Cannibal Corpse - Red Before Black

Review

Galerie mit 21 Bildern: Cannibal Corpse - With Full Force 2012

(Text: David Drenic)

CANNIBAL CORPSE gelten in der Death-Metal Szene als eine der legendärsten Bands. Über Jahre hinweg haben sie sich diesen Status mit Klassikern wie “Butchered at Birth”, “Tomb of the Mutilated” oder “Kill” erarbeitet. Doch nun folgt ihr 14. Studioalbum “Red Before Black”, welches nicht nur mit jenen LPs mithalten kann, es ist vielleicht sogar ihre beste Veröffentlichung überhaupt.

CANNIBAL CORPSE auf ihrem Zenit

Musikalisch gesehen erwartet die Fans nichts Neues auf “Red Before Black”, doch das muss auch nicht sein. Paul Mazurkiewicz, Drummer der Formation, offenbarte in unserem Interview, dass CANNIBAL CORPSE nie vorhatten, sich großartig zu verändern. Vielmehr wollen sie ihrem Stil treubleiben, da alles andere nicht fair den Fans gegenüber wäre. Dementsprechend bietet “Red Before Black” klassischen Death Metal wie er sein sollte. Schnelle, ohrenbetäubende Gitarren kombiniert mit schädelzerschmetternden Drums und markerschütternden Vocals. Die Texte sind auch bekanntermaßen schön mit viel Gore, Horror und sonstigen für CANNIBAL CORPSE normalen Themen versehen, auch wenn man von ihnen (wie immer) nicht wirklich viel versteht.

“Red Before Black”, ein sofortiger Klassiker?

Die Band hat offensichtlich eine Menge harte Arbeit in die Platte gesteckt, was sich in einigen grandiosen Songs äußerst. Allein schon der Opener “Only One Will Die” pfeffert jedem Zuhörer eine solche Brutalität ins Gesicht, wie es sonst kaum andere Bands schaffen. CANNIBAL CORPSE sind in der Lage, ob schnell oder langsam, eine unglaubliche Härte und technische Finesse zu transportieren. Diese Dynamik ist typisch für die Band, sticht aber auf der neuesten Platte nochmals hervor. Beispielsweise bietet “Code of the Slashers” ein sehr hohes Tempo, während “Scavenger Consuming Death” an “Heavyness” kaum zu überbieten ist.

Generell ist das Album großartig. CANNIBAL CORPSE haben den Vorgänger “A Skeletal Domain” mit ihrem neuen Werk um Längen übertroffen und können sich sicher sein, dass dieses Album als eines der besten in ihre Bandgeschichte eingeht.

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27.10.2017

"Irgendeiner wartet immer."

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Cannibal Corpse auf Tour

09.02.18metal.de präsentiertCannibal Corpse - Europatour 2018Cannibal Corpse, The Black Dahlia Murder, No Return und In ArkadiaMusikzentrum, Hannover
16.02.18metal.de präsentiertCannibal Corpse - Europatour 2018Cannibal Corpse, The Black Dahlia Murder, No Return und In ArkadiaGruenspan, Hamburg
17.02.18metal.de präsentiertCannibal Corpse - Europatour 2018Cannibal Corpse, The Black Dahlia Murder, No Return und In ArkadiaMusic Hall, Geiselwind
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19 Kommentare zu Cannibal Corpse - Red Before Black

  1. Adam sagt:

    Also ich finde ja, dass, wenn jemand hier ne 10 gibt, da in der Kritik inhaltlich schon ein bisschen mehr kommen muss. Ich kann jedenfalls überhaupt nicht herauslesen, inwiefern sich diese Scheibe von den bisherigen derart abhebt. Da das Album ja auch erst noch erscheinen wird, liest sich das hier eher wie ein Werbetext, mit dem fachmännischen Fazit: “Generell ist das Album großartig”.

  2. Doktor von Pain sagt:

    10 Punkte? Ach, komm, nee… Scheint mir ein typischer “Anfängerfehler” zu sein, denn wer neu in der “Kritikerbranche” ist, neigt schon mal dazu, einem Album, das er toll findet, sofort überschwänglich die Höchstnote zu verpassen – oder einem Album, das ihm nicht gefällt, entsprehend die Niedrigstwertung. Viel noch lernen du musst, junger Padawan.

  3. Sane sagt:

    Bei metal.de werden die Wertungen von einem orakelnden Oktopus aus einem Bierglas rausgefischt.
    Diese Woche wars Starkbier, reicht das als Begründung?
    Aber mal im ernst, das Ding scheint bockstark zu sein, ob es dann ne acht,neun oder zehn ist, spielt doch eigentlich eine untergeordnete Rolle, oder?
    Ich glaube zwar nicht dass dies die stärkste VÖ von den Kannibalen sein wird aber harren wir mal der Dinge…
    Die letzte Testament hat auch ne 10 bekommen was ich immer noch nicht ganz verstehe,aber der Oktopus wird schon wissen was er tut 😉

  4. DieBlindeGardine sagt:

    Bin mal gespannt. Seien wir mal ehrlich, ab 8 Punkten kann man sich auf ein wirklich starkes Album einigen, alles drüber ist doch meistens eh persönliche Vorliebe. Dann ist das Album entweder übermächitg oder der Fanboy ist ein wenig durchgegangen. Letztlich bewerten Kritiker aber auch relativ frei von der Leber weg, Musik komplett objektiv zu bewerten geht auch einfach nicht.

    Was den vorliegenden Text angeht muss ich allerdings auch sagen, dass sich das eher wie ein Promoflyer liest. Zum Album selbst wird hier wenig bis nichts gesagt, außer dass es besser als der Vorgänger ist. Dass Cannibal Corpse “heavy” und “brutal” sind weiß glaube ich jeder, dieser Beschreibung nach klingt das jetzt erstmal wie jedes Album von Cannibal Corpse. Die 10 Punkte muss man dann doch ein wenig genauer begründen.

  5. SaGi sagt:

    Was aber stimmt ist, dass die neue CC mit zu ihren 2-3 besten Platten gehört.
    Und das sag ich als jemand, der normalerweise einen großen Bogen um Cannibal Corpse macht.

    1. Sane sagt:

      Vielleicht qualifiziert dich das aber auch nicht sonderlich. Ist echt nicht böse gemeint, die Frage ist aber ob ein Album 10/10 Punkte verdient wenn es jeden glücklich macht (auch Leute die sonst nix mit der Band am Hut haben) oder wenn es einfach die Perfektion ihres eigenen Sounds und Stils ist.die frage meine ich ernst und nicht als passiv-agrressive AFD-Rhetorik 😉
      Auf jeden Fall glaube ich dass nur ca alle 5 Jahre max. etwas genrerelevantes passiert und ein Album wirklich 10 Punkte braucht.
      Hier wird schon mal gerne mit der Höchstnote geschmissen wenn man das Teil öfter als 10 mal hören kann..

      1. DieBlindeGardine sagt:

        Aber das ist ja grade wieder der Punkt mit der Subjektivität, ob ein Album 10 Punkte verdient kann am Ende nur jeder selbst für sich beurteilen. Ich nehme jetzt mal als Beispiel die “Lost Forever…” von die ARCHITECTS, hat hier 9 Punkte bekommen und anderswo auch mal weniger, lief bei mir fast 1 1/2 Jahre täglich im Player, wäre für mich also ohne weiteres ne 10/10 gewesen. Man kann halt bei Rezensionen immer nur bis zu einem gewissen Punkt objektiv bleiben und es macht auch wenig Sinn, Bewertungsrichtlinien für die gesamte Redaktion festzulegen.

        Was einer eher “meh” findet, ist für andere vielleicht die Offenbarung schlechthin. Man sollte von einer Rezension deshalb auch nicht das exakte Spiegelbild der eigenen Meinung erwarten. Wenn jemand nachvollziehbar begründen kann warum ein Album seiner Meinung nach 10 Punkte verdient, ist das für mich absolut in Ordnung, auch wenn ich diese Meinung nicht teile. Ist vorliegend halt leider nicht der Fall :/

      2. SaGi sagt:

        Geb ich dir im Prinzip Recht. Bei CC stört mich im Allgemeinen dieses ewige Tatatatat…Leeeeeberwurst…Tatatatat.
        Da greife ich persönlich lieber zu Death Metal, der mehr (Achtung Phrase!) Atmosphäre transportiert.
        Die neue Platte verbindet aber CCsche Technik mit einer Art thrashigen Herangehensweise. Das macht sie a) ziemlich brutal, b) hört sie sich nicht von vorne bis hinten wie ein tollwütiger Affe auf Koks an und wirkt dadurch c) wesentlich abwechslungsreicher.
        Die Sache mit der Höchstnote ist immer so eine Sache. Allerdings wehre ich mich dagegen, dass immer nur genrerelevantes die 10 verdient. Die neue Ruins Of Beverast würde von mir auch eine 10 bekommen obwohl sie das Rad, grade auch was ihren Backkatalog betrifft, nicht neu erfindet.
        Ich gebe dir allerdings auch Recht, dass bei metal.de, grade auch in den Kommentaren, oftmals die 10 inflationär vergeben wird.

  6. Gizmo sagt:

    Zum Autor “Meine Vorlieben gelten Thrash, Glam und Heavy Metal.”. Ich vertsehe nicht warum sich mit den Releases nicht ausschliesslich Genre-Expereten beschäftigen. Werden ja wohl für jeden Fachbereich welche vorhanden sein. Der Autor selbst hat kaum Death Metal Reviews verpasst. Wie will er da einen Vergleich anstreben? Also vorwerfen kann man ihm nichts. Dennoch ist es bereits anderen Bands passiert, deren Musik einfach nicht in den Geschmack des jeweiligen Reviewers gepasst haben. Da gabs dann schon eine beachtlich niedrige Bewertung oder wie in dem aktuellen Fall zu hoch. CC bei aller Liebe, haben zuerst in der Death Metal Ursuppe gerührt, aber das sollte kein Bonus sein bei der Bewertung derer Musik. Diesen Bonus haben sie so oder so und sie sind auch nicht auf die Bewertung von metal.de angewiesen. Aber diese Art “Promo” kann auch Bands schwer schaden welche sich weit mehr nach oben zukämpfen haben.

    Ich würde mir in Zukunft wieder mehr Sachlichkeit udn Inhalt auf metal.de wünschen.

    7/10
    1. Doktor von Pain sagt:

      Na, mal lieber genauer hinschauen, Gizmo: Das von dir genannte Zitat mit den Vorlieben stammt von Dominik Rothe – unter dem Review steht aber ganz klar “Text: David Drenic”. Soll heißen: Ein Anwärter hat über den Account eines Metal.de-Schreibers ein Review veröffentlicht. Kommt hier öfter mal vor.

      1. Gizmo sagt:

        Ok. Mein Fehler.

  7. daniel sagt:

    mein gott !! warum gönnt denn keiner hier einer death metal institution ne 10 punkte wertung ? ich wär froh wenn six feet under nur annähernd so klasse alben in den letzten jahren raus gebracht hätte wie cc …

    10/10
    1. Doktor von Pain sagt:

      Nur leider haben Six Feet Under noch nie ein gutes Album rausgebracht (meine Meinung, versteht sich).

    2. Gizmo sagt:

      Reputation kontra Musikalität. Image kontra Qualität.

  8. Frank sagt:

    Eher ein schwaches Review aber ein starkes Album. Das Review bleibt leider recht oberflächlich und allgemein. Man könnte beispielsweise etwas mehr auf die Technik eingehen.
    Die Produktion ist eher schwach, vergleichen mit den letzten 3-5 Alben. CC haben meist einen guten Weg gefunden Websters Bass im Mix hörbar zu machen. Das ist bei diesem Album fast garnicht mehr der Fall. Selbes gilt für die Drums, welche eher schlecht balanciert sind; Die Bassdrum ist praktisch nicht wahrnehmbar und auch die Cymbals verschwinden teilweise im “wandigen” Sound.
    Positiv anzumerken ist hier, dass das Album zwar stark Komprimiert daher kommt, aber dennoch nicht so extrem “loud” ist wie viele andere moderne Alben.
    Die Homogenität in Verbindung mit der Länge ist auch ein Punkt, welchen man ansprechen sollte. Abgesehen von einigen Ausnahmen heben sich CC Songs nie sehr stark voneinander ab. wie der Reviewer auch korrekt feststellte, verändern CC kaum ihren Sound von Album zu Album. Ein CC Album ist mehr wie ein 30-40 minütiger Song. Und natürlich muss man sich erst “durcharbeiten” und erst nach 5-10 Durchläufen kann man sich besser orientieren.
    Die letzten 3 Alben hatten einen Laufzeit von ca. 40-43min. Red Before Black streckt sich aber über 53min was bei der Gleichartigkeit der Songs schon für anfänglicher Ermüdung beim Hörer führen kann. 1-2 Songs weniger hätten dem Album gut getan meiner Meinung nach.
    Positiv finde ich auch, dass CC kaum die Geschwindigkeit und Brutalität runtergefahren haben. Was aber absolut verständlich wäre. Beispielsweise Paul ist schon nah an der 50, da ist es nachvollziehbar, wenn man nicht mehr 3-4min 230 BPM Blastbeats durchziehen kann/will (hypothetisch), was man auch bei einigen Live-Shows der letzten Jahren sehen/hören kann.

    Dennoch ein super Album was mit jedem Hören ein klein wenig besser wird.

    8/10
    1. Frank sagt:

      Sorry, 46min meinte ich natürlich für Red before Black. Damit würde dem Album aber immer noch 1-2 Songs weniger gut bekommen, finde ich.

      1. Bimmel sagt:

        Ich finde ehrlich gesagt schon, dass der Speed über die letzten Jahre deutlich verringert wurde. Blastbeats werden mittlerweile immer weniger eingesetzt und dienen “nur noch” dazu einen Part zu ergänzen, bei dem nichts anderes mehr geht, weils sonst zu langweilig werden würde.
        Auf der Scheibe hier wirken viele Drumparts aneinandergeklatscht finde ich. Eben dieser 40+ Min-Song, der sich über die gesamte Spielzeit streckt, dabei aber den roten Faden möglichst meidet.

        Nicht falsch verstehen, CC machen ihre Sache technisch gut, aber richtig geile Songs mit Wiedererkennungswert schreiben sie schon lange nicht mehr. Und auch Corpsegrinders ewig gleiches Gekeuche ermüdet das Ohr doch recht schnell. Der Mann bringt keine wirklich guten Ideen ein. Ob es daran liegt, dass er lediglich die Texte seiner Bandkollegen vorträgt und dadurch keinen Bezug zu einzelnen (natürlich oftmals eher “herrlich brutal lächerlichen”) Textzeilen hat oder ob er tatsächlich drauf steht, alles möglichst unaktzentuiert und stumpf einzubrüllen, sei mal dahingestellt. “VIle” hat mir jedenfalls gezeigt, dass er zu guten Vocal- oder besser Brüll-Lines fähig ist. Und die Platte ist bekanntlich schon ein wenig her…

        Für mich ist “Red Before Black” eine 6/10 bis max. 7/10, wie die letzten paar Alben auch.
        Ach ja und den Sound finde ich wiederum recht gelungen, weil er nicht ganz so geleckt klingt wie auf den vorigen Alben. Zudem erschließen sich manche der Songs erst nach mehrmaligem Hören, weil sie halt relativ komplex sind. Richtig geile Feger gibt es für mich jedoch keine.

        7/10
  9. Salem sagt:

    Death Metal mag ich, höre es aber kaum. Muss man halt in der Stimmung dafür sein, meist bin ich es nicht. Eher wenn ich einen scheiss Tag hatte, dann brauche ich jemanden der meine negative Stimmung quasi niedermetzelt und dann kommt auch dieses Album in Frage. Als also nicht Eingeweihter muss ich sagen – gefällt mir sehr! Ob es eine 10 ist, dazu fehlt mir der Vergleich zu anderen Hau-in-die-Fresse-Death-Metal Alben. Die Produktion finde ich allerdings ziemlich babysanft, für jemanden der doch eher auf rotzigen Black Metal steht. Hat was, würde ich aber nicht als hart bezeichnen.

    8/10
  10. Prowler in the Yard sagt:

    10/10 bedeutet für mich persönlich, dass die Platte ein Meilenstein ist und als Standard in jede Metal-Sammlung reingehört. Das trifft bei diesem Album definitiv nicht zu. Die Platte ist reine Standard Death Metal – Kost und hebt sich selbst von den anderen CC – Alben viel zu wenig ab.