Amon Amarth - The Crusher

Review

Galerie mit 17 Bildern: Amon Amarth auf dem Summer Breeze Open Air 2017

Ohne Zweifel kann man behaupten, dass „The Crusher“ mittlerweile zu den Klassikern aus dem Hause AMON AMARTH gilt, was nicht daran liegt, dass das Album bereits acht Jahre auf dem Buckel hat. Vielmehr haben AMON AMARTH mit „The Crusher“ ein unsterbliches Death-Metal-Album auf die Menschheit losgelassen, das vor Hits nur so strotzt.

Angefangen mit der brachialen Nummer „Bastards Of A Lying Breed“ über den Megakracher „Masters Of War“ bis hin zu „Annihilation Of Hammerfest“ und „Releasing Surtur’s Fire“. Bis heute feiern die Fans die Stücke nach Strich und Faden ab und auch Kollegen aus dem Genre werden bestätigen, dass „The Crusher“ zu den wegweisenden Alben des neuen Jahrtausends gehört. Zwar haben AMON AMARTH mit den nachfolgenden Releases wie „Fate Of Norns“, „With Oden On Our Side“ oder „Twilight Of The Thunder God” kommerziell erfolgreichere Alben geschaffen, allerdings haben sie diesen erfolgreichen Weg mit „The Crusher“ sicherlich eingeleitet.

Die Produktion des Albums ist nach wie vor der Hammer. Sänger Johan Hegg brüllt sich wie ein Besessener durch die Songs, während die übrigen Musiker ihre Instrumente mit Hochgeschwindigkeit runterzocken. Der Bonustrack auf CD 1 namens „Eyes Of Horror“ stammt ursprünglich aus dem Hause POSSESSED (EP „The Eyes Of Horror“ aus dem Jahr 1987) und dürfte Fans der Truppe Tränchen in die Augen treiben.

Die Re-Releases wurden von Metalblade nicht nur mit einem läppischen Bonustrack versehen. Vielmehr findet man eine weitere CD in dem schicken Digipak, welches beim Aufklappen ein Pop-Up hervorbringt, was der ein oder andere noch z.B. von Schallplatten der Truppe HELLOWEEN usw. aus den 80ern kennt. Nettes Gimmick jedenfalls. Die Bonus-CD beinhaltet den Livemitschnitt der „Bloodshed Over Bochum“-Konzerte (vom 29. Dezember 2008) und die gesamten Tracks des Albums „The Crusher“. Es ist ein Wahnsinn, welche Power die Band selbst mit dem Livemitschnitt aus den Boxen kommen lässt. Das Album ist einfach nur genial wiedergegeben und Johan klingt noch ein wenig brachialer als auf CD. Der Sound ist gigantisch, man glaubt fast, lediglich das Album zu hören, wären da nicht frenetischen Jubelschreie des Publikums, animiert durch Sänger Johan.

Insgesamt wieder ein mehr als gelungenes Re-Release, mit viel Liebe zum Detail und Ideenreichtum. So sollten alle Veröffentlichungen dieser Art aussehen. Wer das Album noch nicht im heimischen Altar stehen hat, findet hier die Möglichkeit, sich ein wirklich lohnenswertes Teil anzueignen.

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20.09.2009

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Amon Amarth auf Tour

03.07. - 06.07.19metal.de präsentiertRockharz Open Air 2019 (Festival)Amon Amarth, Anvil, Apocalypse Orchestra, Bloodred Hourglass, BROTHERS OF METAL, Burning Witches, Caliban, Children Of Bodom, Combichrist, Coppelius, Cradle Of Filth, Dimmu Borgir, Dragonforce, Elvellon, Elvenking, Epica, Feuerschwanz, Follow The Cipher, Freedom Call, From North, Grand Magus, Grave, Hämatom, Hardline, Heidevolk, Hellboulevard, Hypocrisy, J.B.O., Kärbholz, Kissin' Dynamite, Korpiklaani, Lacrimas Profundere, Legion Of The Damned, Lordi, Milking The Goatmachine, Mono Inc., Mr. Irish Bastard, Nailed To Obscurity, Nervosa, Omnium Gatherum, Overkill, Russkaja, Saltatio Mortis, Soilwork, Stam1na, The Night Flight Orchestra, The O'Reillys & The Paddyhats, The Unguided, U.D.O., Vader, Van Canto, Visions Of Atlantis, Warkings, Wintersun und WittFlugplatz Ballenstedt, Ballenstedt

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