
metal.de-Redaktion
Durch die Lappen gegangen - Das erste Halbjahr 2026
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DRIVING MRS. SATAN – Late Ever After (14. März 2026)
Die italienisch-britische Indie-Pop-Band DRIVING MRS. SATAN, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Metal-Standards in luftige Akustik-Pop-Gewänder zu packen, ist endlich nach langer Zeit zurückgekehrt. Tatsächlich sind zehn Jahre seit „Did You Mrs. Me“ ins Land gezogen, ehe die Band mit ihrem neuen Sortiment an Lagerfeuer-Covern berühmter Metal-Songs unter dem Titel „Late Ever After“ um die Ecke kommen sollte. Und geboten wird im Grunde genau das, was man von der Band erwarten kann, fast als hätte es in der Zwischenzeit keinen Stillstand gegeben. Allerdings ist doch ein wichtiger Unterschied in der Qualität der Coverversionen zu vermerken: Die sind nämlich noch mal ein Stück ausgefeilter und stilistisch breiter aufgestellt ausgefallen.
So verwursten die Dame und die Herren beispielsweise MOTÖRHEADs „Ace Of Spades“ in eine schwungvolle Country-Hymne, IRON MAIDENs „The Trooper“ wird komplett gegen den Strich in eine Lagerfeuer-Ballade umgemünzt, während AC/DCs „Let There Be Rock“ als tanzbare, für DRIVING MRS. SATAN-Verhältnisse gar ungewöhnlich überschwängliche Indie-Pop-Hymne umgesetzt wird. Weitere Standards von Ozzy Osbourne, METALLICA und BLACK SABBATH erfahren ebenfalls ein Makeover und zeigen, dass Cover nicht gleich Cover ist. Wer bereit ist, mit Metal Spaß zu haben und diesen auch mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten, kam ohnehin nie wirklich an DRIVING MRS. SATAN vorbei, doch „Late Ever After“ dürfte die reifste, abwechslungsreichste Sammlung an Covern der Band sein.
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Michael
































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