U.D.O. - Decadent

Review

Galerie mit 15 Bildern: U.D.O. - Rockharz 2019

„Decadent“ heißt U.D.O.s mittlerweile fünfzehntes (!) Studioalbum und der Nachfolger des 2013er Langspielers „Steelhammer“ bietet den von den Herren Udo Dirkschneider & Co. gewohnten Qualitätsstahl aus deutschen Landen.

Wer wie U.D.O. ca. alle zwei Jahre ein neues Studioalbum unters Volk bringt wirft eigentlich naturgemäß Fragen bezüglich der Qualität des neuen Materials auf, aber alle Fans des ehemaligen ACCEPT-Sängers können sich „Decadent“ beruhigt ins Regal stellen – denn wie bereits auf dem Vorgänger befindet sich auch auf der neuen Platte eine gut abgehangene Mischung von Heavy-Metal-Songs der alten Schule.

Line-up-technisch gibt es mal wieder ein paar Veränderungen: neben Gitarrist Andrey Smirnov, der bereits seit 2012 an Bord ist, wird die zweite Axt seit der letztjährigen Live-Rille „Steelhammer: Live From Moscow“ vom Finnen Kasperi Heikkinen, der Igor Gianola ersetzt, geschwungen. Udos Sohn Sven Dirkschneider, ehemaliger Drumtech von SAXON’s Nigel Glockler, sitzt zwar inzwischen hinter dem Schlagzeug – auf „Decadent“ ist allerdings noch Francesco Jovino (zum sechsten Mal) zu hören.

Musikalisch gibt es auf „Decadent“ nicht viel zu meckern: der Opener „Speeder“ gibt gekonnt die Marschrichtung der Platte vor und symbolisiert den typischen U.D.O.-Sound genau wie das sehr melodische „Pain“, das treibende „Meaning Of Life“, das groovige „Untouchable“ oder das Album-Highlight „Breathless“.

Das Riff des Titeltracks „Decadent“ hört sich für mich erst Mal wie eine FIVE FINGER DEATH PUNCH-Nummer an und zündet bei mir nicht so richtig. Das tonnenschwere „Mystery“ hingegen weiß vollends zu überzeugen: Udos Vocals klingen hier irgendwie wie eine Mischung aus Lemmy auf „Kiss Of Death“ und dem Joker aus Batman – coole Nummer!

Der Rest von „Decadent“ ist solide, als Totalausfall erweist sich allerdings die Ballade „Secrets In Paradise“ – musikalisch solide, aber der Gesang im Refrain rollt mir dann doch die Zehennägel auf…

Fans von U.D.O. oder traditionellem Heavy Metal im Allgemeinen machen mit „Decadent“ nix falsch und sollten sich die Platte zulegen.

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09.03.2015

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