U.D.O. - Solid (Anniversary Edition)

Review

Galerie mit 15 Bildern: U.D.O. - Rockharz 2019

Bereits kurz nach seiner ersten Trennung von den Teutonenstahl-Koriphänen ACCEPT im Jahre 1987 zeigte sich Udo Dirkschneider als Solokünstler überaus produktiv und konnte gleich mit seinen ersten Werken anständige Erfolge erzielen. Doch auch, wenn über seine kurzzeitige Rückkehr in den Schoß einer der Bands schlechthin, wenn es um traditionellen Heavy Metal aus Deutschland geht, wohl niemanden betrübt hat, so hat es der Karriere des markanten Sängers nicht geschadet, mit ACCEPT 1997 erneut und endgültig zu brechen. Zumindest mit seinem ersten Solowerk nach dieser Zeit “Solid” bewies U.D.O. zweifellos, dass er auch ohne seine ehemaligen Bandkollegen so einiges zu bieten hat.

So punktete das Werk gleich mit mehreren Hits, die sich noch heute im Live-Programm U.D.O.s finden. Gleich der Opener “Independence Day” überrascht nicht nur mit energischem und straightem Riffing, sondern zugleich mit einem geradezu epischen Refrain, der sich sofort in den Gehörgängen einnistet. “Two Faced Woman” steht dem in nichts nach und schon jetzt möchte man am liebsten den Finger zur Repeat-Taste schnellen lassen. Doch es gilt auf jeden Fall, der Scheibe einen vollen Durchgang zu gewähren und so auch den übrigen Titeln eine Chance zu geben, unter denen sich mit dem schmissigen “Preachers Of The Night”, dem locker groovigen “Hate Stinger” und natürlich der abschließenden Ballade “The Healer” noch einige Perlen finden. Zugegebenermaßen ist “Solid” nicht durchgängig genial, doch entgegen dem Titel des Albums ist kein einziger der Songs lediglich solide oder durchschnittlich, sodass das Album in keinen Moment wirklich durchhängt, sondern unentwegt Spaß macht und mitreißt.

Kein Wunder also, dass AFM Records das Album in Form einer Anniversary Edition nun erneut auf den Markt werfen, aufgestockt um ein paar Bonus-Titel, nämlich eine Live-Version von “Independence Day” und  einigen Demo-Versionen. Etwas dünn sind diese Zugaben zwar schon, wenn man bedenkt, dass andere Re-Releases in schicken Digipaks mit DVDs u.ä. daher kommen, doch wer das Original noch nicht besitzt, macht hier natürlich dennoch nichts falsch.

21.01.2013

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