Grave Digger

Band

GRAVE DIGGER sind eine Heavy Metal-Band aus Deutschland. Die Band wurde 1980 in Gladbeck gegründet, Aushängeschild ist Sänger Chris Boltendahl. Wichtige (teils ehemalige) Mitglieder sind waren:

Jens Becker (Bass, Ex-RUNNING WILD, STARCHILD); Uwe Lulis (Gitarre, ACCEPT); Jörg Michael (Schlagzeug, Ex-RUNNING WILD, HEADHUNTER, Ex-AXEL RUDI PELL, Ex-SAXON, Ex-STRATOVARIUS); Manni Schmidt (Gitarre, Ex-RAGE); Thilo Hermann (Gitarre, Ex-RUNNING WILD, Ex-HOLY MOSES).

Die ersten Jahre

Nach der Gründung von GRAVE DIGGER Ende des Jahres 1980 folgten erste diverse Auftritte auf kleineren Festivals. Die Bahn nahm in der Besetzung Chris Boltendahl (Gesang), Peter Masson (Gitarre), Willi Lackmann (Bass) und Phillip Seibel (Schlagzeug) 1983 zwei Songs für die Compilation „Rock From Hell“ auf. Im Mai 1984 veröffentlichten GRAVE DIGGER, nun mit Albert Eckardt am Schlagzeug, ihr Debütalbum „Heavy Metal Breakdown“.

Etablierung als Band und erste Erfolge

Das zweite Album „Witch Hunter“ folgte 1985. Danach ging es für GRAVE DIGGER verstärkt an der Live-Front weiter: Weitere Festivalauftritte, eine Tour zusammen mit HELLOWEEN im Juni 1985 und schließlich eine Dreifach-Headliner Tour mit CELTIC FROST und HELLOWEEN im Februar 1986. Zwischendurch erfolgte im Januar 1986 die Veröffentlichung des dritten Albums „War Games“, erstmals mit C.F. Brank am Bass.

Kurskorrektur und Auflösung

Nach dem Ausstieg von Peter Masson im Mai 1986, folgte Ende 1986 der Namenswechsel in DIGGER, unter dem sie mit Uwe Lulis an der Gitarre das Album „Stronger Than Ever“ veröffentlichten. Dieses Album zeigte einen radikalen Stilwechsel, weg vom ursprünglichen Heavy Metal von GRAVE DIGGER hin zu Mainstream Rock/Metal in Richtung BON JOVI oder VAN HALEN. Verständlicherweise folgten die Fans diesem krassen Bruch nicht und das Album floppte auf ganzer Linie. Ende 1987 erklärte Chris Boltendahl daraufhin die Auflösung der Band.

Reunion

1991 kamen GRAVE DIGGER teilweise wieder zusammen. Chris Boltendahl und Uwe Lulis vom vorherigen Line-Up komplettierten die Band mit Tomi Göttlich und Peter Breitenbach. Erstes Ergebnis der Reunion war die EP „Ride On – For Promotion Only“. Breitenbach wurde schnell durch Jörg Michael ersetzt (u. a. Ex-RAGE, Ex-RUNNING WILD), das neue Album „The Reaper“ führte GRAVE DIGGER wieder zurück zu ihren Ursprüngen. Im selben Jahr kam eine Best Of namens „Best Of The Eighties“ raus. 1994 folgte das Album „Symphony Of Death“. Zuvor spielten GRAVE DIGGER mit ihrem neuen Mitglied Frank Ullrich (Schlagzeug) eine Tour durch Deutschland und spielten als Vorband von MANOWAR. 1995 erschien das nächste Album „Heart Of Darkness“. Das 1996 mit Stefan Arnold als neuem Schlagzeuger erschienene Konzeptalbum „Tunes Of War“, welches die mittelalterliche schottische Geschichte behandelte, war der Anfang einer aus Konzeptalben bestehenden Mittelalter-Trilogie. Mit Neuzugang Jens Becker am Bass wurde die Trilogie mit „Knights Of The Cross“ 1997 (Aufstieg und Fall des Templerordens) 1997 fortgesetzt. Das Ende der Trilogie bildet „Excalibur“ (Sage um König Artus und die Ritter der Tafelrunde) im Jahr 1999. Die Welttournee wurde mit Hans-Peter Katzenburg als Keyboarder bestritten, der später festes Bandmitglied von GRAVE DIGGER wurde und bis heute als „Reaper“ geschminkt und verkleidet Teil jeder Live-Show ist.

20 Jahre GRAVE DIGGER

Im Jahr 2000 konnten GRAVE DIGGER ihr zwanzigjähriges Bestehen im Rahmen eines ausverkauften Konzertes in der Bochumer Zeche feiern, mit beliebten als auch selten gespielten Songs sowie der Unterstützung von Gastmusikern. Aus persönlichen und geschäftlichen Gründen verließ Uwe Lulis kurz danach GRAVE DIGGER, es folgte ein Rechtsstreit um den Namen der Band, welchen er jedoch verlor. Ersatz wurde im ehemaligen RAGE-Gitarristen Manni Schmidt gefunden, mit welchem 2001 das Album „The Grave Digger“ veröffentlicht wurde, Inspiration für die Texte waren die Werke von Edgar Allan Poe. Es folgten 2002 das Live-Album „Tunes Of Wacken“ sowie die erste DVD mit dem Wacken Auftritt. Mit „Rheingold“ kam ein weiteres Konzeptalbum um den Ring der Nibelungen von Richard Wagner, sowie eine Tour mit SYMPHORCE und WIZARD. Das nächste Album erschien 2005 und lautete auf den Titel „The Last Supper“, einige der Songs beschäftigen sich mit den letzten Tagen von Jesus. Anschließend ging es mit STORMHAMMER und ASTRAL DOORS auf Tour. Hier wurde in São Paulo im Mai 2005 die Live-DVD „25 To Live“ mitgeschnitten, welche im Oktober desselben Jahres veröffentlicht wurde. 2006 erschien die Single „Yesterday“ mit einer kostenlosen Live-DVD vom Rock Machina Festival 2001. Das nächste Album „Liberty Of Death“ wurde am 12. Januar 2007 veröffentlicht. Ende des Jahres wurde der zweite Gitarrist Thilo Hermann verpflichtet, der vorher bereits bei RISK und RUNNING WILD gespielt hatte. Im September 2009 erschien das nächste Album „Ballads Of A Hangman“, das auf Platz 31 der deutschen Charts stürmte. Nach einer ausgedehnten Tour und Festivalgigs machten GRAVE DIGGER eine Pause.

30 Jahre GRAVE DIGGER

Die Gitarristen Thilo Hermann und Manni Schmidt verließen die Band aufgrund musikalischer und persönlicher Differenzen, Ersatz wurde in Axel Ritt gefunden. „The Clans Will Rise Again“ führte stilistisch und inhaltlich zurück zu „Tunes Of War“ und erreichte wieder hohe Charteinstiege. Der Wacken-Auftritt zum 30jährigen Jubiläum 2010 wurde mit zahlreichen Gästen bestritten. Es folgte das Doppelpackage „The Ballad Of Mary“ MCD und der „The Clans Are Still Marching“ DVD mit dem Wacken-Auftritt. Die MCD enthält die Teilnahme von Hansi Kürsch (BLIND GUARDIAN), VAN CANTO und Doro. Nach der Europatour folgte die MCD „Home At Last“. „Clash Of The Gods“, das folgende Album, widmet sich der griechischen Sagen- und Götterwelt.

2014 erschien das konzeptfreie Album „Return Of The Reaper“. Kurz danach gab H.P. Katzenburg seinen Ausstieg von GRAVE DIGGER bekannt, da er aufgrund anderer beruflicher und musikalischer Einbindungen nicht genügend Zeit mehr hat, er wurde durch  Marcus Kniep ersetzt. 2015 startete die Band eine Reihe von Konzerten aus Anlass des 35-jährigen Bandbestehens, bei dieser Gelegenheit wurden hauptsächlich Songs aus den Achtzigern gespielt. Zu diesem Anlass erschien mit „Exhumation – The Early Years“ eine Compilation mit Neueinspielungen der alten Songs. Im Zuge der Noise Lebt! Kampagne von BMG wurde 2016 eine Best-Of mit dem Titel „Let Your Heads Roll – The Very Best Of The Noise Years 1984 – 1986“ veröffentlicht.

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