Eluveitie
Interview zum neuen Album "Origins"

Interview

Eluveitie

Aber musikalisch habt ihr euch schon auch weiterentwickelt, oder?

Chrigel: Ja, natürlich. Bevor wir angefangen haben, die Songs für „Origins“ zu schreiben, waren wir fast zweieinhalb Jahre auf Tour. Wir haben so unglaublich viele Shows gespielt und waren so lange gemeinsam unterwegs, dass wir uns nicht nur menschlich, sondern auch als Musiker weiterentwickelt haben. Deswegen waren wir als Songschreiber auch auf einem anderen Niveau. Ich achte dabei auch sehr darauf, dass unsere Musik nicht plakativ klingen. Musik ist nicht dann zwangsläufig gut, wenn sie besonders komplex arrangiert ist, sondern wenn sie fähig ist, Bilder im Kopf des Hörers zu erzeugen.

Ihr habt ja die Besetzungswechsel angesprochen. Vor kurzem habt ihr mit Rafael Salzmann (Gitarre) vor zwei Jahren und jüngst Nicole Ansperger (Violine) zwei Neuzugänge begrüßt. Haben die Neuen denn frischen Wind in die Band gebracht?

Chrigel: Definitiv. Es immer schwierig, wenn man sich von langjährigen Mitstreitern trennt, egal, aus welchen Gründen. Gleichzeitig ist es natürlich auch immer eine Chance, etwas neu, anders oder besser zu machen. Die jetzige Besetzung fühlt sich diesbezüglich aber wirklich gut an.

Ihr habt zwei Videos veröffentlicht, bevor die Scheibe veröffentlicht wurde. Wie wichtig ist es heutzutage, als Band ein ordentlich produziertes Video am Start zu haben? Geht es überhaupt noch ohne?

Anna: Ich persönlich interessiere mich dafür eher weniger. Auch, wenn es um Bands geht, die ich wirklich mag. Wenn ich etwas cool finde, gehe ich den Plattenladen oder bestelle mir ein Album. Aber das ganze Drumherum mit Twitter, Facebook und so weiter ist für mich nicht wirklich von Bedeutung. Ich höre immer nur von anderen Leuten, wie wichtig das heutzutage ist. Und ich kann es irgendwo auch verstehen. Die Fans wissen so natürlich besser Bescheid, man kann viel mit ihnen teilen, Bilder und Studio-Eindrücke, klar. Das ist wohl der heutige Standard.

Chrigel: Man muss definitiv mit der Zeit gehen. Ich halte es aber auch für wichtig. Nicht, um einfach dabei zu sein und irgendwas hochzuladen. Sondern weil man als Band, egal wie erfolgreich man ist, nie vergessen darf, warum man dort steht, wo man steht. Es ist nur ein Verdienst der Fans. Deswegen machen wir den ganzen Social-Media-Kram auch komplett selbst. Da sitzt keiner dahinter. Wir haben den Ruf einer fannahen Band, das freut uns und das wollen wir beibehalten. Wenn uns einer schreibt, dann schreiben wir persönlich zurück. Das gehört für mich dazu.

Galerie mit 17 Bildern: Eluveitie - Beatpol Dresden 2019
13.10.2014

"Am Ende isses immer Arbeit."

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