Tankard
Interview mit Gerre zu "A Girl Called Cerveza"

Interview

Tankard

Bei dem Song “The Metal Lady Boy” wirkt DORO mit. Wie kam es zu der Zusammenarbeit?

Ich bin ja seit Jahren bekennender Doro-Fan und habe im Dezember ein Konzert von ihr in Aschaffenburg besucht. Als sich mich dann im Publikum in der dritten Reihe erblickte, musste ich zum Mitträllern auf die Bühne. Später im Backstageraum kam mir dann der Einfall, dass sie im Gegenzug auf unserer neuen Scheibe mitsingen könnte, wir tauschten Adressen aus und ich schickte ihr die Demoversion des Songs, natürlich erst mal ohne den Text hahahaha… Sie fand den Song klasse und sagte zu, der Text kam erst später, als es kein Zurück mehr gab! Ich finde ein sehr gelungenes Duett, hoffentlich bekommen wir das auch mal live irgendwann zusammen gebacken! 

Gibt es denn ansonsten Musiker, mit denen du gerne mal zusammenarbeiten würdest? Warum?

Meine absoluten Favebands sind Overkill, Exciter und Anvil, deshalb könnte ich mir das mit den Jungs schon ganz gut vorstellen, vielleicht ergibt sich ja irgendwann mal was!

Was ist deiner Meinung nach das besondere an diesem Album? Warum sollte man es kaufen?

Weil das die geilste, hammermäßigste, …blablabla…wir wollen einfach endlich mal wieder in die Charts, also Kaufpflicht!

Hast du Lieblingssongs auf “A Girl Called Cerveza”?

Nach wie vor „The Metal Lady Boy“, und das nicht nur weil Doro darauf mitsingt! Die anderen neun sind wie bereits erwähnt aber auch nicht von schlechten Eltern!

Worum geht es in den Lyrics auf dem Album? Vielleicht möchtest du ein, zwei Texte besonders hervorheben?

Wir haben wie immer versucht, ne gute Mischung aus spaßigen und ernsten Sachen hinzubekommen und ich glaube, das ist uns auch ganz gut gelungen. Exemplarisch stehen hierfür einerseits „Running on fumes“ und anderseits „Witchhunt 2.0.“ Bei „Running on fumes“ geht es darum, dass es uns in den letzten 2 Jahren bei 3 Shows passiert ist, dass das komplette Bier sowohl für die Fans als auch für die band vor Ablauf der Veranstaltung leer waren, das geht natürlich gar nicht und da mussten wir einen Song drüber schreiben. Bei „Witchhunt 2.0“ beklagen wir die zunehmende Diffamierung, die anonym im Internet begangen wird, ein Unding, den das moderne Zeitalter mit sich bringt!


TANKARD gibt es jetzt ganze 30 Jahre und “A Girl Called Cerveza” ist euer 15. Album – gleich zwei Jubiläen gilt es also zu begehen! Wie gedenkt ihr denn, diese zu begehen, habt ihr was Besonderes geplant?

Wir wollen eigentlich jede Show zusammen mit unseren Fans feiern, in unserer Heimatstadt Frankfurt wird es dann im Oktober nach unserer Show noch eine große Sause im hiesigen Metalschuppen „Speak Easy“ geben, mit hoffentlich vielen alten Weggefährten und unseren treuen Fans!


Hand aufs Herz: Ihr seid seit drei Jahrzehnten aktiv, habt schon unzählige Touren und Gigs gespielt und Fans rund um den Globus. Gibt es noch etwas bestimmtes, das ihr erreichen wollt oder lasst ihr einfach alles auf euch zukommen?

Wie immer lassen wir alles auf uns zukommen, aber es gibt noch so viel schwarze Flecken auf der Landkarte, da gibt es noch einiges für uns zu tun, wir haben wahrlich noch nicht alles gesehen!

Danke fürs Interview. Möchtest du noch etwas loswerden?

Ich möchte mich ganz herzlich bei unseren Fans für deren Support und Treue in den letzten 30 Jahren bedanken, das ist echt der Wahnsinn! Prost auf die nächsten 30 Jahre!

Galerie mit 26 Bildern: Tankard - Hymns For The Drunk 2019 in Mannheim
25.09.2012

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