Primal Fear - Devil's Ground

Review

Galerie mit 20 Bildern: Primal Pear auf dem Knock Out 2018

Alle Freunde des teutonischen Power Metals aufgepasst! Was PRIMAL FEAR mit ihrem fünften Longplayer „Devil’s Ground“ auf euch loslassen, macht den in einigen Parts schwächelnden Vorgänger „Black Sun“ vergeben und vergessen und setzt nebenbei die Messlatte für ähnlich orientierte Bands für dieses Jahr fast unerreichbar hoch. Warum? Weil das German Metal Commando in punkto Songwriting und packenden Melodien wieder zu älter Stärke zurückgefunden hat, ohne dabei die kleinen „progressiven“ Elemente des Vorgängers außen vor zu lassen. Außerdem ist es ihnen auf „Devil’s Ground“ noch dazu gelungen, den ewigen JUDAS PRIEST-Vergleich ad acta zu legen. Einzig der Uptempo-Smasher „Sea Of Flames“ kann in die Nähe der wieder vereinigten Metal Gods gepackt werden. Die restliche Spielzeit gibt’s PRIMAL FEAR at its very best um die Ohren. Angefangen bei der zukünftigen Genre-Hymne „Metal Is Forever“ (ok, der Text mag mit stumpfen Klischees beladen sein, aber welchen Fan stört das?!?) über die mächtige, höchst atmosphärische Halbballade „The Healer“ (Gänsehautrefrain), den Riffkracher „Sacred Illsuion“ und den Midtempo-Stampfer „In Metal“ (garantierter Liveabräumer) bis hin zu den beiden mit swingenden Bluesanleihen aufwartenden Highspeed-Hits „Soulchaser“ und „Heart Of A Brave“ – hier passt alles. No fillers, just killers! Neu-Drummer Randy Black (ex-ANNIHILATOR) füllt die von Klaus Sperling hinterlassene Lücke absolut platzfüllend ohne Qualitätsverlust auf und über die gesanglichen Fähigkeiten von Ralf Scheepers muss nichts mehr gesagt werden, außer dass dieser Typ immer besser wird. Eine dermaßen gnadenlose Kopfstimme wie in „Back From Hell“ vom „Nuclear Fire“-Album zerfetzt einem diesmal zwar nicht das Trommelfell, aber was seine Präsenz, melodische Eingängigkeit und stimmliche Macht angeht, konnte sich der Herr nochmals steigern. Wo soll das noch hinführen?! Das einzige, was ich zu meckern habe, bezieht sich auf den gesprochenen Titeltrack. Solch theatralisches Gerede war schon bei MANOWAR überflüssig, weil es eine Scheibe keinen Meter aufwertet. Aber es ist und bleibt wohl Geschmackssache. Ansonsten muss „Devil’s Ground“ ganz klar auf derselben Höhe wie deren bisheriges Karrierehighlight „Nuclear Fire“ angesiedelt werden. Enttäuschung ausgeschlossen. In diesem Sinne: „Metal is foreveeeer!“

22.02.2004

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