Obituary - Anthology

Review

Galerie mit 12 Bildern: Obituary - Final World Tour 2018

Wer Obituary nicht kennt, der hört auch keinen Death-Metal, wage ich mal zu unterstellen. Es ist daher an dieser Stelle eher müßig, viele Worte über die Legende aus Florida zu verlieren, ich will mich also kurz fassen: 1989 gegründet, kann man die Todesmetaller aus dem sonnigen Süden der USA zusammen mit Bands wie Morbid Angel, Death und Deceide als die Gründerväter des Genres bezeichnen. Alben wie „Cause of Death“ und „The End Complete“ sind Meilensteine des Todesbleis und gehören in jede ernstzunehmende Sammlung, nicht umsonst hat die Truppe bisher mehr als eine halbe Million Platten verkauft. Obituary verstehen es auf unereichte Art und Weise, Beklemmung, Aggression und tiefe Depression in ihre Songs einfließen zu lassen, sie erzeugen je nach Song ganz unterschiedliche Klangwelten, die mal schleppend und düster, mal blutig und angrifflustig daherkommen. Eigentlich sollte sich jeder dieses einsteigerfreundliche Best-Of-Album zulegen, der: a) noch nie was von Obituary gehört hat, b) einfach alle Highlights, von „Find the Arise“ bis „By the Light“, von „Slowly we rot“ bis „The End Complete“, noch mal kompakt arrangiert auf einer CD haben will, um bei der nächsten Metal-Party nicht so viel die Scheiben wechseln zu müssen, oder c) an den bisher unveröffentlichten Bonussongs „Buried Alive“ und „Boling Point (Sporadic Mix)“ interessiert ist. Ein geniales Coverartwork rundet die ganze Sache zudem ab, außerdem bekommt man mit 20 Tracks und knapp 80 Minuten Spielzeit ja auch eine Menge Mucke fürs Geld. Wenn es auch keine neue Obituary-Scheibe ist, so kann man sich doch mit dieser gut aufgemachten Langrille exzellent trösten, glaubt mir!

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08.03.2001

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