallt das ein oder andere Mal „SAXON“ durch den Kopf. Ganz so brachial wird es im Folgenden aber nicht noch einmal. Stattdessen konzentrieren sich BONFIRE auf ihre größten Stärken: griffige Riffs und Mitsing-Refrains. Bestes Beispiel dafür ist die Singleauskopplung „Stand Or Fall“. Doch auch die leisen Töne beherrschen die Ingolstädter immer noch wie eh und je. „Comin‘ Home“ ist eine bockstarke Ballade, die mit tollen Melodien überzeugt.

Ist „Temple Of Lies“ ein Knaller?

In Sachen Songwriting können BONFIRE über fast die gesamte Laufzeit von „Temple Of Lies“ ein absolut solides Niveau halten, auch wenn es nur für wenige richtige Knaller reicht. Einzig das etwas arg schwülstige „Fly Away“ fällt total durch. Getragen werden die Songs in erster Linie von Frontmann Alexx. Der 2016 eigentlich nur als Übergangslösung bis zur geplanten Rückkehr von Michael Bormann eingestiegene Sänger überzeugt nicht nur in den melodischen Passagen, sondern packt in „Temple Of Lies“ auch ein paar eindrucksvolle Screams aus. Der Sound von Bandchef Hans Ziller und Produzent Tom Müller setzt die Songs derweil gekonnt in Szene. „Temple Of Lies“ tönt fett und zeitgemäß aus den Boxen, allerdings ist das Album ebenso kantenlos produziert.

BONFIRE-Fans können bei „Temple Of Lies“ bedenkenlos zugreifen. Die zehn Songs bieten absoluten gelungenes Hard-Rock-Futter, das fast ohne Stinker auskommt. Wer sich beim Rock’n’Roll aber auch Ecken und Kanten wünscht, ist bei der aktuellen THE DEAD DAISIES-Scheibe allerdings besser aufgehoben.

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26.04.2018

"Irgendeiner wartet immer."

Der metal.de Serviervorschlag

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