Dark Funeral - Angelus Exuro Pro Eternus

Review

Galerie mit 32 Bildern: Dark Funeral - Wave Gotik Treffen 2015

Pünktlich zu ihrem 20jährigen Bandjubiläum wird die bisherige Diskografie der von Line-Up-Wechseln geplagten Truppe von Century Media wiederveröffentlicht. Das macht durchaus Sinn, da die erste Plattenfirma No Fashion Records bereits seit Jahren nicht mehr existiert, und auch die letzte Labelheimat Regain Records 2011 Konkurs anmelden musste, weshalb die Werke von DARK FUNERAL nicht mehr ganz so einfach zu bekommen waren.

„Angelus Exuro Pro Eternus“ aus dem Jahr 2009 ist das noch aktuellste Album der Schweden, der Nachfolger ist für 2014 geplant. Ganze vier Jahre nach „Attera Totus Sanctus“ wurde das, wieder einmal von Peter Tägtgren in den Abyss Studios produzierte, Werk veröffentlicht. Im Vorfeld hatten DARK FUNERAL angekündigt, „Angelus Exuro Pro Eternus“ würde deutlich langsamer und primitiver ausfallen. Das eingängige Ergebnis war allerdings dennoch wieder fast durchgehend rasend schnell gehalten, wenngleich die Geschwindigkeit tatsächlich bei den Blastbeats (!) bei genauem Hinhören etwas zurückgedreht wurde, und auch einige Midtempo-Passagen das Highspeed-Gebretter auflockern, wodurch der Black Metal schon etwas abwechslungsreicher gestaltet ist. DARK FUNERAL packten mit „My Funeral“, „Demons Of Five“ und das ruhige „In My Dreams“ sogar drei komplette Stücke im mittleren Tempo, ohne die Verwendung von Blastbeats, auf „Angelus Exuro Pro Eternus“.  Während das beim atmosphärischen, majestätischen „My Funeral“ auch sehr gut funktioniert, nehmen die beiden weiteren Stücke trotz mehr Variabilität auch etwas den rasenden, zerstörerischen Druck, welchen man als alter DARK-FUNERAL-Fan eben einfach mag. Hier hätte ich mir gewünscht, zumindest innerhalb der Stücke das Tempo auch mal weiter anzuziehen. Weiter hatten beschwörende Gesänge im düsteren Stück „Stigmata“ als Neuerung Einzug gehalten. Ansonsten war und ist „Angelus Exuro Pro Eternus“ purer schwedischer Black Metal im typischen DARK FUNERAL Stil mit der typischen Produktion. Positiv hervorzuheben ist, dass DARK FUNERAL zumindest versucht hatten, ihren Black Metal etwas variabler zu gestalten, um der stilistischen Einbahnstraße zu entkommen, was ihnen nicht ganz gelungen ist. Dennoch ein gutes Album der Schweden, das man als Fan besitzen sollte. Verglichen mit der ursprünglichen Version kommt der remasterte Re-Release mit 5 Live-Songs aus Buenos Aires aus dem Jahr 2006 daher, weiter sind noch neue Liner Notes und Fotos enthalten.

Shopping

Dark Funeral - Angelus Exuro Pro Eternus (Ltd.Edition Incl.Dvd)bei amazon14,99 €
19.11.2013

Geschäftsführender Redakteur (News-Leitung)

Der metal.de Serviervorschlag

Oder auch: "Wer 'Angelus Exuro Pro Eternus' von Dark Funeral mag, wird auch das hier mögen." Lass andere Leser wissen, welche Platten sie noch anchecken sollten, wenn ihnen "Angelus Exuro Pro Eternus" gefällt.

Es gibt noch keine Empfehlungen zu diesem Album. Willst du die erste abgeben? Dann registriere dich oder logge dich ein.

Shopping

Dark Funeral - Angelus Exuro Pro Eternus (Ltd.Edition Incl.Dvd)bei amazon14,99 €

Interessante Alben finden

Auf der Suche nach neuer Mucke? Durchsuche unser Review-Archiv mit aktuell 33007 Reviews und lass Dich inspirieren!

Nach Wertung filtern ▼︎
Punkten
Nach Genres filtern ►︎
  • Black Metal
  • Death Metal
  • Doom Metal
  • Gothic / Darkwave
  • Gothic Metal / Mittelalter
  • Hardcore / Grindcore
  • Heavy Metal
  • Industrial / Electronic
  • Modern Metal
  • Pagan / Viking Metal
  • Post-Rock/Metal
  • Progressive Rock/Metal
  • Punk
  • Rock
  • Sonstige
  • Thrash Metal

Dark Funeral auf Tour

07.07. - 10.07.21metal.de präsentiertRockharz 2021 (Festival)Accept, Asenblut, ASP, Attic, At The Gates, Beast In Black, Betontod, Burden Of Grief, Dark Funeral, Dark Tranquillity, Deserted Fear, Eluveitie, Ektomorf, Ensiferum, Evil Invaders, Gernotshagen, Goitzsche Front, Grave Digger, In Extremo, Insomnium, Jinjer, Kambrium, Kataklysm, Knasterbart, Knorkator, Lord Of The Lost, Lucifer, Moonsorrow, Mutz & The Blackeyed Banditz, Nothnegal, Obscurity, Oomph!, Ost+Front, Paddy And The Rats, Powerwolf, Running Wild, Sepultura, Sibiir, Steel Panther, Storm Seeker, Subway To Sally, Suicidal Tendencies, Tankard, Tarja, Testament, The 69 Eyes, Thomsen, Thundermother, Turisas, Twilight Force, Uncured, Unleashed, Unzucht und Unleash The ArchersFlugplatz Ballenstedt, Ballenstedt

Kommentare