Amon Amarth - Versus The World

Review

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Vorhang auf zur vierten und somit letzten Runde der AMON AMARTH Re-Releases. Schon seit ihrem zweiten Album sahen sich die Schweden mit herber Kritik konfrontiert. Von “Ausverkauf“ und “Verweichlichung“ war schon damals die Rede. Diese, nicht immer nachvollziehbare, Kritik hören AMON AMARTH auch heute noch bei jeder neu veröffentlichten Scheibe. Auch das vierte Album “Versus The World“ war von Anfeindungen nicht verschont geblieben. Wobei sich aber (wie bei fast allen Scheiben der Band) die Frage stellt: Warum?

Mit dem Vorgänger “The Crusher“ hatten die Nordmänner eine brettharte Scheibe veröffentlicht und diesen Weg sind sie auf “Versus The World“ konsequent weitergegangen. Brechern wie dem unsterblichen Hit “Death In Fire“ (mit dem sehr simplen, aber unglaublich effektiven Tapping-Teil), der nach wie vor nicht aus der Setlist der Schweden weg zu denken ist oder auch “Down The Slopes Of Death“ stehen erstmals auch, für AMON AMARTH-Verhältnisse, dezente melancholische oder sogar doomige Momente gegenüber. Nummern wie “Across The Rainbow Bridge“ oder “Where The Silent Gods Stand Guard“ beinhalten solche Momente ohne dabei auch nur annähernd etwas von der typischen Brutalität zu verlieren, die die Schweden immer wieder auf ein Album transportieren. AMON AMARTH hatten mit solchen Nummern oder auch “For The Stabwounds In Our Backs“ bestimmt nicht im Sinn einen neuen Sound zu spielen, sie haben einfach den ihnen eigenen Death-Metal um ein paar Facetten erweitert und das steht “Versus The World“ auch heute noch bestens zu Gesicht. Leute, die “Versus The World“ noch nicht besitzen, sollten jetzt aber nicht panisch werden. Die Schweden klingen natürlich genauso wie sie immer klingen und geklungen haben. Durch die neuen Zutaten kommen die Wikingergeschichten der Band nur etwas abwechslungsreicher daher und können dadurch noch zusätzlich punkten, zumal diese neuen Elemente wirklich nur ganz dezent durchschimmern.

Fakt ist, dass dieses Album in jede halbwegs vernünftige Sammlung gehört (ebenso wie die drei ersten Alben der Band). Für den Re-Release spricht nicht nur der bessere remasterte Sound, sondern auch wieder die Verpackung, die sich wie die anderen auch, absolut sehen lassen kann. Bleibt noch ein paar Worte zur Bonus-CD mit den Live-Aufnahmen zu verlieren. Hier kann man sich natürlich auch über nichts beschweren. Im Gegenteil. Der Sound ist gut und das Publikum feiert Songs wie “Death In Fire“ oder “Thousand Years Of Oppression“ so gnadenlos ab, dass man sich bei jedem Re-Release aufs Neue ärgert, nicht bei den jetzt schon legendären vier Konzerten Weihnachten 2008 dabei gewesen zu sein. Wie immer eine äußerst gelungene Wiederveröffentlichung.

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05.11.2009

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