Napalm Death - Order Of The Leech

Review

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Mit vernichtender Geschwindigkeit rast einem „Order Of The Leech“ (2002) entgegen, das seinerzeit letzte NAPALM-DEATH-Album mit dem mittlerweile verstorbenen Gitarristen Jesse Pintado (TERRORIZER). Von Veränderung war natürlich nichts zu bemerken, geschweige denn von Qualitätsverlust. Es gibt wieder einige extrem zerstörerische Riffs und massenweise Stoff, um die Nackenmuskeln in Schwung zu halten

Experimente sind passee und es regiert die Grindcore-Keule. Man kann NAPALM DEATH natürlich Stagnation vorwerfen, aber diese Band macht halt das, was sie (verdammt) gut kann und das bewegt sich nun einmal in einem gewissen abgesteckten Rahmen. Experimente (wenn man diese kleinen Ausflüge in NAPALM-DEATH-fremde Gefilde überhaupt so nennen kann) gab es mit den Alben „Diatribes“, „Inside The Torn Apart“ und „Words From The Exit Wound“ genug, deshalb kam die Ohrfeige namens „Order Of The Leech“ nach dem ebenfalls extremen „Enemy Of The Music Business“ genau richtig.

Wer nichts mit Grind-Blasts anfangen kann oder mit Brüllerei und wechselhaftem Gekreische, der sollte sich strickt von NAPALM DEATH fern halten, wer sich aber gerne von wütendem Grindcore verdreschen lässt und eine leichte Metal-Schlagseite nicht verabscheut, der ist mit den Briten bestens bedient.

Knüppel aus dem Sack, immer mitten in die Fresse rein, politische Lyrics mit Anspruch und eine Menge Wut, das sind seit jeher die Markenzeichen NAPALM DEATHs, und auch wenn sich der Sound (und die Besetzung) der Brimingham-Grinder ein paar mal gedreht und gewendet hat, das Konzept ist das selbe geblieben und so soll es sein.

„Order Of The Leech“ ist ein weiteres verdammt gutes Resultat ehrlicher Musik und ehrlicher Gesinnung, und wenn am Ende auch noch ein Haufen Hammer-Songs dabei heraus kommt, ist doch alles in Butter. So geschehen in Falle dieses Albums. Schwachpunkte lassen sich im Grunde keine ausmachen, womit wir von einem weiteren, absolut gelungenen NAPALM-DEATH-Brett sprechen können.

Perfekt geeignet, um die Nachbarn zu ärgern, unliebsame Gäste zu vertreiben oder das Kaffeekränzchen der Freundin zu sprengen. Anlage aufdrehen und anschnallen nicht vergessen! Ab geht’s…

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07.10.2007

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17.07. - 18.07.20metal.de präsentiertRUDE 2020 - Rock unter den Eichen (Festival)Sepultura, Napalm Death, Malevolent Creation, Memoriam, Asphyx, Bullet, Heathen Foray, Lik, Macbeth (DE), Elvellon, Clitcommander, Archaic, Fleshless, Wormrot, Bound To Prevail, Drill Star Autopsy, Hookline, In Demoni, Streams Of Blood, Hexadar, Trail Of Blood und PowerslaveFestivalgelände Bertingen, Bertingen

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