Powerwolf - The History Of Heresy I (2004 - 2008)

Review

Galerie mit 22 Bildern: Armata Strigoi - Das Powerwolf Brettspiel

Nachdem POWERWOLF inzwischen auch schon seit einer ganzen Dekade durch die Metal-Szene ziehen und im letzten Jahr mit ihrem fünften Langspieler „Preachers Of The Night“ das Kunststück schafften, direkt auf Platz 1 der deutschen Albumcharts einzusteigen muss dem Wolfsrudel natürlich gebührend gehuldigt werden! Metal Blade haben zu diesem Zweck ein wunderprächtiges Box-Set namens „The History Of Heresy I (2004 –  2008)“ auf den Markt gebracht, welches bis zum Rand vollgepackt ist:

Neben den ersten beiden Langspielern „Return In Bloodred“ und „Lupus Dei“ gibt es noch die Live-DVD „The Wacken Worship“ dazu, auf welcher der POWERWOLF-Auftritt auf dem WOA im Jahre 2008 zu bewundern ist. Die Bild- und Tonqualität der DVD ist ausgezeichnet und vermittelt gekonnt das Feeling eines POWERWOLF-Gigs, die Setlist besteht nur aus den frühen Hits à la „Saturday Satan“, „Mr. Sinister“, „Kiss Of The Cobra King“ und meinem persönlichen Favoriten „Mother Mary Is A Bird Of Prey“ (weshalb ich da wohl immer an Klingonen denken muss?).

Als nettes Schmankerl sind die neun Songs der DVD auch als Bonustracks auf die beiden Studioalben verteilt und das Ganze kommt in einer äußerst ansehnlichen und stabilen Box in CD-Größe, die neben den drei Scheiben, die jeweils in einem stabilen aufklappbaren Digi stecken, sind auch noch Fotokarten der Bandmitglieder sowie ein 122-seitiges (!) eingebundenes Buch, welches eine sehr lesenswerte und reich bebilderte Retrospektive der ersten POWERWOLF-Jahre zeichnet, enthält.

Für neuere Fans der Band oder solche, die es noch werden wollen, ist „The History Of Heresy I (2004 – 2008)“ deshalb ein perfekter Einstiegspunkt in die POWERWOLF-Welt, und auch für altgediente Jünger ist das preislich erschwingliche Box-Set aufgrund der DVD und des Schmökers auf jeden Fall einen Blick wert. Das Einzige, was fehlt sind eigentlich bislang unveröffentlichte Studio- oder Demotracks.

Denn nicht vergessen: POWERWOLF wollen nicht euer Geld, sondern eure Seele! We Came To Take Your Souls!

 

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25.06.2014

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2 Kommentare zu Powerwolf - The History Of Heresy I (2004 - 2008)

  1. Bauer Rolf sagt:

    „Das Einzige, was fehlt sind eigentlich bislang unveröffentlichte Studio- oder Demotracks.“

    „Denn nicht vergessen: POWERWOLF wollen nicht euer Geld, sondern eure Seele! We Came To Take Your Souls!“

    Könnte das nächste Mal bitte das Review jemand schreiben, der nicht direkt in der Promoabteilung der Band sitzt? Im Boxset ist nichts, was nicht schon veröffentlicht wurde, und dann endet das „Review“ mit einem schönen Werbespruch aus dem Bandinfo? 1a Plattenkritik, herzlichen Glückwunsch.

  2. Michael Stalling sagt:

    @Bauer Rolf: Du hast dir die Rezi eventuell nicht ganz durchgelesen, aber mit dem Hardcover-Buch und der Live-DVD sind durchaus neue Sachen enthalten. Ausserdem geht es hier nicht um eine Plattenkritik per se, sondern um die Bewertung der Wertigkeit des Box-Sets – und da sind halt m.E. nach hochwertige 9 Punkte drin, sowohl für Neueinsteiger als auch Hardcore-Fans.