Candlemass - House Of Doom

Review

Galerie mit 7 Bildern: Candlemass - Bang Your Head 2013

Nachdem sich CANDLEMASS in den letzten Jahren eher rar gemacht hatten, gibt es nun endlich, nach der „Death Thy Lover“ EP von 2016, eine neue EP mit dem wunderbaren Titel „House Of Doom“. Bandchef Leif Edling leidet seit zig Jahren an gesundheitlichen Problemen, aufgrund seines dunklen Begleiters, der ständigen Inspiration, tobte sich der gute Mann aber immer wieder kreativ aus (AVATARIUM, THE DOOMSDAY KINGDOM), während CANDLEMASS hier und da ohne ihn Live auftraten. Und man darf jetzt wohl auch auf ein neues Album, das letzte Werk „Psalms Of The Dead“ erschien 2012, der Epic-Doom-Götter hoffen! Begeben wir uns aber nun ins „House Of Doom“, welches als Soundtrack für das gleichnamige Online-Spiel gedacht ist.

Die Rückkehr der Könige des epischen Doom Metals CANDLEMASS ins „House Of Doom“!

„House Of Doom“ – das sind CANDLEMASS, wie man sie kennt und liebt. Der epische, fast siebenminütige Titelsong als Opener, beginnt mit Glockengeläut, treibendem und dennoch schwerem Riffing, das (natürlich) wieder von Tony Iommi (BLACK SABBATH) inspiriert ist, dazu die bedrohliche Orgel, welche in den letzten Jahren immer mal wieder zum Einsatz kam, wuchtige Rhythmen, düsterer, erhabener Refrain – hätte so auch auf „King Of The Grey Islands“ sein können, aber natürlich unterscheidet sich die getragene Stimme von Mats Levén deutlich von Ex-Sänger Robert Lowe (SOLITUDE AETURNUS). Gänsehaut! „Flowers Of Deception“ ist ähnlich gehalten, recht flott gehalten mit zackigen Riffs, dichter Atmosphäre, ruhigem Solo, beim Chorus wird die Geschwindigkeit deutlich zurückgefahren, um dem emotionalem, dramatischem Gesang mehr Raum zur Entfaltung zu geben. Beim ruhigen „Fortuneteller“ packen dann CANDLEMASS die Akustikgitarren aus und Sänger Mats bietet die stärkste Gesangsleistung von „House Of Doom“. Einige dezente Blueslicks werten das Stück zusätzlich auf. Abgeschlossen wird „House Of Doom“ mit dem Instrumental „Dolls On The Wall“ mit schweren Riffs, zähem Rhythmus, melancholischen Leads, düsterer Atmosphäre – Doom! Als Vorspeise ist „House Of Doom“ auf jeden Fall gelungen, die EP macht Appetit auf mehr CANDLEMASS.

15.06.2018

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