Primal Fear - The History Of Fear

Review

Galerie mit 20 Bildern: Primal Pear auf dem Knock Out 2018

„The History Of Fear“ ist nicht gerade ein Titel, der die Erwartungen an die erste DVD aus dem Hause PRIMAL FEAR niedrig hält. Umso schöner, dass diese von Mat Sinner liebevoll zusammengestellten 2 1/2 Stunden keine Wünsche des geneigten Fans offen lassen. Eine übersichtliche und einfache Menüführung lässt uns nicht lange suchen und los geht es mit der „Geschichte der Angst“. Unterteilt ist die DVD in fünf Kapitel, wobei die ersten beiden den Kern des Ganzen darstellen. Den Anfang macht ein Mitschnitt vom 2001er Wacken Open Air-Auftritt des German Metal Commandos, der als ein voller Erfolg auf der Haben-Seite der Band verbucht werden konnte. In exzellenter Bidqualität ist es uns nun möglich, uns eine der vielleicht besten PF-Shows (noch im alten Line-up mit Drummer Klaus Sperling und Gitarrist Henny Wolter) ins Wohnzimmer zu holen. Schade nur, dass die Jungs damals im Hellen spielen mussten, weswegen die Pyro- und Lightshow nicht voll zur Geltung kommt. Dieses Manko wird aber durch die musikalischen Einzelleistungen der Bandmitglieder wieder rausgerissen, allen voran von Ausnahmesänger Ralf Scheepers, dessen Fähigkeiten mittlerweile jedem bekannt sein müssten. Die Setlist steht dem in nichts nach: Angel In Black, Battalions Of Hate, Nuclear Fire, Chainbreaker, Eye Of An Eagle, Running In The Dust, Silver And Gold, Final Embrace. Chapter 2 umfasst danach eine Clubshow im Suttgarter LKA während der „Black Sun European Tour 2002“, die einmal mehr beweist, dass PF sowohl auf großen Festivalbühnen, als auch in kleineren Clubs eine absolute Institution in Sachen Livepower sind. Besonders hervorzuheben ist hier, dass sich außer „Chainbreaker“ kein Song des Wacken-Gigs in dieser Setlist wieder findet. Stattdessen gibt es folgendes zu hören und zu sehen: Black Sun, Church Of Blood, Mindcontrol, Under Your Spell, Fear, Tears Of Rage, Armageddon, Living For Metal, Medley: One With The World / Satisfied / Born To Rock / Metal Gods. Chapter 3 hält die beiden Videoclips zu „Angel In Black“ und „Armageddon“ bereit, während Nr. 4 einen kurzen Wacken 1999-Report der australischen Metal Warriors über PF darstellt. Mit dem letzten und fünften Kapitel, der „Bootleg Section“, kommen wir dann zum Historie-Teil der DVD. Hier wird anhand kleiner Bootleg-Livemitschnitte (natürlich in nicht immer guter Bildqualität) vom W:O:A 1998 bis New York 2003 die Karriere der Jungs (Line-up-Änderungen, wechselnde Outfits, „Black Sun“-Studioreport, amüsante Tourbusszenen, etc.) nachgezeichnet. Eine ungewohnte, aber wie ich finde, gelungene Art der Retrospektive! Doch dem nicht genug gibt es noch mehr value for money auf „The History Of Fear“. Mit an Bord ist noch die Bonus-CD „The Official Live Bootleg“, auf der ebenfalls der W:O:A 2001-Gig mit gleicher Setlist und in ansprechender Klangqualität enthalten ist. Das alles kommt edel verpackt im Pappschuber samt 12-seitigem Booklet. Fazit: ein absolut lohender Augen- und Ohrenschmaus für jeden PRIMAL FEAR-Fan!

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30.09.2003

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