Blind Guardian - A Night At The Opera

Review

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Vier Jahre sind eine lange Zeit. Innerhalb von vier Jahren erlernt ein in die Welt geworfenes Menschlein eine komplette (Mutter-) Sprache, in vier Jahren übersteht es kurz darauf mit der Grundschule die erste auferlegte Hürde auf dem steinigen Pfad der Tugend, später in der Biographie lässt sich dann in vier Jahren ein vollständiges Sozialpädagogikstudium absolvieren, bevor man sich vielleicht schließlich als einer jener der als „Politiker“ verharmlosten Nutznießer der Demokratie (mindestens) vier Jahre lang Zeit nehmen kann, das Werk seiner oppositionellen Vorgänger zu annullieren. Ebenfalls volle vier Jahre braucht unser Planet regelmäßig, bis er sich bequemt, seinen Schlendrian in Sachen Sonnenumrundung plump durch einen Schalttag auszubügeln, und auch das Olympische Komitee brütet bekanntlich turnusmäßig nicht weniger als vier Jahre über der Vorbereitung zu einem neuen Kabarett der sportlichen und neuerdings interessanterweise auch sicherheitstechnischen Höchstleistungen. Und wenn man dann bedenkt, dass es satter vierzig Jahre bedurfte, bis ein verwirrter Methusalem und immerhin biblischer Würdenträger namens Moses seine Gedanken zu katalogisieren vermochte, um nur den Heimweg zu finden, sind eben vier Jahre, die die aktuelle Ausgeburt „A Night At The Opera“ in den kongenialen Oberstübchen von vier Rhurpottmetallern an Gärzeit benötigte, an und für sich ein bemerkenswert konziser Arbeitszeitraum für ein Werk mit ebenfalls monumentaler Anwartschaft… Lange hat es trotzdem gedauert, bis man endlich Neuigkeiten vernahm aus dem hauseigenen Studio-Bunker – annähernd so lange wie hier der Prozess von Einleitung zu Kernpunkt der vorliegenden Rezension. – Über volle vier Jahreszeiten hatte man sich Selbstarrest zwischen Pulten, Pro-Tools und Pizza verordnet. Der Studioreport, der u.a. von Studiowänden erzählt, die auf Grund misslicher Bass-Resonanzverhältnisse beim Drum-Recording kurzerhand neu gemauert wurden, liest sich auch sonst wie ein Bericht über die Vorbereitung für ein milliardenschweres NASA-Programm zur Kosmonautendeportation nach Alpha Centauri oder wie die Aufzeichnungen eines Rudels entrückter Wahl-Kirgiesen, das sich zur Montage einer Zeitmaschine im Handy-Format ein Jahr lang ins Kapuziner-Kloster zu Uchte geschlossen hat. Derlei beträchtliche Brutzeit und nicht minder das bis dato letzte Lebenszeichen der Band („Nightfall In Middle Earth“) ließen schon im Vorfeld der Veröffentlichung mitunter die Annahme gedeihen, es könnte bei dem Ergebnis noch um eine Spur umfangreicher zugehen als auf dem Vorläufer – dass es jedoch mit stellenweise knapp 200 Spuren gleich die Kapazitäten eines jeden handelsüblichen Elektronenhirns einrennt (und nebenbei den unbedarften 16-Spur-Analog-Metaller erbarmungslos desillusionieren dürfte), war zugegebenermaßen dann doch ein Schlag ins Kontor. Mit dieser Sintflut an akkustischen Reizen völlig überfordert waren dann mit Publikwerdung von „A Night At The Opera“ neben den konfliktresistenten Schwärmern plötzlich erstaunlich zahlreich jene nicht-öffentlichen Stimmen zu vernehmen, die sich, abseits von erwartungsgemäß blickloser Hurra-Presse, zu einem allgemein negativen Urteil zu kommen trauten. „Über das Ziel hinaus geschossen“, „völlig überfrachtet“ und „emotionslose Kopfmusik“ waren die Prädikate, die auch meine Fragestellung untermauerten: 200 Bäume pro Song, aber wo zum Teufel ist der schöne Wald? – Die Antwort auf dieses Rätsel ließ wochenlang auf sich warten. Immer wieder arbeitete ich mich in dieser Zeit die mächtigen Stämme hinan, durch beschwerliches Geäst und vorbei an zarten, versteckten Zweiglein zu den Wipfeln empor – und endlich, nach etwa vier Wochen kräftezehrenden Aufstiegs, bot sich mir mit einem Mal ein überwältigender Anblick eines Waldes in voller Pracht und Größe, dessen zahlreicher Schönheiten ich zweifelsohne erst im Laufe weiterer Wochen und Monate gewahr werden würde. In der unüberschaubaren und erst nach und nach erfassbaren Vielzahl an musikalischen Naturelementen wurde zusehens der offensichtliche Grund deutlich für die oft vernommene Reserviertheit dem Werk gegenüber. Tänzelnde Bächlein aus leichtfüßigen Gitarren, jubilierende Stimm-Eskapaden, wind- und wetterbeständige Wurzeln aus soliden Basslines (der alles durchziehenden Perfektion halber eingepflanzt von Gast-Bassist Oliver Holzwarth), unsichtbare, aber dennoch wahrzunehmende Krabbeltiere, die das Unterholz lebendig werden lassen. Hier schwirren summende Insekten aus undefinierbaren Synthie-Effekten umher, dort hastet ein wieselflinker Eichert über das Griffbrett vom massiven Basswurzelwerk hinan in die obersten Melodie-Spitzen. – Und dort, hoch oben über allem, bestimmen die rauschenden Kronen der schwer zu erklimmenden und – einmal bezwungen – doch so ergreifenden und lebensbejahenden Melodien, aus deren Schoß man sich nimmermehr lösen möchte, den gesamten Klang des Waldes. Den tosenden Doublebass-Stürmen ist man hier schonungslos ausgeliefert, umklammert einen bruchgefeiten Ast von massiver Blechbläser-Stärke und lässt den herniederprasselnden Gitarrenhagel überwältigt das Gesicht peitschen. Dringen alsbald Sonnenstrahlen bombastischer choraler Majestät durch die gerade noch vorüberjagenden Wolken und wärmen das noch benommene Tannicht, erhebt sich ein dichter Bodennebel aus ruhigem Streicherklang aus dem baritonen Boden. Bald wird man auch wieder der singenden Gitarren gewahr, die nun von den Zweigen ihr Lied anstimmen. Hallende Spechtrufe präzise angelegter Percussion bestimmen nun einen Moment lang das Klangbild, bis von neuem ein Monsun heranzieht, angekündigt durch vielerlei Wetterleuchten der Gitarren, donnernden Paukenschlägen und aufkommendem Wind in der Rhythmusfamilie. – Zum Inhalt Lyrics ist kaum ein angemessenes Wort zu verlieren. Essenziell macht das Geschehen auf einer Odyssee durch die altrömische, trojanische und christlich-biblische Historie und Mythologie an etlichen Schauplätzen konkreter Ereignisse und Gestalten halt. Gleichzeitig lässt die vielschichtige Metaphorik jedoch zu jeder Zeit reichlich Deutungs- wie Anwendungsspielraum, so dass die genaue Intention des Autors zur Privatsache avanciert und somit in den Hintergrund tritt. Subjektiv sind die Zusammenhänge dann nach Belieben auszulegen und erhalten durch diese universelle Möglichkeit zur Handhabe ihren überwältigenden Charakter, der einem manches Mal die Tränen in die Augen treiben kann. – Das Sichtbarwerden der musikalischen Inbrunst, die sich dem geneigten Hörer also angeblich doch zu eröffnen scheint, mag den zuvor erwähnten kritischen Zungen rätselhaft erscheinen, zumal die als Vorwurf formulierten Attribute teilweise durchaus ihre Berechtigung erfahren: Das Stichwort ‘Perfektionismus‘ ist ebenso wenig Fehl am Platze wie der einhergehende Gedanke, den schalen Beigeschmack dieses Begriffes einmal ausser Acht zu lassen. Denn Blind Guardian in Zusammenhang mit diesem Schaffenswerk Leidenschaftslosigkeit vorzuwerfen wäre in etwa so, wie Chef-Literat Günni Grass Legasthenie zu diagnostizieren. Der Begriff „Kopfmusik“ ist vielleicht auch recht treffend gewählt (wenn auch oft in abschlägigem Kontext gebraucht): „A Night At The Opera“ ist perfektes Musikschaffen, die restlose Verwirklichung eines superlativen Traumes sowohl der ambitionsüberladenen Autoren als auch der erwartenden Hörerschaft – und um diese Verwirklichung nicht dem Zufall zu überlassen, bedarf es nun einmal des menschlichen Kopfes (ansonsten vermochte wohl auch eine beliebige südnepalesische Schwanzschartenbazille mit einer mehrstündigen Oper über seine geliebte Schwanzschartenbazillen-Dame zu dienen). Dass diese Musik allerdings alleine zwischen zwei Ohren erlebt zu werden hat, ist wohl eine hartnäckige Latrinenparole. – Letztendlich aber verlangt dieser zunächst undurchdringlich wirkende Wald dem Wandersmann auf seinen selbst zu entdeckenden Pfaden eine erhebliche Leistung ab. Allein mit einem entsprechenen Interesse und dem daraus entsteigendem Willen zu einem ganzheitlichen Beschäftigen mit diesem Monument ist die Reise zu bewältigen.

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27 Kommentare zu Blind Guardian - A Night At The Opera

  1. Anonymous sagt:

    Nicht 4, sondern 7 Jahre lang war für mich Rage’s "Black in Mind" das beste Metal-Album, daß eine deutsche band je hervorgebracht hat. Aber nun sind diese 7 Jahre um und Blind Guardian erklimmen mit diesem grandiosen Werk den Thron und können sich jetzt locker das Prädikat "Beste deutsche Metal-Band EVER!" ans Revers heften. "A Night at the Opera" ist für mich, nach mehreren dutzend exzessiven Hördurchgängen, nicht nur das vermutlich beste Album, das in diesem Jahr veröffentlicht wird (man fragt sich, was danach noch kommen soll…) sondern katapultiert sich für mich auch suf einen Schlag in den Olymp der besten Metalscheiben aller Zeiten. Kurzum, diese CD ist ein göttliches Werk, daß nicht eine Sekunde lang langweilt und dessen wahrer Wert sich während der nächsten Jahre Stück für Stück zeigen wird… @him: Drossel mal die pilzration ein bissl, dann klappt’s auch mit der Prosa… 😉

    10/10
  2. Anonymous sagt:

    Jau, was habe ich mir nicht alles unter der neuen Guardian vorgestellt. Befürchtung über Befürchtung reihte sich aneinander, weil ich mir als Ergebnis des, im Vorfeld durch die Band in diversen Interviews bestätigten, technischen Aufwands eine total überproduzierte Silikonscheibe vorstellte, die jeglichen Spirit und Spaß an der Musik missen lassen würde. Ich bin positiv überrascht. Nach der Nightfall-Platte hatte ich die Band schon abgeschrieben. Doch sie sind zurück. Ein Hoch auf "Blinden Gardinen", die ich hiermit gelobe nie wieder durch solche Wortspiele zu verunglimpfen. Zieht Euch die Scheibe rein. Ihr werdet es nicht bereuen!

    9/10
  3. Anonymous sagt:

    ich halte mich mal kurz: wir haben hier ein fantastisches metal-album, das wie kaum ein anderes zuerst flächenübergreifende enttäuschung verbreitete und sich mit intensiverer beschäftigung, zu einem metal-highlight schlechthin entwickelte. in jeder disziplin kann dieses album der oberklasse angerechnet werden, jediglich die feingeschliffene produktion mag mir nicht gefallen, da geht mir zu sehr die perfektion einer pc-maschine ab und mit der thematik lockt man aus mir normalerweise keinen funken aufmerksamkeit heraus, so daß ich zwar durchaus imstande bin die musik zu genießen, aber keine nennenswerten tieferen einblicke wahrnehme, die dieses album für mich irgendwie persönlicher erscheinen lassen könnten. die 9 punkte hat sich das meisterwerk hauptsächlich dadurch verdient, daß es -wie ich derzeit jedoch nur vermuten kann- nicht so schnell an faszination verlieren wird und noch jahre später gerne in meinem cd-player seine runden drehen wird. für’s nächste album wünsche ich mir dann wieder etwas fantasy/mittelalter-feeling, dann liegen auch die 10 in greifbarer nähe. – grimm

    9/10
  4. Foggy sagt:

    Neue Blind Guardian – Natürlich sofort kaufen und rein… 1 – 5 Durchlauf : So eine Scheiße 5 – 10 Durchlauf : Mmh, nicht so schlecht 10 – 20 Durchlauf : Eigentlich ganz gut 20 – 30 Durchlauf : Wird immer besser 30 – xx Durchlauf : Eines der besten Metzal Alben aller Zeiten. Der einzige Mangel an der Scheibe ist das die Speed Elemente verloren gegangen sind. Wo bleiben genickzerstörerische Speed Riffs wie auf Somewhere far beyond? Das nächste Mal wieder etwas mehr Speed und die Welt ist wieder OK …

    9/10
  5. Anonymous sagt:

    einfach nur das beste metal album der letzten jahre/überhaupt! blind guardian haben sich selbst übertroffen! das lange warten hat sich mehr als gelohnt! vor allem mit dem song "and then there was silence" übertreffen sie alles bis her dagewesene! ein ganz klitzekleines problem haben BG jetzt aber doch: wie sollen sie dieses revolutionäre album irgentwann noch mal toppen??? gruß an alle

    10/10
  6. Anonymous sagt:

    Diese CD ist wahrhaftig die beste deutsche Produktion der letzten 20 Metal-Jahre. Es gibt keine Band (Helloween vielleicht so gerade noch), die so ein gewltiges Potenzial hat, und der es gelingt, es auch umzusetzen. Es ist der Band tatsächlich gelungen, die Hitdichte und Härte von Imaginations… mit der Progressivität von Nightfall… und der Schnelligkeit von Follow… zu verbinden, selbstverständlich angereichert mit einer Vollbedienung an Folk-Elementen("Battlefield!"). Ich hatte schon Angst, dass die Jungs es nicht schaffen ihr "Magnum Opus Metali" (Nightfall in Middelearth) zu übertreffen. Gott sei Dank habe ich falsch gelegen. Seit der ersten Woche ist die Cd nicht mehr aus dem Player wegzudenken. Und daneben die neue Rhapsody. Und Edguy`s "Mandrake"

    10/10
  7. Anonymous sagt:

    Na da haben die Jungs ja wieder was fabriziert…Echt schon geschlagene vier Jahre her, dass die letzte Scheibe rauskam und als ich mit zitternden Haenden vor dem neuen Silberling sass wurde mir mal wieder bewusst wie schnell doch die Zeit vergeht…Die alten Fans die wissen, dass es eine Weile braucht um mit dem Material zurechtzukommen, da sie einfach nicht mehr so einfach gestrickt sind wie in den ganz fruehen Tagen und das ist gut so. Eine ( wie alle BG Scheiben ) CD die fuer die Ewigkeit gemacht ist, bei jedem neuen Durchlauf faellt mir was anderes auf, was mich diese Scheibe lieben laesst. Auch dass teilweise Hansis Gesang in den Hintergrund rueckt um den bombastischen Choeren Platz zu machen passt bestens ins Bild einer der innovativsten Gruppen ever. Neue Fans werden warten muessen, bis sie verstehen, dass sich einem die komplexe Genialitaet dieser Band, nicht nach fuenmaligem Hoeren erschliesst. Das ist es auch was BG so gut macht : Du bekommst niemals genug. Mit Battlefields kommt einer der geilsten Songs daher, den ich je gehoert habe und beim Hoeren von "And then there…" wird einem klar was ‚Epos‘ wirklich bedeutet. Danke fuer diese Scheibe, jetzt wirds Zeit mich in meinem Kaemmerlein einzuschliessen und die Repeat Taste zu druecken… Bis in vier Jahren dann wohl !

    10/10
  8. Anonymous sagt:

    Gott kam hernieder auf die Erde und liess diese CD zurück… Nachdem man sich während der zehn ersten Hördurchgänge noch etwas überfordert und erschlagen fühlte und nun langsam beginnt, sich durch die überaus komplexen Arrangements ( fast 200 Tracks auf "…Silence"! ) zu wühlen, erkennt man erst die Genialität dieses mehr als genialen Albums! Alle Songs haben eine ansprechende Länge und klingen auch alle recht unterschiedlich, Langeweile dürfte also nicht aufkommen. Das Gedrumme von Thomen dem Omen überbietet mit Leichtigkeit alles, was ich bisher auf diesem Sektor gehört habe, Marcus´ sitzt punktgenau und André verwöhnt meine Ohren mit außergewöhnlichen, weil so noch nie dagewesenen Riffs und vor allem Soli. Hansis Gesang schlussendlich ist einfach nicht von dieser Welt. Alles in allem ein Album, das sich vor keinem Vergleich mit irgendeiner Metal-CD scheuen muss, da es alle dieser ( mit einer Ausnahme: "Imaginations from the other Side" von Blind Guardian, der besten CD aller Zeiten! ) mit orchestralem Schwung in den deutschen Metal-Boden stampft!

    10/10
  9. Anonymous sagt:

    Hm, also ich kann der Scheibe beim besten Willen nicht viel abgewinnen. Aber die Kommentare hier bestärken mich in meinen eigenen Empfindungen; Die Platte ist nicht einfach. Für mich ist sie irgendwie langweilig, monoton. Ich weiß auch nicht, woran das liegt, da ich eigentlich progressive Alben mag (So wie Nightfall..), aber dieses Album zündet bei mir nicht. Da hör ich doch lieber King Diamonds \"Abigail Part II-The Revenge\", denn DAS ist die ultimative Metal-Scheibe des Jahres!

    6/10
  10. Anonymous sagt:

    JAHAHAHAHAHAHAHHHHHHHHHHHHHHHHHHAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA….Meine Fresse seid ihr geil, hier fehlen mir die Kraftausdruecke um zu beschreiben was die Jungs mich alles koennen so gut ist dieses Teil…Fing ja wirklich so an, dass ich erstmal garnicht wollte…Dann haben mir die ersten Sachen gefallen und jetzt nachdem ich mir Battlefield ungefaehr 50 mal per Kopfhoerer angehoert habe geht es los mit den "Ohrgasmen"…Willkommen zum fleissigen Musikenraten : Wieviel verschiedene Instrumente koennt ihr auf Battlefields ausmachen..Sind das da Kuckucksuhren oder Kongatrommeln…Heiland der Welt…So, jetzt freu ich mich auf die restlichen Tracks. Das sind die Blind Guardian die mir auf Imaginations so gut gefallen haben… So , dann meld ich mich wenn ich Under the Ice durch habe… Danke Genossen

    10/10
  11. dirk züchner sagt:

    oh, oh – da steh ich wohl nun alleine da mit meiner meinung-egal ich sag sei trotzdem: ich bin schwer enttäuscht von dem neuen machwerk. technisch ist das werk klasse-keine frage-aber wie auch manches kunstwerk technisch vielleicht toll ist, so gefällt es einem nicht und aufhängen würde man es schon gar nicht. ähnliches gilt für diese scheibe – es fehlt am tempo, es fehlt an eingängigen melodien es fehlt an atmosphäre. das album ist steril, hat kaum wiedererkennungswert und es macht einfach keinen spaß. and the there was silence ist genial, aber bis dahin muss man mühsame 50 minuten voller komplizierten geschrabbel überstehen und auch nach dem dritten anhören ist mir kein melodiepart im ohr hängen geblieben. tja, vergeblich gewartet.

    5/10
  12. Työmiehet sagt:

    also ich muss schon sagen, die neue cd hat mich wenn auch nicht sofort dann doch langsam aber sicher in ihren bann gezogen. besonders die lieder under the ice, battlefield und wie könnte es auch anders sein, das epische and then there was silence, von dem ich das t-shirt habe harrharr, sind alles von den besten liedern dieser qualitativ nie höher stehenden band als gerade jetzt. apropos höher: manchmal könnte man glauben, hansi sei kastriert so hoch singt er, aber 1. stört es nicht weil es hansi ist und 2. gewöhnt man sich schnell daran und 3. gefällt es einem nach ein paar anhörungen.

    8/10
  13. Xyron sagt:

    Das beste Metal Album seit langem. Die Stiländerung auf dieser CD kam gerade richtig. Ich muss schon sagen das es eines der besten Scheiben Guardians ist.

    10/10
  14. Varg sagt:

    ganz nette cd. allerdings wirkt alles etwas übrfrachtet. zu viele chöre, zu viele spuren und zu viel bombast halt. trotzdem wird das album nicht so schnell langweilig und dreht sich häufig in meiner anlage. gehört nach wie vor zu den besten power metal-platten. ich wünsche mir auf dem nächsten album allerdings ein wenig mäßigung.

    9/10
  15. Stormbound sagt:

    ANATO ist wirklich ein Meisterwerk. Hansi und seine Mannen haben hier wirklich super Arbeit geleistet. Wenn man die Platte hört könnte man zwar meinen, dass manche Sachen aufgrund der vielen übereinander liegenden Stimmen der Sänger und den Chören (die hier wirklich eine wichtige Rolle)aus einem Computer stammen, doch kann ich jedem versichern dies hier nicht der Fall ist. Denn live hören sich die Lieder genauso gut (oder besser) an wie auf der Platte. Quelle dieser Aussage war Düsseldorf am 30.4.

    10/10
  16. Anonymous sagt:

    Die Cd ist wirklich verdammt gut gelungen. Aber eins muss ich loswerden. An die arschgeile "Somewhere far beyond" – Platte kommt die hier nicht ran.

    8/10
  17. nightwisher sagt:

    Nach Imagination from other side die beste der Guardians ihre Texte und ´Melodien sind einmalig, wenn auch schon alt aber auf jedenfall hörenswert!!!

    10/10
  18. dedy sagt:

    Ja, schon ein sehr geiles Album. Aber teilweise ist mir zuviel Orchester und zuviel Chor im Spiel, Hansi hat doch ne geniale Stimme, wieso muss die (fast)dauernd von einem Chor gestützt werden ? Trotzdem 9 Points.

    9/10
  19. theinfernalverjigorm sagt:

    10 Punkte… kurz und bündig. Ich bin ja nur mal gespannt, wie sich BG nun noch weiterentwickeln und selbst toppen will… Man darf gespannt sein!

    10/10
  20. metalbrother swpffm sagt:

    Es wurde schon alles geschrieben. Die Scheibe ist nicht einfach, dafür umso komplexer und genialer. Besonders „And Then There Was Silence“ hat das Prädikat ‚Meisterwerk’ zu 100% verdient. Genial! Genial! Genial! Ich bin einer der wenigen, die ANATO besser als IFTOS findet, obwohl ich letzterem nicht die Güte absprechen will. Ich habe die CD erst ein paar Monate, aber ich glaube nicht, dass sie langweilig werden kann. Jedes Mal klingt es neu, erfrischend und vor allem immer besser. Irgendwann muss es doch mal aufhören, dass es sich bei jedem Durchlauf besser anhört… Keine CD für alle, die einfache, beinharte, rohe, ungeschliffene (den Begriff hab ich irgendeinen Kommentator geklaut – er trifft es aber genau) Mitgrölsongs wollen, eben für alle, die eine Nacht in der Metaloper mögen.

    10/10
  21. sascha sagt:

    Nicht die beste Scheibe von BG, aber mir gefallen so komplexe Songs sehr! (wie z.B. auch bei Cradle Of Filth). Fats alle Songs sind ausgezeichnet! (absoluter Liebling: Battlefield!)

    9/10
  22. shadowofdeath sagt:

    Anfangs enttäuscht. Zu überladen das Ganze..mit jedem Hördurchgang aba imma bessa geworden!!

    9/10
  23. Anonymous sagt:

    Ein Punkt dafür, dass nix im Ohr hängen bleibt und einen für die Leistung, sowas anzubieten. Kraftlos, überkanditelt, pseudoprogig, ideenlos, stattdessen quantitativ aufgemotzt mit Chören und Hakel-Strophen, zukleisternderm Gesang und dünnen Guitarren. Schlechter als Edguy, geht das überhaupt? Ähnlich wie andere 80’er-Ikonen sollten B.G. ans Aufhören denken. Bitte nie wieder sowas! Bei den Songs würde ich eine Tour mit Metalium, Majesty und Nightwish und Vorfräulein Liv Kristine vorschlagen. Knappe 2 Punkte!

    2/10
  24. flöts sagt:

    Hier noch viele Worte zu verlieren wäre Unsinn, deswegen mache ich es kurz: A Night At The Opera ist der absolute Höhepunkt in der Schaffenskraft Blind Guardians. Es ist das majestätischste Album dass je den Weg in meine Ohren gefunden hat und ist meiner Meinung nach unmöglich zu toppen. Eine tiefe Verneigung vor der Genialität die zu diesem Meilenstein der Musikgeschichte geführt hat.

    10/10
  25. warloc sagt:

    Diese CD ist einfach nur Genial! Jedoch muss man sich auch intensiv mit dem Album befassen. Der Höhepunkt des Albums stellt meiner Meinung nach And Then There Was Silence da. 10 Punkte für dieses Meisterwerk!

    10/10
  26. blackchest sagt:

    Schlimmer geht’s (fast) nimmer… Ein völlig unbeholfenes, überproduziertes Album das keinen einzigen Song bietet, bei dem man denken könnte "ok, das isses"…

    1/10
  27. Anonymous sagt:

    Eines vorweg, ich liebe Blind Guardian!!! Leider konnte ich mich mit diesem Album kaum anfreunden so sehr ich es auch versucht habe und bezeichne es darum als das schwächste Album in ihrer Diskografie. So sehr ich auch versucht habe dieses Album zu mögen, es hat micht immer wieder zurückgeworfen. Lediglich Songs wie "And then there was silence", "Age of False Innocence" und "The Maiden and the Ministrel Knight" kristallisierten sich mit der Zeit heraus und sind für mich auch heute noch grandiose Stücke, auch wenn ich mir diese Songs nur mehr sehr selten anhöre.

    4/10