In Extremo - Quid Pro Quo - Live

Review

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IN EXTREMO haben ein wirklich erfolgreiches Jahr hinter sich. Ihr Album “Quid Pro Quo“ verkaufte sich wie geschnitten Brot, ging direkt von 0 auf 1 in den Offiziellen Deutschen Album Charts und erhielt zu allem Überfluss hier auf metal.de völlig zurecht die Höchstwertung. Nun hat es sich die Band zur Angewohnheit werden lassen nach nahezu jedem Album eine Live-Platte der dazugehörigen Tour zu veröffentlichen. Schauen wir mal, was “Quid Pro Quo – Live“ so alles kann.

Nach einem kurzen Prolog, in dem ein nahezu episches Intro den Konzertbeginn ankündigt, legen IN EXTREMO mit dem Titelsong “Quid Pro Quo“ einen druckvollen Start hin, der überzeugt. Der Gesamtsound ist durchweg gut, was bei einer Live-Scheibe eher selten der Fall ist. Besonders klar sind sämtlichen mittelalterlichen Instrumente zu hören. Sackpfeifen, Tröten und Flöten sind als Markenzeichen der Band besonders wichtig und wurden daher im Sound besonders klar herausgearbeitet.

Die Tracklist von “Quid Pro Quo – Live“ lässt jedoch im Vergleich zur Setlist der Tour einige Klassiker vermissen. “Vollmond“ oder “Liam“, ebenso wie “Nur Ihr Allein“ und einige andere Tracks fehlen. Grund dafür wird wohl sein, dass IN EXTREMO diese Lieder bereits auf einige andere Livedokumente gepackt und somit auf diesem Tonträger weggelassen haben. Schade, aber verständlich.

Auch wenn der Gesamtsound für ein Livealbum überraschend gut ist – einigen Tracks fehlt das gewisse Etwas der Studioaufnahmen. Allen voran “Störtebeker“ und “Pikse Palve“, die auf dem Album runder und voller klingen, kommen beim Livepublikum zwar super an, lassen jedoch aus gesanglicher Sicht einige Highlights vermissen. Nichtsdestotrotz ist Micha ein vortrefflicher Sänger und überzeugt mit seiner rauen Stimme auch auf “Quid Pro Quo – Live“. Bestes Beispiel ist die Ballade “Gaukler“, in der wesentlich mehr Emotionen in die Stimme gelegt werden und somit den Gänsehautfaktor um einiges erhöhen. Dass die Liveversion eines Liedes besser ist als die Studioversion ist eine Rarität!

Insgesamt ist das neue Livealbum von IN EXTREMO eine gute Scheibe, die nicht besonders aus bisherigen Veröffentlichungen heraussticht, jedoch durch einen guten Gesamtklang und eine ausgeglichene Balance aus Musik und Fangesängen durchaus angenehm zu hören ist.

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01.12.2016

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07.07. - 10.07.21metal.de präsentiertRockharz 2021 (Festival)Accept, Asenblut, ASP, Attic, At The Gates, Beast In Black, Betontod, Burden Of Grief, Dark Funeral, Dark Tranquillity, Deserted Fear, Eluveitie, Ektomorf, Ensiferum, Evil Invaders, Gernotshagen, Goitzsche Front, Grave Digger, In Extremo, Insomnium, Jinjer, Kambrium, Kataklysm, Knasterbart, Knorkator, Lord Of The Lost, Lucifer, Moonsorrow, Mutz & The Blackeyed Banditz, Nothnegal, Obscurity, Oomph!, Ost+Front, Paddy And The Rats, Powerwolf, Running Wild, Sepultura, Sibiir, Steel Panther, Storm Seeker, Subway To Sally, Suicidal Tendencies, Tankard, Tarja, Testament, The 69 Eyes, Thomsen, Thundermother, Turisas, Twilight Force, Uncured, Unleashed, Unzucht und Unleash The ArchersFlugplatz Ballenstedt, Ballenstedt
25.07.21In Extremo - 25 Wahre Jahre - Carpe Noctem BurgentourIn ExtremoBurg Esslingen, Esslingen am Neckar
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