Finnish Folk Metal Mafia
Korpiklaani, Moonsorrow und Skálmöld live in Nürnberg 2016

Konzertbericht

Billing: Korpiklaani, Moonsorrow und Skálmöld
Konzert vom 09.11.2016 | Hirsch, Nürnberg

Das Wetter ist beschissen, die Stimmung dafür aber umso besser – man darf den Konzertabend im Nürnberger Hirsch also guten Gewissens als gelungen bezeichnen. Dabei herrschen erschwerte Bedingungen für all jene, die auf Konzerten gerne mit den zum Tanz aufspielenden Künstlern um die Wette grölen, denn alle drei beteiligten Bands singen bevorzugt oder gar ausschließlich in ihrer jeweiligen Landessprache. Und das bedeutet im Falle von KORPIKLAANI und MOONSORROW nunmal Finnisch, bei SKÁLMÖLD hingegen Isländisch – beides Sprachen die aufgrund von Lernschwierigkeit und geringem Alltagsnutzen hierzulande eine recht überschaubare Personenzahl zu verstehen, geschweige denn selbst zu sprechen/singen vermag.

Ungeachtet etwaiger Sprachbarrieren braucht es aber nicht viel, um die bereits zum offiziellen Beginn kopfstark erschienene Menge das draußen herrschende nasskalte Spätherbst-Wetter mit Schneeregen und Temperaturen um den Gefrierpunkt vergessen zu lassen. Die von nordischen Folklore-Klängen geprägten Metal-Klänge gehen noch schneller ins Blut als der Alkohol der Biere, die begleitend zahlreiche Kehlen hinabrinnen, welche aufgrund des lunguistischen Handicaps nicht ausreichend mit Singen beschäftigt werden können. Und egal ob die Musik nun eher als wilde Wikinger-Hymnen (SKÁLMÖLD) daherkommen, atmosphärisch-düster (MOONSORROW) oder bierselig-schunkelig (KORPIKLAANI), die Party-Tauglichkeit wird nicht durch musikalische Banalität erkauft, sondern geht in allen drei Fällen mit dem Charme musikalischer Eigenwilligkeit und einem ausnehmend hohen Maß an Spielfreude einher.

[Die Bildergalerien zu diesem Artikel wurden von Angela Queisser beim Konzert am 13. November im Hamburger Klubsen aufgenommen.]

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30.11.2016

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Korpiklaani, Moonsorrow und Skálmöld auf Tour

01.07. - 04.07.20metal.de präsentiertRockharz Open Air 2020 (Festival)Accept, Asenblut, ASP, Attic, Beast In Black, Betontod, Burden Of Grief, Dark Funeral, Dark Tranquillity, Dawn Of Disease, Deserted Fear, Destruction, Ektomorf, Eluveitie, Ensiferum, Evil Invaders, Gernotshagen, Goitzsche Front, Grave Digger, Insomnium, Jinjer, Kambrium, Kataklysm, Knasterbart, Knorkator, Lord Of The Lost, Lucifer, Moonsorrow, Onkel Tom Angelripper, Oomph!, Ost+Front, Paddy And The Rats, Powerwolf, Running Wild, Sepultura, Sibiir, Steel Panther, Storm Seeker, Subway To Sally, Suicidal Tendencies, Tankard, Tarja, The 69 Eyes, Thomsen, Thundermother, Turisas, Twilight Force, Uncured, Unleash The Archers, Unleashed und UnzuchtFlugplatz Ballenstedt, Ballenstedt
06.08. - 08.08.20Party.San Metal Open Air 2020 (Festival)Dismember, Carcass, Mayhem, Katatonia, Sacred Reich, Alcest, Asphyx, 1914, Anomalie, Benediction, Beyond Creation, Blood Incantation, Borknagar, Bound To Prevail, Bütcher, Carnation (BE), Caroozer, Crom Dubh, Fleshcrawl, Graceless, Heidevolk, High Spirits, Hirax, Idle Hands, Impaled Nazarene, Infernäl Mäjesty, Kadaverficker, Lunar Shadow, Månegarm, Malevolent Creation, Moonsorrow, Motorowl, Nocturnus AD, Nornír, Nyktophobia, Obscurity, Onslaught, Origin, Razor, Revel In Flesh, Saor, Scalpture, Shape Of Despair, Sinners Bleed, Space Chaser, Suffocation, Thron, Total Hate, Uada, Visigoth, Whoredome Rife, Wolves In The Throne Room und WormrotParty.San Open Air, Obermehler

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