Savatage - Still The Orchestra Plays

Review

Über die Band SAVATAGE müssen an sich keine Worte mehr verloren zu werden. 1981 gegründet, 12 offizielle Studioalben, das bis dato letzte kam 2001 („Poets And Madmen“), seither mehr oder weniger Funkstille. Vielleicht raufen sie sich irgendwann wieder zusammen, vielleicht auch nicht. Erfreulich wäre es sicherlich, denn Mr. Oliva und der Rest haben eine wahnsinnig große Fan-Gemeinschaft da draußen, von welcher so ziemlich jedes Mitglied gleichermaßen erfreut wäre, gäbe es die Chance auf neue Alben und Live-Konzerte in alter Stärke. Bevor es allerdings so weit ist, gibt es erst einmal den kompletten Back-Katalog der Melodic-Helden in neuen Gewändern. Bestückt mit Bonus-Versionen, neu gemasterten Varianten, aller Wahrscheinlichkeit nach vielen Bildern und so weiter und so fort.

Begonnen hat der Reigen nun mit der Veröffentlichung einer neuen Best-Of Scheibe, welche mit der Textzeile „Still The Orchestra Plays“ aus dem Stück „Gutter Ballet“ betitelt wurde, das selbst natürlich auch darauf vertreten ist. Verglichen mit der letzten Best-Of Platte „The Best And The Rest“ von 1997 sind einige Überschneidungen zu verzeichnen, allerdings auch einige Neuzugänge, wenn man es so nennen will. Mit unter anderem „Legions“, „Power Of The Night“, „Wake Of The Magellan“ oder „Morphine Child“ erstrecken sich insgesamt zwanzig Songs über zwei CD’s, zu denen sich schlussendlich noch drei akustische Bonus-Versionen einfinden. Diese drei, „Anymore“, Not What You See“ und „Out On The Streets“ wurden vergangenes Jahr von Jon Oliva eingespielt.

Mir persönlich fehlen ein paar weitere Oberkracher der Marke „Agony & Ectasy“, „Damien“ oder auch „Jesus Saves“ auf dieser Compilation. Der klare Verstand sagt mir jedoch, wenn die Tracks auch darauf wären, für was ist dann „The Best And The Rest“ noch gut? Von dieser Frage lenkt die limitierte Digipak Edition von „Still The Orchestra Plays“ etwas ab. Diese enthält neben den beiden Audio-CD’s noch eine DVD mit dem kompletten SAVATAGE-Konzert 1994 im Club Citta in Kawasaki. Es handelt sich, wie explizit angepriesen wird, um die DVD der eigentlichen 1995 veröffentlichten VHS-Version „Live In Japan ’94“. Entsprechend ist das Bildmaterial einiges hinter heutigen Standards zurückgeblieben, verwackelt und die Lichtverhältnisse sind öfters mal augenzerstörend. Eben ganz wie in Echt! Dafür ist der Sound gut und es finden sich einige Live-Versionen der oben angesprochenen fehlenden Songs.

Die DVD ist ein nettes Schmankerl zu diesem geballten Sound-Paket. Natürlich ist es für jemanden, der ohnehin schon alle Alben von SAVATAGE im Schrank stehen hat eine Frage des Anstandes, sich diese hübsch aufgemachte Kollektion mit DVD zu holen, um die Sammlung zu vervollständigen. Neueinsteiger werden hier ebenfalls gut bedient, selbst wenn für meinen Geschmack, wie bereits erwähnt, der eine oder andere Track gerne hätte ergänzt werden dürfen. Aber so der Hinweis: Einfach noch die andere Best-Of kaufen und die Sache passt wieder. Oder auf die jetzt nach und nach kommenden Neuauflagen warten und somit praktisch von vorne anfangen.

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18.03.2010

Der metal.de Serviervorschlag

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