Grave Digger - Return Of The Reaper

Review

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1980 liegt in seinen letzten Zügen, als zwei Jugendliche, einer von ihnen ist Chris Boltendahl, die Band GRAVE DIGGER gründen. Damals hätte es sich keiner denken können, dass man 34 Jahre und 17 Studioalben später kurz vor der Veröffentlichung von Album Nummer 18 steht, es hört auf den Namen “Return Of The Reaper“ und wird am 11. Juli 2014 über Napalm Records veröffentlicht.

Den Fans machten es GRAVE DIGGER allerdings nie wirklich leicht, die letzten Jahre waren ein stetiges Hin und Her zwischen richtig guten und eher durchschnittlichen Veröffentlichungen. Jedoch eines vorneweg: “Return Of The Reaper“ ist eine kontinuierliche Rückbesinnung auf die frühen Tage der Gladbecker Metalfraktion und somit eines der besten GRAVE DIGGER Alben der “Neuzeit“…

Vom melodischen, Atmosphäre erzeugenden Intro “Return Of The Reaper“ abgesehen, fällt unverzüglich auf, dass Studioalbum Nummer 18 eine unverkennbare Rückbesinnung auf alte Tage ist. Voller Energie und Kraft fliegen einem die hitverdächtigen, speedmetallischen Hymnen um die Ohren, das Anfangsduo “Hell Funeral“ und “Wargod“ kommt mit unheimlich mitreißenden Riffs, einem bombastischen Sound (welcher auch den Rest des Albums beherrscht) und einem Chris Boltendahl in Höchstform daher und überzeugt auf voller Linie. Mit “Tattooed Rider“ verabschiedet man sich daraufhin kurz in Midtempogefilde, welche jedoch keinesfalls von minderer Qualität sind und ebenso zu überzeugen wissen. Jedoch greift man wie gewohnt auch in die Epos-Kiste und zaubert mit “Season Of The Witch“ einen unheimlich charismatischen Titel hervor, welcher bereits im Voraus als Lyric-Video veröffentlicht wurde.

Von der Abschlussballade “Nothing To Believe“ abgesehen, ziehen GRAVE DIGGER diesen Stil über das ganze Album hinweg durch und zeigen somit, dass man auch nach über 30 Jahren noch in der Lage ist, die Szene aufzumischen und flächendeckend zu begeistern. “Return Of The Reaper“ glänzt somit vor allem durch Facettenreichtum, einer Härte mit Hang zum Speed Metal welche ich seit Jahren bei GRAVE DIGGER vermisste, hitverdächtigen Refrains, einem bombastischen Sound und grandiosen Riffs. Ich hätte nicht erwartet, dass 2014 noch ein Album veröffentlicht wird, welches BEHEMOTH & Co übertrifft, aber “Return Of The Reaper“ ist ein wahrhaftiges Meisterwerk, welches auch in einigen Jahren noch in meinem CD-Player zu finden sein wird.

THE REAPER IS BACK!

28.07.2014

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Grave Digger auf Tour

29.05. - 31.05.20metal.de präsentiertRock Hard Festival 2020 (Festival)Accept, Blue Öyster Cult, Phil Campbell and the Bastard Sons, Grave Digger, Sacred Reich, The Night Flight Orchestra, Alcest, Atlantean Kodex, Nifelheim, Heathen, Razor, Insomnium, Michael Monroe, Axxis, Suicidal Angels, Sorcerer, Harlott und Neck CemetaryAmphitheater Gelsenkirchen, Gelsenkirchen
01.07. - 04.07.20metal.de präsentiertRockharz Open Air 2020 (Festival)Accept, Asenblut, ASP, Attic, Beast In Black, Betontod, Burden Of Grief, Dark Funeral, Dark Tranquillity, Dawn Of Disease, Deserted Fear, Destruction, Ektomorf, Eluveitie, Ensiferum, Evil Invaders, Gernotshagen, Goitzsche Front, Grave Digger, Insomnium, Jinjer, Kambrium, Kataklysm, Knasterbart, Knorkator, Lord Of The Lost, Lucifer, Moonsorrow, Onkel Tom Angelripper, Oomph!, Ost+Front, Paddy And The Rats, Powerwolf, Running Wild, Sepultura, Sibiir, Steel Panther, Storm Seeker, Subway To Sally, Suicidal Tendencies, Tankard, Tarja, The 69 Eyes, Thomsen, Thundermother, Turisas, Twilight Force, Uncured, Unleash The Archers, Unleashed und UnzuchtFlugplatz Ballenstedt, Ballenstedt
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1 Kommentar zu Grave Digger - Return Of The Reaper

  1. Volker sagt:

    Starkes Grave Digger Album.
    Die Herren um Chris Boltendahl laufen hier zur Höchstform auf.
    Fette Gitarren-Riff, treibende Rhythmus-Fraktion und die Stimme von Herren Boltendahl…
    So liebe ich die Totengräber.

    9/10