Behemoth
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Behemoth

„GROM“ (SOLISTITIUM RECORDS, 1996)

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„Grom“ ist sicherlich das Album, das zusammen mit seinem Nachfolger „Pandemonic Incantations“ einen der größten Wendepunkte in BEHEMOTHs Bandbiographie darstellt: Waren sämtliche vorangegangenen Werke reine, (mehr oder weniger) klassische Black-Metal-Alben, hält nun der Death Metal erstmalig Einzug in das Werk BEHEMOTHs. Der bass- und tiefenlastige Sound, die Vocals Nergals, der erstmals auch in tiefere Gefilde abtaucht, all das macht „Grom“ gleichzeitig zum letzten „älteren“ und zum ersten „neueren“ Album BEHEMOTHs. Und letztlich ist es eben auch das: Das letzte Album ohne den späteren Drummer Inferno (und somit das letzte Album, auf dem Nergals Co-Bandgründer Baal bzw. Raven am Schlagzeug zu hören ist). Das Album, auf dem der krasse Übergang hin zu einer eher death- als blackmetalorientierten Ausrichtung noch nicht vollzogen ist, aber das erste, auf dem sich dieser andeutet. Das letzte Black-Metal-Album BEHEMOTHs, aber auch ihr erstes, das kein reiner Black Metal mehr ist. Als solches steht es definitiv irgendwo zwischen den Stühlen, es fehlen sowohl die großen Melodien und die stimmige Atmosphäre der früheren Veröffentlichungen als auch die finstere, satanische und okkulte Wuchtbrumme, die BEHEMOTH später wurden. Im Kontext der Bandgeschichte betrachtet ist „Grom“ sicherlich interessant, aber schwächer als sein Vorgänger und seine direkten Nachfolger.

Zwei Lieder, die man kennen muss:
„The Dark Forest (Cast Me Your Spell)“ und „Lasy Pomorza“

Sammlungswürdig:
Bedingt.

(Stephan Möller)

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25.02.2014

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