Dark Tranquillity
"Uniformity-Tour" live in Münster 2014

Konzertbericht

Billing: Amoral, Dark Tranquillity und Lehmann
Konzert vom 2014-11-22 | Sputnikhalle, Münster

Würde rein die Ausstrahlung das Punktekonto bestimmen, könnten DARK TRANQUILLITY sicherlich auch jede Jury von sich überzeugen. Als die Lichter ausgehen, erscheint ein Countdown auf der Projektionsfläche hinter dem Schlagzeug. Die tonale Untermalung liefern BLACK SABBATH, wer hätte das gedacht. Noch kurz den alten Helden gehuldigt, geht’s für die fünf Schweden mit „The Science Of Noise“ auf die Bühne. War die Stimmung über den Abend sicherlich nicht die schlechteste, läuft die Sputnikhalle jetzt so richtig heiß. „Damage Done“ sorgt für den nötigen Härtegrad, die getragenen Momente lassen ein wenig Zeit zum atmen. Wer am heutigen Abend das reine Standardprogramm erwartet, dürfte in der Folge vermutlich etwas enttäuscht werden. Neben einigen sicherlich zu unerlässlichen und zuhauf gespielten Titeln („Final Resistance“, „Terminus (Where Death Is Most Alive)“, „The Wonders At Your Feet“) haben andere Evergreens wie „Lost To Apathy“ oder „Punish My Heaven“ auf dieser Tour mal Pause. Das Augenmerk wird klar auf das aktuelle Album „Costruct“ gelegt, gut die Hälfte aller Albumtracks ist in der Setlist vertreten. Dazu gesellen sich aber auch eher selten gespielte Nummern wie „Through Smugged Lenses“, die nicht minder große Begeisterungsstürme auslösen. Leider ist der Sound an diesem Abend etwas keyboard- und basslastig, sodass die Gitarren zu kämpfen haben. Live in diesem Genre aber kaum zu toppen und mit einer ganzen Stange an Live-Erfahrung sowie eindrucksvollen Light-Show ausgerüstet, lassen sich die Göteborger Sympathiebolzen die Wurst nicht vom Teller ziehen und feuern ihr Hitfeuerwerk routiniert der Reihe nach ab. Beim letzten Besuch in Münster wimmelte es nur so vor Crowdsurfern. Heute geht es da etwas gesitteter zur Sache, bei „ThereIn“ wagt sich dann aber doch jemand auf die zuverlässigen Münsteraner Hände und wird begeistert von Mikael an der Bühne empfangen. Das Duett zu „The Mundane And The Magic“ sorgt für Gänsehaut, ehe nach knappen 90 Minuten ohne großes Brimborium mit „Misery’s Crown“ der letzte Song folgt. Bewährter Abschluss eines mal wieder grandiosen Auftritts der Schweden, von denen man im Grunde nicht genug bekommen kann.

Dark Tranquillity

Setlist

  • The Science Of Noise
  • Damage Done
  • The Silence In Between
  • The Lesser Faith
  • The Wonders At Your Feet
  • The Mundane And The Magic
  • The Treason Wall
  • Through Smugged Lenses
  • State Of Trust
  • ThereIn
  • Terminus (Where Death Is Most Alive)
  • Focus Shift
  • Uniformity
  • Final Resistance
  • Endtime Hearts
  • Misery’s Crown

Text: Richard Mertens

Fotos: Jens Unkenholz (concertmoments.de, mehr Fotos vom Konzert hier)

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27.11.2014

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