Katatonia - Viva Emptiness

Review

Galerie mit 22 Bildern: Katatonia - "Night Comes Down Over Europe" Tour 2019

„Viva Emptiness“, eines der sehnsüchtigst erwarteten Alben des Jahres überrascht mehr, als man es sich denken könnte. KATATONIA setzen ihren Weg zwar fort, aber ohne ihre früheren Werke zu kopieren. Die Band weist mit ihrer neusten CD viel Kreativität, Potential und Innovation auf und überrascht den Zuhörer mit vielen frischen Ideen.

„Viva Emptiness“ ist zweifellos ein Zeichen von enormer Weiterentwicklung der Gruppe und beweist noch mal ihre musikalische Klasse und Einzigartigkeit, denn die Jungs wissen, sich von anderen Musikern deutlich abzugrenzen. Die Musik dringt noch tiefer in uns ein und begeistert mit ihren rhythmischen, mitreißenden Melodien, die diesmal etwas vertrackter und härter ausgefallen sind, durch die sich aber weiterhin diese besondere KATATONIA-Atmosphäre zieht, um mit ihrer Melancholie dem gesamten Album noch mehr Emotionalität zu verleihen.

Experimentfreudiger, komplexer, erfinderischer, verspielter und reifer übertreffen die Schweden ihre bisherigen Leistungen, ohne jedoch die Fäden zu ihren Wurzeln zu verlieren. „Viva Emptiness“ entfaltet mit jedem nächsten Zuhören etwas Besonderes. Die energiegeladenen Klänge, denen es aber an Gefühl nicht fehlt, überzeugen mit ausbalancierter Mischung von Melancholie und Härte. Druckvolle Gitarren und keyboarderzeugte Choräle, die zwischen Verzweiflung und absoluter Finsternis lavieren, stehen im Kontrast zu elektronischen Effekten, die viel Frische und Energie ausatmen.

Moderne Komponenten bereichern den Sound um einige Nuancen und melodische, mit den qualitativ hochwertigen Lyrics verwobene Strukturen strahlen etwas Unglaubliches aus, was es dem Hörer unmöglich macht, auch nur für eine Sekunde wegzuhören. Geniale und einprägsame Kompositionen bedürfen allerdings etwas Zeit, um sich in ihrer ganzen Schönheit zu entfalten, aber es lohnt sich, bis zum Ende dieser Reise zu gehen…um sie noch einmal von vorne zu starten!

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21.09.2003

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8 Kommentare zu Katatonia - Viva Emptiness

  1. Anonymous sagt:

    Jaha… dies ist definitiv das Album des Jahres. Wieder einmal haben es KATATONIA geschafft etwas zeitlos schönes auf einen Silberling zu pressen. Vor allen Dingen geht es endlich wieder mal etwas härter zu Werke… Ich würde es zwar nicht über die "Discouraged One" stellen aber, auf eine Stufe sicherlich. Jedenfalls hat es die beiden letzten, doch etwas (für Katatonia-Verhältnisse) schwachen, Alben entschädigt. Jedes Lied ein Traum für sich, besonders Track 11 und 12 sind extrem genial geworden. VIVA EMPTINESS

    10/10
  2. dorgard sagt:

    Na, das hat aber gedauert mit dem Review. Is immerhin schon seit einem halben Jahr meine Lieblingsscheibe. Ich hab über diese CD schon so viele Worte verloren, dass ich es müde bin alles nochmal zu wiederholen. Deswegen verbleib ich einfach mit dicken 10 Punkten.

    10/10
  3. horowitz sagt:

    Meine uneingeschränkte Sympathie hat dieses Album nicht, überhaupt hat die CD sich recht selten in meinen CD-Player verirrt. Sicher, Katatonia spielen hier wirklich sehr professionellen, groovigen, alternativen Metal mit leichten Gothic Einflüßen, aber irgendwie dringt es nicht zu mir durch. Es ergeht mir fast wie bei vielen Type O Negative Platten, diese Werke wirken durch ihre 100%ige Perfektion einfach zu perfekt, ihrer Menschlichkeit beraubt. Fast schon umschleicht mich das Gefühl, die Jungs von Katatonia schnippen so ein Album mal Sonntag Nachmittags aus dem linken Ärmel. Ihr Problem ist dabei, daß jeder Song einfach typisch nach Katatonia klingt und auch genau so aufgebaut sind, wie man es von Katatonia erwartet. Beim ersten mal mag es noch überraschend sein, bereits beim zweiten Mal weiss man aber nach jedem Riff was als nächstes folgt, ist mir einfach zu voraussehbar. Hinzu kommt (was sicher andere wiederum zu schätzen wissen), daß Viva Emptiness niemals wirklich ausufernd in die melancholische Kerbe überspringt, zum einen klingt das meiste sehr alternativ/progressiv, zum anderen kratzen melancholische Momente meist nur an der Oberfläche und noch bevor sie richtig Wehleiden erzeugen, auch wieder ausgestoppt werden. Auch die Melodien sind wieder typisch Katatonia, natürlich nicht schlecht, aber irgendwie auch niemals wirklich anders. Wenn man ein Lied von diesem Album kennt, ob langsam oder schnell, völlig egal, man kann davon eigentlich auf das ganze Album schließen und das sehe ich als großen Nachteil an. Vielleicht gibt es ja welche die sich in meine Meinung einklinken, auch wenn ich das bezweifele! (Wenn ich mir die vergebenen Wertungen hier so anschaue).

    7/10
  4. Anonymous sagt:

    Im prinzip wurde schon alles gesagt. schöne abwechslungsreiche songs, die nicht wirklich vorhersehbar sind, gute instrumentierung und passende melodien. nur leider gefällt mir der gitarrensound so gar nicht, das verdirbt mir den spass etwas. damit leider hinter den beiden letzten alben etwas zurück, besser als der tiefpunkt "discouraged ones" ist das album aber sicherlich!

    7/10
  5. Anonymous sagt:

    Genreübergreifende Musik, die der Throse of Dawn-Fan oder Naglfar-Jünger genauso hören kann wie der Hörer modernerer Klänge von z.B. Porcupine Tree bis Alternative… Und dabei düster, heavy, kompositorisch astrein, superinstrumentiert, geniale Guitarrenarbeit, melodisch-schräg mit tollen einzigartigen Vocals… Klassiker genauso wie das neue "The great cold distance"! Eine der besten Bands im metallischen Sektor.

    10/10
  6. Anonymous sagt:

    sehr schönes album, das sehr viel emotionen hervorbringen kann. geiles teil! da mir der nachfolger von der atmosphäre her noch nen tick besser gefällt gibts "nur" punkte.

    9/10
  7. metalfreak sagt:

    Das war die erste Produktion von Jens Bogren und hat mich seinerzeit total umgehauen , nach wie vor das beste Album von Katatonia , ein Wahnsinn was fuer unterschiedliche Songs hier zu hoeren sind, ein Meisterwerk des Dark Metal.

    9/10
    1. SaGi sagt:

      Bogren war beim Mixing involviert. Produziert hat er erst die „The Great Cold Distance“.
      Producer für „Viva Emptiness“ waren Blakkheim und und Renkse.