Kapala - Infest Cesspool (EP)

Review

KURZ NOTIERT

Ohauaha – die Inder KAPALA scheißen auf Schönheit. Sie scheißen auch auf einen Sound, der allzu viel Musik erkennen lässt. Ihre Debüt-EP “Infest Cesspool” rauscht ohne Ende. Wer die Vorlieben des Verfassers dieser Zeilen kennt, der weiß: Macht ihm eigentlich nix aus, im Gegenteil, bei ihm darf es gerne mal rödeln und rumpeln. Aber KAPALA übertreiben das: “Infest Cesspool” macht es dem Hörer extrem schwierig, Riffs, Strukturen oder sonst irgendwas herauszuhören. Was man sagen kann: KAPALA spielen War Metal der US-amerikanisch-kanadischen Sorte, heißt, inspiriert von Bands wie CONQUEROR, BLASPHEMY und REVENGE. Vor allem das wahnwitzige Schlagzeugspiel letzterer hat im Sound der Inder wohl einiges an Spuren hinterlassen – wie gesagt: Alle Aussagen dazu unter Vorbehalt, es ist nur bedingt zu hören. Nun läuft dieser indische War-Metal-Spuk gerade einmal 20 Minuten, weshalb “Infest Cesspool” als Kuriosum tatsächlich gewissermaßen interessant ist und vielleicht seine Anhänger finden wird. Aber hörbar ist was anderes.

20.11.2017

Textchef.

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4 Kommentare zu Kapala - Infest Cesspool (EP)

  1. Doktor von Pain sagt:

    “Studio? Nee, nee, bring mal morgen deinen alten Kassettenrecorder mit, den stellen wir dann da in die Waschmaschine, drücken auf “record” und spielen einfach einen Raum weiter unsere Songs runter. Ist ganz einfach, klingt voll true – und fertig ist die EP!”

    1. Sane sagt:

      Kassettenrecorder?
      Viel zu Mainstream und man hört zu deutlich.
      Wer wirklich trve ist nimmt Papas Diktiergerät!

  2. Sven sagt:

    Soll im zweit letzten Satz nicht stehen “…seine AnHänger finden” anstatt von Anfänger?
    Sehr anstrengende EP, die klingen Live wahrscheinlich besser als auf Platte?

    1. Stephan Möller sagt:

      Jopp, sollte es – ist korrigiert, danke für den Hinweis! Wie das live aussieht, lässt sich natürlich schwer beurteilen (aber es kann fast nur besser werden) … ich persönlich wäre zumindest bereit, ihnen eine Chance zu geben, wenn sie mal auf den einschlägigen Festivalbillings auftauchen.