Agrypnie - 16[485]

Review

Galerie mit 16 Bildern: Agrypnie - 15 Years New Evil Music Festival

Wie doch die Zeit vergeht. Liegt nun doch schon mit „16[485]“ das bereits dritte Album von AGRYPNIE , die Split-Demo mit FATED nicht eingerechnet, vor. Ursprünglich war die Veröffentlichung für Dezember geplant, nun ist es aufgrund diverser Probleme (näheres im Interview mit Bandleader Torsten) also doch das neue Jahr geworden. Doch das Warten hat sich gelohnt, absolut!

Auch dieses Werk besticht wieder mit feinem, melancholischen Avantgarde/Post Black Metal der besonderen Klasse! Eingerahmt von Ambientstücken aus der Feder von Mathias Grassow präsentieren AGRYPNIE einen schwarzmetallischen Bastard aus sägenden Riffs, Stakkato-Riffing, tollen Leads, halbakustischen Gitarrenklängen, wunderbaren Hooklines, abwechslungsreichem, mächtigem Schlagzeugspiel, verschiedensten Tempovarianten (von langsam schleppendem Doom/Black Metal bis hin zu Blast-Beats im ICE-Tempo), sphärische Keyboardklänge und dem charismatischen Schreigesang. Hier durfte sich auch Kollege Alboin von GEIST im Stück „16[485] / Brücke aus Glas“, nachdem von dessen Feder schon der Text stammte, am Gesang austoben, was einen schönen Kontrast bildet. Die Basis der Musik bildet immer noch der skandinavische Black Metal der Neunziger, welcher hier scheuklappenlos um progressive Ansätze erweitert wurde, abseits jeglicher Klischees. Und das eine oder andere Mal geistert der Name KATATONIA durch die Stücke. Getragen werden diese von kalter, beklemmender, pechschwarzer Atmosphäre.

Auch die neuen Stücke besitzen sehr viel Ausdruckskraft und Dynamik, sind komplex, interessant aufgebaut und zeigen alle Facetten der Klangwelten von AGRYPNIE. So ist das neue Werk mit Sicherheit das abwechslungsreichste, offenste und erwachsenste Album der Band. Gleichzeitig ist das epische „16[485]“ dunkler und bösartiger als sein Vorgänger „Exit“. Den Mannen um Torsten ist es gelungen, den Hörer von der ersten bis zur letzten Minute zu fesseln, mit den spannenden Stücken in ihren Bann zu ziehen. Schon jetzt ein musikalisches Highlight des noch jungen Jahres. Respekt!

03.01.2010

Geschäftsführender Redakteur (Konzertakkreditierungen, News, Test Audioprodukte)

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2 Kommentare zu Agrypnie - 16[485]

  1. nordmadr sagt:

    Ein Meilenstein des Avantgarde Black Metal! Torsten, der Unhold füllt nun endgültig die klaffende Lücke nach dem Split von NOCTE OBDUCTA wasserdicht aus. …und da sag nochmal einer, die Deutsche Szene hat nichts mehr zu bieten. Großartige 10/10!

    10/10
  2. Anonymous sagt:

    @nordmadr:

    Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Eine geniale Scheibe.
    "Schlaf" ist meiner Meinung nach einer der besten Blackmetal Songs aller Zeiten.

    10/10