Kein Cover

In Extremo - Verehrt Und Angespien

Review

Galerie mit 18 Bildern: In Extremo - Metal Hammer Paradise 2022

Und wieder kommen die Spielleute von In Extremo in eure Zimmer geschlichen, in Form eines runden Silberlings, der eure Bude in Schutt und Asche legen wird. Wer zu diesem mitreißenden Scheibchen still hocken kann, sollte entweder mal wieder eine Valium Entziehungskur machen oder seine Todesanzeige aufgeben. Hier bebt jeder Mittelaltermarkt und die Wände der Stände fangen an bedrohlich zu wackeln. Eine große Weiterentwicklung fand zwar nicht statt, man hat aber seinen auf Weckt die Toten proklamierten Stil verfeinert und verbessert. Die Produktion ist eine Wucht und die Stücke sind durchdachter. Viel mehr Details gibt es zu entdecken, unzählige Hits gibt es auswendig zu lernen. Das fängt mit dem epischen „Mersburger Zaubersrüche“ an, geht über das Charts-verdächtige, mit schönen Celli unterlegte „Herr Mannelig“, dem dynamischen „Spielmannsfluch“ bis zu dem Kracher „Werd ich am Galgen hochgezogen“. Nicht jedes Lied sitzt, aber der Ausschuß ist verschwindend gering. Sogar die obligatorische Coverversion ist mit am Start, wobei man sich mit „This Corrosion“ von den Schwestern der Barmherzigkeit doch eine sehr merkwürdige Nummer ausgesucht hat, die, trotz des teils grausigen deutschen Akzents, ordentlich umgesetzt wurde. Das nächste mal bitte etwas mehr Abwechslung und Weiterentwicklung, aber das soll bei dieser Platte noch nicht stören.

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02.09.1999

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16.08. - 19.08.23metal.de präsentiertSummer Breeze 2023 (Festival)Archspire, Beartooth, Be'Lakor, Cobra The Impaler, Decapitated, Dying Fetus, Eluveitie, END, End Of Green, Excrementory Grindfuckers, Groza, Gutalax, Imminence, In Extremo, In Flames, Kanonenfieber, Knocked Loose, Legion Of The Damned, Mono Inc., Motorjesus, Novelists FR, Obituary, Orbit Culture, Powerwolf, Shadow of Intent, Signs of the Swarm, Sleep Token, The Spirit, Stick To Your Guns, Tankard, Terror, The New Roses, Trivium, Trollfest, Unto Others, Versengold und While She SleepsSummer Breeze Open Air, Dinkelsbühl, Dinkelsbühl

2 Kommentare zu In Extremo - Verehrt Und Angespien

  1. Truhe sagt:

    hihi, das Intro klingt wie von Frank Zander gesprochen 🙂 Sonst aber eine erstaunlich gute CD, welche nicht wie Subway to Sally mit Eunuchengejaule nervt, sondern geschickt Metal und Mittelalter miteinander vermischt.

    9/10
  2. Steele sagt:

    Diese CD kann man sich getrost anhören. Sie ist nicht so gut wie der Vorgänger "Weckt die Toten" aber schlägt die gleiche Richtung ein (mal abgesehen von "This Corrosion"… was für ein überflüssiges Stück) und ist um Welten besser anzuhören als Vollmond & Konsorten. Man hört hier noch, im Gegensatz zu Vollmond, ganz klare akustische Ursprünge und kann sich sehr gut vorstellen diese Lieder auch Live zu erleben ohne das man nicht bemerkt woher einzelne Teile der Musik kommen (nämlich evtl. aus dem Computer als Playback in die Lautsprecher). Wen als "echter" Mittelaltermusik-Höhrer die Stimme und Aussprache (oh mein Gott[oder wer auch immer]! achtet einmal auf die nicht-deutschen Texte. Wie grausig… das könnte wirklich jeder Lateinschüler der 8. Schulklase besser) des "Letzen Einhorns" nicht stören kann sich diese CD getrost zulegen und kaufen.

    7/10