Endstille - Dominanz

Review

Galerie mit 17 Bildern: Endstille - Night Fest Metal X 2019

ENDSTILLE legen ganz schön einen vor! Nachdem selbst ihre letzte CD „Frühlingserwachen“ keine Review-technische Beachtung auf dieser Seite fand, holen sie mit „Dominanz“ jetzt den Vorschlaghammer raus. Es hat mich doch ein wenig überrascht, dass der Vierer mit einer solchen Intensität vorprescht. Dabei fand ich ihre 2002er Scheibe „Operation Wintersturm“ zwar gelungen, aber nicht wirklich impulsiv. Dies können die Deutschen nun ändern, denn die zehn Songs haben es echt in sich.

Auf diesem Album gibt es nur Tracks, die auch wirklich Hand und Fuß haben und dabei wurde auf Lückenfüller, melodische Einminuten-Stücke oder klägliche Intros verzichtet, sondern ballert ohne Ballast sofort los. Lediglich beim letzten Track „Endstille (Feindfahrt)“ hat man sich zu einem kleinen, sag ich mal, Schlagabtausch, eingelassen. Genau so werden sie dem Albumtitel auch gerecht, denn diese Musik hat wirklich irgendetwas Dominierendes, was jeder old-school Backmetaller garantiert zu schätzen weiß. Bei „Instinct“ oder „Monotonus“ herrscht vor allem eine hohe Geschwindigkeit vor, bei dem die Drums voll zur Geltung kommen, aber dennoch Platz für die Gitarre lässt, die ein paar sehr schneidige Riffs parat hat. Dabei wissen sie auch, dass alleine nur mit Schnelligkeit keine Preise gewonnen werden können, so dass sie auch einige midtempo Passagen geschickt mit einbauen, wie es z.B. bei „Conquest Is Atheism“, „Bleed For Me“ und besonders im schon erwähnten „Endstille (Feindfahrt)“ der Fall ist.

Das Zusammenspiel der einzelnen Instrumente ist diesmal wesentlich kompakter und man hört immer wieder, dass die Band mit ihren Aufgaben gereift ist. Obwohl Geschwindigkeit hier und Midtempo da, werden auch einige Melodien mit eingebaut, die aber dezent und unaufdringlich an das Ohr des Zuhörers herangetragen werden. So verliert das Material auch das grimmige Flair nicht, was für Endstille sicherlich ein wichtiger Bestandteil ist. Wichtig ist auch eine gute und kräftige, aber dennoch keine bombastische Produktion. Genau dieses haben sie zusammen mit JAK hinbekommen, was ebenfalls für dieses Release spricht. Man muss den alten Black Metal schon mögen, sonst wird man mit Endstille ziemlich auf die Fresse fallen. „Dominanz“ ist jedenfalls endlich mal wieder ein Album, welches man sich als Blackmetaller doch zulegen sollte.

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26.05.2004

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5 Kommentare zu Endstille - Dominanz

  1. flip sagt:

    sorry, aber ich hab ja lang nich mehr so ne langweilige grütze gehört. Für so nen dreck 8 punkte zu vergeben, daß zeugt ja eindeutig entweder von ahnungs- oder geschmacklosigkeit. Oder von beidem. Aber das ist man von der Rezensentin ja gewohnt… 1 Punkt für den schlagzeuger, der zeigt das er was von blastbeats versteht; aber anscheinend leider von nichts anderem.

    1/10
  2. yaren sagt:

    kann mich dem review nur anschließen! die cd ist echt saugeil! selten so ne energische musik gehört. und das aus BRD da könn sich die leute aus norwegen warm anziehen!

    10/10
  3. crippled fluffy catcat sagt:

    jo mei, durchschnittlicher BM ohne wiedererkennungswert…*schulterzuck

    5/10
  4. lord_levithanius sagt:

    Ihr seid doch bloß alle den melodischen, überproduzierten Scheiß gewöhnt… Endlich mal ne BM Platte, die einem das Fressbrett in das nächsthöhere Stockwerk knallt! So muß das klingen!!

    10/10
  5. HAILinferno sagt:

    Wahnsinns Atmosphäre auf der Scheibe und selbst nach über 10 Jahren liebe ich das Album noch immer, ein Stück BM Geschichte und ein muss für jeden BM Metaller!!!

    10/10