Impaled Nazarene - Pro Patria Finlandia

Review

Der helle Wahnsinn regiert wieder – unsere finnischen Vollzeit-Gestörten von IMPALED NAZARENE sind mit dem neuen Album „Pro Patria Finlandia“ sowie in Kürze stattfindender Tour wieder zurück. Was soll ich nur über das neue Album schreiben? Vielleicht dass es einige doppelläufige Leads gibt, die an IRON MAIDEN erinnern? Hatten wir schon. Dass die Musik von IMPALED NAZARENE immer mehr Thrash Metal in sich trägt? Dürfte auch bekannt sein. Dass die Songs meist im oberen Bereich der Geschwindigkeitsskala angesiedelt sind? Ebenfalls nichts Neues. Die Mannen um Mika Luttinen bleiben ihrem Stil, wie er auf den letzten Alben zelebriert wurde, treu und zocken ihren Nuclear Metal (oder eben einfach straighter Black/Thrash Metal), wie immer sehr energisch und hasserfüllt. So gibt es hier punkige Songs, dann wieder eher thrashende Abrissbirnen sowie auch mal speedmetallisches und wahnwitziges Geballer. Das Ganze stets versehen mit diesen eingängigen Melodien. Und Mika zeigt sich wieder in Höchstform, kreischt sich über allem mal wieder die Seele aus dem Leib. Es gibt nur wenige, die derartig alles in Grund und Boden schreien. Das gesamte Spektrum der Finnen wird abgedeckt, von Midtempo bis zur schieren Raserei. Leider muß hier aber wie bei allen „neueren“ Werken von IMPALED NAZARENE angemerkt werden, dass es die Band leider erneut nicht geschafft hat, an die eigenen Klassiker „Latex Cult“ und vor allem „Suomi Finland Perkele“ anzuschließen. Trotzdem… wirklich feines Extrem-Metal-Scheibchen. Eine gute Mischung aus Melodie, Geschwindigkeit und Härte mit den bekannten Trademarks. Wer die letzten Alben mochte, wird auch mit diesem bestens bedient.

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28.03.2006

Geschäftsführender Redakteur (News-Leitung)

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Impaled Nazarene auf Tour

11.08. - 13.08.22metal.de präsentiertParty.San Metal Open Air 2022 (Festival)1914, Alcest, Anomalie, Asphyx, Benediction, Blood Incantation, Bütcher, Cannibal Corpse, Carcass, Carnation (BE), Caroozer, Cytotoxin, Dismember, Exhumed, Gaerea, Graceless, Heidevolk, High Spirits, Impaled Nazarene, Incantation, Iron Flesh, Kadaverficker, Katatonia, Lunar Shadow, Månegarm, Mayhem, Misery Index, Motorowl, Nornír, Nyktophobia, Onslaught, Panzerfaust, Revel In Flesh, Sanguisugabogg, Saor, Scalpture, Shape Of Despair, Sinners Bleed, Space Chaser, Thron, Total Hate, Whoredom Rife und Wolves In The Throne RoomParty.San Open Air, Obermehler

3 Kommentare zu Impaled Nazarene - Pro Patria Finlandia

  1. matthias ehlert sagt:

    …gutes Review, stimmt alles, und wie auch schon bei den letzten Werken der Gestörten Nazarener zu hören campieren sie gelegentlich auch gerne mal am Lake Bodom. Gar nix neues, deshalb (knappe) 8 Punkte.

    8/10
  2. nachtfrost sagt:

    Das erste Album was ich von Impaled Nazarene gehört habe und es giefiel sofort die Refrains sind fett genau wie die Vocals hier passt wirklich alles perfekt ausser den Song Leucorhea hätte die Band sich sparen können

    10/10
  3. Bluttaufe sagt:

    Das bis dato letzte ImpNaz Album was so richtig knallt. Danach ging es leider schleichend bergab.

    8/10