Kein Cover

Opeth - Garden Of The Titans (Opeth Live at Red Rocks Amphitheatre)

Review

Galerie mit 34 Bildern: Opeth - Evolution XXX - Opeth by request 2022 in Berlin

OPETH erweitern mit „Garden Of The Titans (OPETH Live at Red Rocks Amphitheatre)“ – so der vollständige Titel dieses Albums – die Reihe ihrer qualitativ hochwertigen Live-Veröffentlichungen. Nach dem besonderen 2010er-Release „In Live Concert At The Royal Albert Hall“, das die Band in eben dieser Royal Albert Hall in London zeigt, geht es bei „Garden Of The Titans“ wieder raus auf die große Bühne, namentlich die Bühne des Red Rocks Amphitheaters in Denver, Colorado, USA.

OPETH mögen den besonderen Auftritt

Dabei zeigt sich bei der Wahl dieser Location einmal mehr das Faible der Band besondere Orte für ihre Auftritte zu wählen, die nicht unbedingt dem „klassischen“ Metal-Umfeld entstammen oder etwas aus dem Rahmen fallen. Das Red Rocks Amphitheatre diente bereits Künstlern wie THE BEATLES, JIMI HENDRIX, RUSH und THE GRATEFUL DEAD als Bühne – eine Riege, in der sich ein Herr Åkerfeldt sicherlich sehr wohl fühlt und gern einreihen lässt. Neben einer tollen Atmosphäre trumpft das Amphitheater mit einem beeindruckenden Blick über die Stadt Denver auf – ein Eindruck, den die visuelle Präsentation schön einfängt.

Akustisch gibt man sich erwartungsgemäß keinerlei Blöße: Der Sound von OPETH erhält zwar etwas mehr Hall, was den Songs allerdings eine ungewohnte Weite und Fülle verleiht. Die Nutzung eines 5.1-Sounds, den die Earbook-Version anbietet, ergibt an dieser Stelle also durchaus mal Sinn.

„In My Time Of Need“ in der dargebotenen Version erreicht dadurch eine fantastische Intensität, das Finale von „Heir Apparent“ klingt zerbrechlich und melancholisch – auch „Cusp Of Eternity“ und der Eröffnungssong „Sorceress“ machen richtig Spaß. Sofern man bei den eher nüchternen und reduzierten Auftritten von OPETH von Spielfreude sprechen kann, ist diese an diesem Abend merklich zu erkennen. Hinzu kommen ein paar der berühmt-berüchtigten Åkerfeldt-Ansagen, die den Live-Auftritten von OPETH die besondere Würze verleihen und das Publikum aus ihrer Andacht reißen.

„Garden Of The Titans“ ist auch eine Best-Of

Die Zusammenstellung der Setlist deckt die Diskographie von OPETH ansonsten sehr weitreichend ab. Die zehn Songs auf „Garden Of The Titans“ entstammen immerhin acht Studioalben. In dieser Auswahl sollte für Freunde jeder Schaffensperiode von OPETH etwas dabei sein, schreckt man schließlich auch vor den eigenen Frühwerken wie „Demon Of The Fall“ nicht zurück.

Auch wenn man auf die typische „Tourleben-Doku“ als Bonusmaterial verzichtet (allerdings ist dies abzurufen über Youtube als Teaser zum Album): „Garden Of The Titans“ ist eine runde und reife Angelegenheit. Eine lohnende Anschaffung für jeden OPETH-Fan – und auch vorzüglich geeignet, sich einen Überblick über das bisherige Schaffen der Band im Sinne einer „Best-Of“ zu verschaffen.

Shopping

Opeth - Garden Of The Titans (opeth Live At Red Rocks Amphitheatre)bei amazon27,81 €
21.10.2018

Iä! Iä! Cthulhu fhtagn!

Shopping

Opeth - Garden Of The Titans (opeth Live At Red Rocks Amphitheatre)bei amazon27,81 €

Interessante Alben finden

Auf der Suche nach neuer Mucke? Durchsuche unser Review-Archiv mit aktuell 36898 Reviews und lass Dich inspirieren!

Nach Wertung filtern ▼︎
Punkten
Nach Genres filtern ►︎
  • Black Metal
  • Death Metal
  • Doom Metal
  • Gothic / Darkwave
  • Gothic Metal / Mittelalter
  • Hardcore / Grindcore
  • Heavy Metal
  • Industrial / Electronic
  • Modern Metal
  • Off Topic
  • Pagan / Viking Metal
  • Post-Rock/Metal
  • Progressive Rock/Metal
  • Punk
  • Rock
  • Sonstige
  • Thrash Metal

Opeth auf Tour

31.07. - 03.08.24Wacken Open Air 2024 (Festival)Accept, Alcatrazz, Alligatoah, Amon Amarth, April Art, Ankor, Architects, Armored Saint, Archaic, As Everything Unfolds, Asagraum, Asenblut, Asrock, Avantasia, Axel Rudi Pell, Aeonik, Baroness, Beast In Black, Beasto Blanco, Behemoth, Betontod, Blaas Of Glory, Black Sabbitch, Black Tooth, Blackbriar, Blind Channel, Blind Guardian, Blues Pills, Bokassa, Brutus (BE), Bülent Ceylan, Bury Tomorrow, Butcher Babies, Cherie Currie, Chuan-Tzu, Cradle Of Filth, Crisix, Crystal Viper, Dear Mother, Deimos' Dawn, Die Habenichtse, Dokken, Dragonforce, Drone, Einherjer, Embryonic Autopsy, Emil Bulls, Endstille, Equilibrium, Evile, Extrabreit, Exumer, Feuerschwanz, Fiddler's Green, Fleshless Entity, Flogging Molly, Flotsam And Jetsam, Future Palace, Gaupa, Gene Simmons, Girlschool, Half Me, Heidevolk, Hellripper, Hirax, Hitten, Ignea, In Extremo, Incantation, Infected Union, Info, Inherited, Insomnium, Jaya The Cat, Jesus Piece, Jet Jaguar, John Coffey, Jungle Rot, Karabiner, Kasck, KK's Priest, Knorkator, Koenix, Korn, Kupfergold, Liv Kristine, Massive Wagons, Mayhem, Messiah, Metaklapa, Misery Oath, Mister Misery, Motionsless in White, Mr.Big, Nachtblut, Necrotted, Objector, Oomph!, Opeth, Paddy And The Rats, Pain, Paramena, Persefone, Phantom Excaliver, Planet Of Zeus, Portrait, Prey For Nothing, Primal Fear, Primordial, Rage, Raven, Red Fang, Robse, S.D.I., Scorpions, Sebastian Bach, Shredhead, Sick Of It All, Skeletal Remains, Skiltron, Skyline, Soil, Sonata Arctica, Source Of Rage, Spiritbox, Sunken State, Suzi Quatro, Svartsot, Swartzheim, Sweet, Tankard, Testament, Textures, The 69 Eyes, The Amity Affliction, The Baboon Show, The Black Dahlia Murder, The Darkness, The Warning, Thyrfing, Tragedy, Trelldom, Tri State Corner, Uada, Uli Jon Roth, Unleash The Archers, Van Canto, Vanaheim, Varang Nord, Vio-lence, Vogelfrey, Vreid, Walkways, Wasted Land, Watain, Whitechapel, Wolf, Xandria und ZebraheadWacken Open Air, Wacken

Kommentare