Blues Pills
Interview mit BLUES PILLS-Sängerin Elin Larsson

Interview

 

Warum ist „Devil Man“ nur eine EP mit vier Songs (inklusive des bereits auf „Bliss“ veröffentlichten Titelsongs) geworden? Und wann können wir mit einem kompletten Studioalbum rechnen?

Also, wir hatten im letzten Herbst einige Songs aufgenommen, aus denen eigentlich ein reguläres Album werden sollte. Der Grund, das es nur eine EP geworden ist, ist ganz einfach der, das wir alle Songs selbst mit Hilfe unseres Freundes Oscar Campell in Örebro aufgenommen haben, wir hatten schließlich nie davon zu träumen gewagt, von einem Major Label gesignt zu werden. Wir waren nicht vollends zufrieden mit dem Ergebnis, aber wir hatten nur ein sehr kleines Budget für die Aufnahmen, wir mußten uns zum Beispiel Instrumente und anderes Equipment ausleihen. Wir hatten nichtmal ein festes Studio, also mußten wir ständig die Location wechseln weil wir immer zu laut gespielt haben oder weil jemand anderes das Studio schon gebucht hatte. Das Ganze resultierte dann darin, das wir unser ganzes Equipment andauernd quer durch die Stadt schleppen mußten – und da wir kein Auto hatten wurden die Verstärker auf kleinen Wägelchen transportiert. Nachdem wir dann den Kontrakt unterschrieben haben, hatten wir ein Budget mit dem wir das Album nochmal richtig aufnehmen konnten, und zwar mit unserem Wunschproduzenten! „Bliss“ und „Black Smoke“ waren eigentlich auch nur als Demos gedacht, als wir sie aufgenommen haben, wir hätten nie damit gerechnet, das wir sie auf einem richtigen Label rausbringen können.

Blues Pills

Die Art von Rock die BLUES PILLS spielen, ist in letzter Zeit ja immer populärer geworden – wie habt ihr euren Sound gefunden?

Das war eigentlich ein recht natürlicher Prozess: Wir haben zwar unterschiedliche Einflüße, aber wir hören meist Musik aus den Sechzigern und Siebzigern. Die ersten Songs, die wir zusammen in der Garage von Zachs (Bassist) Papa in Iowa geschrieben haben, haben unseren Sound definiert.

Du erwähnst, das ihr auf die Musik aus den Sechzigern und Siebzigern steht – welche Künstler würdest du als Hauptinspiration nennen? Sind dabei auch aktuelle Bands? Gerade in Schweden (und da vor Allem in eurer Heimat Örebro) existieren ja ziemlich viele Bands in der Retro-Rock-Szene, inspiriert ihr euch da auch gegenseitig?

Einen großen Einfluß haben sicherlich Peter Green’s FLEETWOOD MAC, FRUMPY, NOVEMBER, ARETHA FRANKLIN, ETTA JAMES und CACTUS. An aktuellen Bands mögen wir zum Beispiel GRAVEYARD, KADAVAR, DEAN ALLEN FOYD und FLEETFOXES – aber es gibt so viel gute Musik!

Galerie mit 13 Bildern: Blues Pills - Live im Capitol Hannover 2016

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12.11.2013

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