Blind Guardian - Battalions Of Fear (Re-Release)

Review

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Unglaublich, dass es jetzt schon 20 Jahre her sein soll, seit BLIND GUARDIAN ihr erstes Album aufnahmen. Die Zeit verging wie im Fluge. Jetzt gibt es zu diesem runden Geburtstag sämtliche Scheiben der Gardinen als Re-Release mit neu gemixtem Sound und Bonustracks.

Den Anfang macht bei diesem Reigen „Battalions Of Fear“ aus eben jenem Jahr 1987. Ursprünglich auf No Remorse Records erschienen, und seit der Pleite dieses Labels nur noch als Lowbudgetausgabe auf Virgin erhältlich, erstrahlt dieser Klassiker des Speedmetals nun endlich wieder in vollem Glanz. Und wie wir wahrscheinlich eh schon alle wissen, spielten BLIND GUARDIAN auf „Battalions Of Fear“ noch ohne Pomp und überproduziertem Opernfirlefanz. Melodischer Speedmetal, der damals schon durch seine Eigenständigkeit beeindrucken konnte, gepaart mit Hansis einzigartigen Vocals, waren die Zauberformel die Legionen von Metallern in Verzückung geraten ließen.

Und was die Jungs aus Krefeld für Hits vom Stapel ließen: mit dem heute von der Band wenig geliebten Opener „Majesty“, „Guardian Of The Blind“ und „Run For The Night“ sind jedenfalls mal locker drei Alltime-Classics des Genres an Bord. Auch um quasi den „Rest“ der Songs auf „Battalions Of Fear“ hinzukriegen, würden viele der heutigen sogenannten Speedmetalbands wohl töten.

Abgerundet wird dieser sehr schöne Re-Release mit den fünf Bonustracks des Guardian Vorgängers LUCIFER’S HERITAGE. Deren 85er Demo trägt mit „Battalions Of Fear“ ja auch einen durchaus passenden Namen. Und selbst bei diesen Demotracks lässt sich schon erahnen, was in der Band steckt. Ganz große Sache, die ich jedem Fan der Band empfehlen kann.

08.07.2007

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