Axel Rudi Pell - Diamonds Unlocked II

Review

Galerie mit 25 Bildern: Axel Rudi Pell - Knights Call Tour 2018 - Part II

Wer AXEL RUDI PELL nicht kennt, hat die vergangenen 30 Jahre wohl unter einem Stein verbracht. Sei es, weil der Name des Bochumer Musikers auf einem Festival-Line-p sofort ins Auge fällt oder weil es seit 1989 kaum ein Jahr ohne Veröffentlichung einer neuen Scheibe von Pell und seiner Band gab. Zudem legt AXEL RUDI PELL eine Kontinuität an den Tag, die seinesgleichen sucht, sowohl im optischen wie auch musikalischen Design seiner Alben. Die hochkarätige Bandbesetzung um Sänger Johnny Gioeli erledigt den Rest.

AXEL RUDI PELL wildert von ABBA bis zu den ROLLING STONES

Vor vierzehn Jahren erschien mit „Diamonds Unlocked“ zum ersten Mal ein Coveralbum von Pell, welches nicht etwa eine Resterampe zusammengeklaubter Covers der vergangenen Jahre darstellte, sondern zehn neue Cover plus eigens komponiertes Intro präsentierte. Dieses Konzept wiederholt er nun auf diesem Album, das folgerichtig „Diamonds Unlocked II“ heißt.

Schon auf dem ersten Teil waren es längst nicht nur die auf der Hand liegenden Rock- und Metalinspirationen, die der Gitarrenmeister in seinen Stil verwurstete, sondern auch einige Softrock- und Pop-Nummern, die den Reiz des Albums ausmachten. Und so findet sich neben den ROLLING STONES oder RAINBOW auch Material von Künstlern wie TOM JONES oder ABBA auf dem Album. Spannend dabei ist, dass „Paint It Black“ von den STONES wohl der einzige Song ist, der bereits etwas übercovert wurde. Der Rest wurde bisher noch nicht so oft durch den Retortensumpf gezogen. Im Pressetext wird beispielsweise angemerkt, dass RAINBOW selbst „Lady Of The Lake“ nie live aufgeführt haben.

„Diamonds Unlocked“ – Spannende Zeitreise

AXEL RUDI PELL spielt die Songs, die er ausgesucht hat, nicht einfach nach. Er fügt seinen eigenen Touch und seine legendären Gitarrensoli hinzu. Außerdem sucht er sich bestimmte Versionen der Songs heraus, an denen er wiederrum seine Versionen orientiert. „There’s Only One Way To Rock“ ist ein Mix aus der SAMMY HAGAR- und der VAN HALEN-Version, „Black Cat Woman“ vermischt GEORDIEs Original mit der Version Brian Johnsons von 1989 und „Paint It Black“ ist eine Hommage an die DEEP PURPLE-Version von 1993, als sie das Stück mit Ritchie Blackmore aufführten. Durch diese Spielereien ist „Diamonds Unlocked II“ eben doch mehr als nur ein weiteres Coveralbum und für Fans der Originale und von AXEL RUDI PELL uneingeschränkt zu empfehlen.

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25.07.2021

Redakteur für alle Genres, außer Grindcore, und zuständig für das Premieren-Ressort.

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