Candlemass - Death Magic Doom

Review

Galerie mit 16 Bildern: Candlemass - "A Pale Tour Named Death 2019" in Hamburg

Ein neues CANDLEMASS-Album bürgt eigentlich immer für hervorragende Qualität, und so verhält es sich auch mit herrlich treffend betitelten „Death Magic Doom“, welches die Schweden wieder einmal in absolut bestechender Form präsentiert. Mastermind und Songschreiber Leif Edling führt seine Mannschaft auch auf Album Nummer 2 nach dem erneuten Wechsel am Mikro in sicheres Terrain.

Hier passt einfach alles: Abwechslungsreichtum, Spannung, spielerische Fertigkeiten, Ausdruck und Seele. Seien es flotte, eingängige Heavy-Metal-Nummern wie das furiose „If I Ever Die“ oder mächtige, zähfließende Doom-Brocken wie das apokalyptische, schwermütige „Hammer Of Doom“, stets treffen CANDLEMASS den Nerv des Hörers. Egal welche der acht göttlich melodischen, intensiven und mitreißenden Hymnen, alle leben von den Monsterhooklines, den unnachahmlichen Riffs und superben Soli, der tragischen Atmosphäre sowie der überragenden, hochemotionalen Stimme von Robert Lowe. Nur durchschnittlich ist hier nichts, absolut gar nichts. Gänsehautmomente gibt es wieder einmal zuhauf. Die Tradition von der MCD „Lucifer Rising“, dessen Titeltrack auch hier enthalten ist, sowie „King Of The Grey Islands“ wird fortgeführt, wenngleich das Nachfolgealbum nicht ganz so düster ausgefallen ist. Für kleine Überraschungen ist auch gesorgt, wie zum Beispiel das Ende von „Demon Of The Deep“, welches von einer Hammondorgel begleitet wird und mit seiner verschachtelten Struktur sowie seinen Wechseln schon fast progressiv wirkt.

„Death Magic Doom“ ist zwar nicht das angekündigte, beste Album seit dem übermächtigen Klassiker „Nightfall“, welches eine der Sternstunden des Doom Metals darstellt, aber überragend gut ist das Werk allemal. CANDLEMASS bündeln wieder einmal all ihre Stärken und Trademarks, ohne sich dabei selbst zu kopieren. Und das verdient Respekt!

28.03.2009

Geschäftsführender Redakteur (Konzertakkreditierungen, News, Test Audioprodukte)

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6 Kommentare zu Candlemass - Death Magic Doom

  1. Anonymous sagt:

    Nein, immer wieder wird \"Nightfall\" als Klassiker genannt. Der ultimative Meilenstein ist für mich das Debüt \"Epicus Doomicus Metallicus\" mit Session Sänger Johan Länquist, der viel anklagender und schwärzer als Messiah klingt. Auch ist die Scheibe um Längen besser produziert als die Nachfolger. Absolutes Highlight sind natürlich \"Solitude\" und \"Under The Oak\". Wenn schon eine Referenzscheibe mit Messiah am Mikro, dann bitte \"Ancient Dreams\".

    9/10
  2. Anonymous sagt:

    und \"Tales Of Creation\" natürlich!

    5/10
  3. blackthrone sagt:

    Da soll Doom sein?? Das ist Power Mädel und sonst nichts! Und langweilig noch dazu! Das Lied von Black Sababth ist viel besser!

    5/10
  4. doktor von pain sagt:

    Zum Glück haben Black Sabbath nur ein Lied geschrieben, darum weiß ich sofort, welches gemeint ist.

    7/10
  5. funatthefuneral sagt:

    Es dürfte wohl Hammer Of Doom gemeint sein, und als Vergleich der Song Black Sabbath selber. Das tragende Riff ist haargenau das gleiche!!!
    Vielleicht haben Candlemass gedacht, es merkt keiner. So offensichtlich einen Klassiker abkupfern ist schon unverschämt!

    5/10
  6. sick god sagt:

    So wirklich etwas über das Album sagt hier keiner von euch, oder? Könnt ihr so einen Quatsch nicht im Forum oder per e-mail klären? Hier geht es um Das Album und das ist einsame Spitze finde ich! Großartiges Songwriting und wunderbar düstere Atmosphäre, einfach ein hochqualitatives Album. Eigentlich würde ich 9 Punkte geben, aber wegen dem gekasper über mir sind es 10.

    10/10